Aldous Huxley gibt in diesem Buch seine Erfahrungen und Erlebnisse mit verschiedenen Drogen wieder. Dabei kam die Droge Meskalin am meisten zum Einsatz. Im ersten Essay beschreibt er sehr detailliert die Wirkungen der Droge auf seinen eigenen Körper und Geist. Die Berichte über seine Erlebnisse sind sehr ausführlich, nicht zuletzt weil seine Experimente oft unter Beobachtung ausgeführt wurden oder weil er gleichzeitig Aufnahmegeräte mitlaufen lies und sich parallel dazu Notizen anfertigte. Aber auch viele andere Drogen hat er sich selbst verabreicht und ihre Wirkungen auf seine eigene Person beobachtet und analysiert. So gibt er eine Beschreibung ab über die Einwirkdauer, die Wirkungen und Veränderungen in seiner Umwelt die er Wahrnimmt, die Nachwirkungen, den Grad der Suchtgefahr oder auch die verschiedenen schlechten Einflüsse auf die Gesundheit.
Im zweiten Essay setzt er sich mit Drogen und ihren Wahrnehmungsverändernten Wirkungen auseinander, macht kleine Ausflüge in die sehr alte Geschichte der Drogen und ihren Bestand bis zum heutigen Tage. Vor allem scheint er sehr angetan von den farbverstärkenden Wirkungen einiger Drogen, denn diesen widmet er einen großen Teil des zweiten Essays diese Buches. Anschaulich untersucht und beschreibt er die Charakteristik visionärer Erlebnisse und stellt diese visionärer Kunst aus allen Epochen gegenüber.
Diese Buch gibt auch (oder gerade)dem Leser ohne eigene Erfahrungen mit Drogen einen guten Einblick in die Welt der Rauschmittel, ihren Wirkungen und den daraus resultierenden visionären Erlebnissen.
Zitat aus dem Buch:
>>>Einem Liegestuhl gegenüber, der aussah wie das Jüngste Gericht - oder, genauer gesagt, einem Jüngsten Gericht gegenüber, das ich nach langer Zeit und mit beträchtlicher Schwierigkeit als einen Liegestuhl erkannte -, merkte ich plötzlich, daß ich mich auf der Schwelle zur Panik befand<<<