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Die Pforten der Hölle
 
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Die Pforten der Hölle [Broschiert]

Uwe Klausner
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 471 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 2 (Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899777298
  • ISBN-13: 978-3899777291
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 11,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.027 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Uwe Klausner
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Frühjahr 1416, wenige Tage vor Palmsonntag. Bibliothekarius Hilpert von Maulbronn trifft im Kloster Bronnbach im Taubertal ein. Als Inquisitor soll er einer geheimen Bruderschaft satanischer Novizen auf die Schliche kommen. Den rätselhaften Tod des Priors der Abtei kann er indes nicht verhindern, ebenso wenig die bestialische Ermordung eines Novizen. Und bald scheint es, als hinge sein eigenes Leben nur noch an einem seidenen Faden.

Der Autor über sein Buch

Uwe Klausner, Jahrgang 1956, hat Geschichte und Anglistik studiert. Der in Bad Mergentheim lebende Autor überzeugt in seinem neuen Roman mit profunden Kenntnissen der Geschichte des Taubertals.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die Idee, die begrenzte und abgeschottete Gemeinschaft von Mönchen zum Schauplatz eines Verbrechens zu machen, ist nicht neu, aber sie funktioniert. Geschickt versteht es der Autor, den Hauptplot mit kleinen Intrigen, zurückgehaltenen Geheimnissen, alten Freundschaften und anderem zu würzen. Dadurch wird die Erzählung sehr dicht.

Dem Leser werden so im Laufe des Romans immer neue Details vor die Füße geworfen, von denen im Verlauf der Geschichte erst nach und nach die wichtigen von den unwichtigen getrennt werden. Dies macht auch die ungeheure Spannung aus, welche die Geschichte entwickelt. Man liest gebannt weiter, wie es wohl ausgehen wird, denn auch wenn man stets kleine Dinge erraten oder vorausahnen kann, fällt es dennoch schwer, das komplette Bild zusammenzustellen. Erst am Ende des Buches wird dem Leser die wirkliche Verbindung der Ereignisse klar.

Zusätzlich ist dieser Roman sehr bemüht, die Vergangenheit wieder lebendig zu machen. Alle Charaktere wirken glaub- und lebhaft und stehen dem Leser sehr lebendig vor Augen. Natürlich ist der Roman besonders für Leser, die aus der betreffenden Gegend stammen, sehr interessant, da er ihnen sehr präzise und unterhaltsam die Vergangenheit vor Augen führt und Geschichte lebendig werden lässt.

"Die Pforten der Hölle" ist ein dicht gewebter, spannender historischer Kriminalroman, der hoffentlich nicht der letzte des Autors bleibt. Ein packendes Stück Geschichte, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte, bis man nicht am Ende und damit an der Auflösung angelangt ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Morde am Fließband... 5. Februar 2008
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
...passieren in diesem historischen Roman, der im Kloster Bronnbach im Taubertal angesiedelt ist.
Wir schreiben das Jahr 1416. Hilpert von Maulbronn, Bibliothekarius und Inquisitor, soll im Kloster Bronnbach die Vorwürfe des Satanismus überprüfen. Zur Unterstützung schleust er Alkuin, einen 15jährigen angeblichen Novizen ein. Ein weiterer Helfer ist Berengar von Gamburg, der Vogt des Grafen von Wertheim. Er vertritt d9ie weltliche Macht, ist aber unverzichtbar für Hilpert.
Sehr schnell gerät Hilpert in eine Sache hinein, die ihm über den Kopf zu wachsen scheint...
"Die Pforten der Hölle" ist ein ziemlich spannender Roman, der wahrscheinlich auch mit weniger Toten ausgekommen wäre. Dafür gelingt es dem Autor sehr gut, viele geschichtliche Details in die Romanhandlung einfließen zu lassen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von leseratte
Format:Broschiert
Die Pforten der Hölle" ist der erste historische Kriminalroman von Uwe Klausner, rund um den Bibliothekarius Hilpert von Maulbronn.

Kurz vor Palmsonntag im Jahr 1416 wird Hilpert ins Kloster Bronnbach im Taubertal gerufen. Dort gehen seltsame Dinge vor sich, die auf einen Satanskult schließen lassen. Gemeinsam mit seinem jungen Gefährten Alkuin macht sich Hilpert auf den Weg. Als er dann aber in Bronnbach ankommt, ist es fast schon zu spät. Der Prior des Klosters kam durch rätselhafte Umstände bereits zu Tode und dies soll erst der Anfang einer Reihe mysteriöser Todesfälle sein. Schon kurze Zeit später muss auch Hilpert um sein Leben fürchten. Wird es ihm dennoch gelingen, den teuflischen Machenschaften im Kloster ein Ende zu bereiten?

Ich habe mir das Buch zur Hand genommen, weil der Autor demnächst in unserer Stadt eine Lesung abhalten wird und ich vorher ein Buch von ihm gelesen haben wollte. Ohne Zweifel versteht es Uwe Klausner den Leser zu fesseln. Die Ereignisse im Kloster Bronnbach überschlagen sich geradezu, so dass wenig Zeit für langweilige und ereignislose Passagen bleibt.

Trotzdem gibt es für mich einige Kritikpunkte. Die vielen handelnden Mönche innerhalb des Klosters, die einerseits mit ihrem Ordensnamen und andererseits mit ihrer lateinischen Berufsbezeichnung angesprochen werden, erschweren den Lesefluss. Vor allem deshalb, weil man immer wieder nachschlagen muss, welche Person nun welchen Beruf hat und was dieser Beruf übersetzt eigentlich bedeutet.

Hinzu kommt, dass weibliche Charaktere in dem Buch nur kleine Nebenrollen spielen und mir das Buch dadurch einfach zu maskulin war.

Uwe Klausner legt großen Wert auf historische Genauigkeit und dies ist ihm sicherlich auch in weiten Teilen gelungen. Schade ist nur, dass dabei der Unterhaltungswert insgesamt etwas verloren geht.
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