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Der Bericht - mit den journalistischen Mitteln der Reportage verfasst - erschien 1774 anonym und wurde lange Zeit auch in Fachkreisen für authentisch gehalten. Daniel Defoe, sein Verfasser, ist bekannt für seinen Roman "Das Leben und die seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe ...", den er mit fast 60 Jahren schrieb. Defoe wurde wahrscheinlich 1660 in London geboren, und wäre demnach beim Ausbruch der Pest gerade vier Jahre alt gewesen. Ursprünglich wollte er Geistlicher werden, entschied sich dann aber für den Beruf des Kaufmanns. Defoe reiste durch Europa, war reich und dann wieder arm ... Journalistisch erprobte er sich mit einigen Zeitungen, mit kritischen Artikeln und Satiren.
Gert Westphal trägt die schauderlichen Aufzeichnungen über das Wüten der schwarzen Pest, über das Klima der Hoffnungslosigkeit und die Angst im Tonfall des objektiven Berichterstatters vor. Trotzdem oder gerade deswegen ergreift einen das blanke Entsetzen. Westphal, der als "König der Vorleser" gilt, wurde 1920 in Dresden geboren. Der geniale Interpret arbeitete als Schauspieler, Regisseur, Hörspielleiter und Sprecher. Eine Produktion von Radio Bremen, 1960. Lesung, Spieldauer: ca. 78 Minuten, 1 CD. Mit Booklet.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erschreckend real,
Rezension bezieht sich auf: Die Pest zu London. CD. (Audio CD)
Daniel Defoe lässt seinen Ich-Erzähler durch die Straßen und Häuser Londons im Jahr 1964 ziehen, in der Zeit, als die Pest wütete. Angefangen mit möglichen Ursachen für das plötzliche Aufkommen der Seuche, über die schleichende immer schnellere Verbreitung in den einzelnen Stadtteilen und deren verheerenden Auswirkungen, die sie mit sich zog, bis hin zum langsamen Verschwinden der Pest, gibt diese einer Reportage ähnlichen Erzählung Aufschluss über jene grausame Zeit, in der circa 100000 Menschen dieser Krankheit zum Opfer fielen. Bis ins Detail wird von Einzelschicksalen und deren Verzweiflung erzählt, wird Kritik geübt am Umgang mit den Erkrankten. Defoe lässt den Hörer Teil haben an der Angst und dem Entsetzen, die sich unter der Londoner Bevölkerung ausbreitete.Man fühlt mit den Menschen, bekommt Gänsehaut und meint, man könne den Gestank riechen, der über der Stadt lag. Gert Westphal liest in einfühlsamer Art und schafft damit ein erschreckend reales Bild der Seuche. Man hat das Gefühl dabei zu sein, wenn seine Neugier siegt und er trotz Anraten eines Arztes, das Haus nicht mehr zu verlassen, aufbricht, um zu erzählen, was in London vorgeht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Daniel Defoe, Die Pest zu London. Hörspielbearbeitung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Pest zu London. CD. (Audio CD)
Logischerweise geht man durch das Cover davon aus, dass es sich tatsächlich um ein Hörspiel handelt. Leider entpuppt sich das Teil lediglich als simple Lesung von Gert Westphal, der das Ganze zugegebenermaßen ordentlich vorträgt, wenngleich die englischen Fachtermini schon eigenartig hölzern klingen.Ebenfalls irreführend das Erscheinungsjahr "2002": In Wirklichkeit handelt es sich um eine "Radioproduktion" aus dem Jahre 1960 (!), welche diesen Namen eigentlich gar nicht wirklich verdient, da hier nichts produziert wurde. Fazit: Von einer als modernes "Hörspiel" verkauften Hör-CD muss man heutzutage wesentlich mehr erwarten dürfen. Korrekterweise müsste auf dem Cover stehen: "Die Pest zu London. Lesung von Gert Westphal aus dem Jahre 1960". - Und nix anderes. Wen's dann noch interessiert, der soll's kaufen - und weiß, was ihn erwartet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erschreckend real,
Rezension bezieht sich auf: Die Pest zu London. CD. (Audio CD)
Daniel Defoe lässt seinen Ich-Erzähler durch die Straßen und Häuser Londons im Jahr 1964 ziehen, in der Zeit, als die Pest wütete. Angefangen mit möglichen Ursachen für das plötzliche Aufkommen der Seuche, über die schleichende immer schnellere Verbreitung in den einzelnen Stadtteilen und deren verheerenden Auswirkungen, die sie mit sich zog, bis hin zum langsamen Verschwinden der Pest, gibt diese einer Reportage ähnlichen Erzählung Aufschluss über jene grausame Zeit, in der circa 100000 Menschen dieser Krankheit zum Opfer fielen. Bis ins Detail wird von Einzelschicksalen und deren Verzweiflung erzählt, wird Kritik geübt am Umgang mit den Erkrankten. Defoe lässt den Hörer Teil haben an der Angst und dem Entsetzen, die sich unter der Londoner Bevölkerung ausbreitete.Man fühlt mit den Menschen, bekommt Gänsehaut und meint, man könne den Gestank riechen, der über der Stadt lag. Gert Westphal liest in einfühlsamer Art und schafft damit ein erschreckend reales Bild der Seuche. Man hat das Gefühl dabei zu sein, wenn seine Neugier siegt und er trotz Anraten eines Arztes, das Haus nicht mehr zu verlassen, aufbricht, um zu erzählen, was in London vorgeht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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