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Die Perlmutterfarbe
 
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Die Perlmutterfarbe

Markus Krojer , Dominik Nowak , Marcus H. Rosenmüller    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Markus Krojer, Dominik Nowak, Zoe Mannhardt
  • Regisseur(e): Marcus H. Rosenmüller
  • Komponist: Gerd Baumann
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 23. Juli 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00288AJLW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.293 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der alljährliche Malwettbewerb an seiner Schule bringt den 13-jährigen Alexander in eine verzwickte Lage: Weil er unbedingt gewinnen will, verstrickt er sich immer tiefer in ein Gespinst aus Lügen und Schuld. Dem B-Karli aus der Parallelklasse nimmt er ein wertvolles Buch weg, aus dem er sein Bild abpaust, und seinem besten Freund Maulwurf stiehlt er die Perlmutterfarbe, die dieser angeblich selbst erfunden hat. Alexanders neuer Mitschüler, der hinterhältige Gruber, hat ihn dabei beobachtet und erpresst ihn mit diesem Wissen. Nach und nach hetzt Gruber die A gegen die B auf und nötigt Alexander, in seiner Bande mit zu machen. Außerdem enthüllt er Alexander, dass sein Vater, den dieser als Matrose verschollen in Asien glaubt, gar nicht zur See gefahren ist. Zu allem Überfluss ist Alexander auch noch eifersüchtig auf Maulwurf, der neuerdings sehr viel Zeit mit ihrer gemeinsamen Freundin Lotte und einer geheimnisvollen Erfindung verbringt. Die Entfremdung von seinen Freunden und die Schuld, die er auf sich geladen hat, lasten schwer auf Alexander. Als er den Wettbewerb tatsächlich gewinnt, muss Alexander sich entscheiden: Nimmt er den Preis an oder hört er auf sein Gewissen?

Sein sechster Film vereint Regisseur Marcus H. Rosenmüller erneut mit dem Jungstar Marcus Krojer, der bereits in seinem Kinodebüt Wer früher stirbt, ist länger tot das Publikum begeisterte. Auch in der Verfilmung der Perlmutterfarbe beeindruckt die Riege junger Darsteller durch die Bank weg und ist einer der Hauptgründe, warum die 1931 angesiedelte Geschichte so realistisch und lebensnah wirkt. Rosenmüller hat ein Händchen für seine jugendlichen Darsteller, die er in bester Erich-Kästner-Tradition in Szene setzt. Die Perlmutterfarbe ist daher auch ein klassischer Kinderfilm im besten Sinne: Ein Kind zu sein, ist noch niemals leicht gewesen. Schon gar nicht, wenn man dabei ist, seine besten Freunde zu verraten, und verkraften muss, dass der eigene Vater einen nicht gewollt hat. Das klingt nach starkem Tobak – ist es auch –, aber dennoch leichtfüßig, packend und vor allem sehr lebensnah erzählt. „Ein Kinderroman für fast alle Leute“ so bezeichnete Anna Maria Jokl ihren 1948 im tschechischen Exil erschienen Roman, der 1931 spielt und bereits drohende Schatten auf das kommende Unheil voraus wirft. Ein gutes Kinderbuch ist – ebenso wie ein guter Kinderfilm – nicht nur für Kinder, sondern eben auch für Erwachsene zu empfehlen, denn es geht um elementare Fragen des Lebens. Die Geschichte um Freundschaft und Verrat, Machtgier und Zusammenhalt ist schon allein deshalb zeitlos, weil sie zeigt, wie schnell ein Einzelner die Macht an sich reißen und eine funktionierende Gemeinschaft zerstören kann. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Klassen erinnert dabei an Klassiker wie Krieg der Knöpfe oder Das fliegende Klassenzimmer und ist mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Für jüngere Kinder ist es sicher nicht allzu leicht, sich in die historischen Umstände einzufinden. Aber der Film ist es allemal wert! Empfohlen ab 10 Jahren. -- Ellen Große

Produktbeschreibungen

Der Schüler Alexander (Markus Krojer) würde so gern den großen Malwettbewerb seiner Schule gewinnen, um seiner Mitschülerin Lotte (Zoë Mannhardt) zu imponieren, in die er verliebt ist. Nach Schulschluss verbringt Alexander seine Zeit am liebsten mit ein paar Klassenkameraden, zu denen neben Lotte auch sein bester Freund und Klassentüftler Maulwurf (Dominik Nowak) gehört. Als der Zufall ihm Maulwurfs neueste Erfindung, die PERLMUTTERFARBE, in die Hände spielt, gerät Alexanders Leben aus den Fugen. In der Klasse wird fieberhaft nach dem Dieb gefahndet, aber statt mit der Wahrheit herauszurücken, greift Alexander zu einer Notlüge. Gruber (Benedikt Hösl), ein unliebsamer Klassenkamerad, deckt Alexander und nutzt dessen Abhängigkeit für seine Zwecke. Geschickt lenkt er den Verdacht auf die Parallelklasse und tritt eine Hetzkampagne los. Alexander verstrickt sich in ein Lügengespinst und entfernt sich immer weiter von Maulwurf und seinen Freunden, während Gruber die beiden Klassen hinterhältig

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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wieder ein kleiner Geniestreich von Regisseur Marcus H. Rosenmüller. (Leider auch mal wieder kaum in den nördlicheren Teilen Deutschlands im Kino gelaufen...)

Wie schon in "Wer früher stirbt ist länger tot" ist das Thema dieses Films, der in den frühen 30er Jahren spielt, die Schuld. Und wieder brilliert Markus Krojer in der Hauptrolle als der schüchterne Alexander, der durch eine kleine Notlüge eine ganze Lawine von Misstrauen, weiteren Lügen, falschen Anschuldigungen und schließlich sogar den Bruch von Freundschaften herbeiführt.

Als Alexander versehentlich in den Besitz der von seinem Freund "erfundenen" Perlmutterfarbe kommt und durch eine kleine Unachtsamkeit sowohl die Farbe als auch ein geliehenes Buch verliert, gerät er schnell in die Abhängigkeit des unbeliebten Klassenkameraden Gruber, der die Situation geschickt zu seinen Gunsten auszunutzen weiß.
Und viele, die nicht abseits stehen wollen, springen nur all zu bereit auf den Zug aus Lügen und kleinen Intrigen auf...

In "Die Perlumtterfarbe" kommt der Humor gedämpfter daher als in "Wer früher stirbt ist länger tot". Hier geht es mehr um die inneren Nöte und Gewissensbisse des Hauptdarstellers, der einfach den rechten Zeitpunkt verpasst hat, die Wahrheit zu sagen.

Trotzdem ein Film, den man sich auch - vor allem mit etwas älteren Kindern - in der Familie anschauen kann und sollte. Beleuchtet er doch trefflich und nicht zu kompliziert den Wert der Begriffe "Wahrheit" und "Freundschaft" und was passiert, wenn man beides aufs Spiel setzt.
Das alles ist angenehm ruhig erzählt, ohne hektische Schnitte und überzogene Action. Trotzdem bringt der Film seine vielschichtige Geschichte dabei rasch voran und steuert gekonnt auf das versöhnliche Ende zu, bei dem auch noch die letzte - oder wenn man so will: erste - Lüge entlarvt wird.

Ein Kompliment an dieser Stelle auch an die ganze Riege der Nachwuchsdarsteller, die ihre Rollen durch die Bank weg mit großer Glaubwürdigkeit spielen.

Die gute Kameraarbeit und die unaufdringlich eingesetzte Musik tun dann ihr übriges, um "Die Perlmutterfarbe" zu einem besonderen Genuss werden zu lassen.

Rund eine Stunde kurzweilige Extras (Making of, Deleted Scenes & Outtakes, Set-Tour, Spaß am Set, Mit den Kids beim Dreh, VFX-Making of, Darstellerinfos) und der Audiokommentar runden diese gelungene DVD zusätzlich ab.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schulzeit 17. Januar 2010
Alexander geht 1931 in einer kleinen bayrischen Stadt zur Schule. Die Schüler sind in zwei rivalisierende Gruppen aufgeteilt. Alexander gehört zu den A. Seine Leidenschaft ist das malen und er möchte den diesjährigen Malwettbewerb gewinnen. Dazu hat er sich ein Buch von B-Karli ausgeliehen, das der wiederum seinem Vater unerlaubter Weise entwendet hatte. Durch unglückliche Umstände wird das Buch durch die Perlmutterfarbe von dem Tüftler Maulwurf verschmutzt. Als dann auch noch B-Karli an Alexanders Tür klopft und Stresst macht, wirft dieser das Buch aus Angst und Schrecken ins Feuer. Danach ist die Situation unter den drei ehemals Freunden sehr angespannt. Bei der Siegerehrung für den Malwettbewerb kommt es dann zum finalen Schlagabtausch.

Die Geschichte wird in einer eindrucksvollen Bildersprache erzählt. Detailreich ausgeschmückte Szenarien mit vielen Großaufnahmen vermitteln das Gefühl ganz dicht am Geschehen zu sein. Die Handlung ist eher einfach gestrickt. Zahlreiche Dialoge feilen an den Charakteren der Protagonisten. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
die fallstricke der lüge 12. August 2009
marcus h. rosenmüller entwickelt sich zum bayerischen vielfilmer und präsentiert mit seinem aktuellen werk "die perlmutterfarbe" einen warmen und sehr schönen film über wahrheit , lüge und freundschaft.
die geschichte - angesiedelt im bayern der 30 `er jahren - schildert quasi die sorgen und nöte des erwachsenwerdens und erzählt von der befreienden kraft der ehrlichkeit.
"die perlmutterfarbe" erreicht zwar nicht ganz die intensität seines "wer früher stirbt ist länger tot" , ist aber dennoch wirklich gelungen und für jung und alt gleichermaßen sehenswert.
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