Normalerweise lese ich andere Bücher, bevorzuge witzige Unterhaltungsromane oder wenn, dann richtige Romantik a la Jane Austen. Habe dieses Buch geschenkt bekommen und also angefangen zu lesen. Seite um Seite, und immer hab ich mich gefragt wann denn nun die richtige Handlung anfängt. Um was für eine Art Buch es sich handeln soll, ist mir jetzt auf Seite 450 immer noch nicht klar. Für eine Liebesgeschichte ist viel zu wenig Romantik drinnen. Krimi ist es auch keines, denn trotz des ansatzweise eingebrachten Kriminalfalles kommt keine Spannung auf. Ein Abenteuerroman ist es auch nicht, denn nur weil man in Australiens abgelegenen Regionen unterwegs ist, ist man noch kein Abenteurer. Und die seitenlange Auseinandersetzung mit sich selbst, der Familie, der Aborigines-Geschichte usw. empfand ich als sehr langatmig. Ich dachte, vielleicht bin ich zu jung (27), vielleicht zu "erdverbunden" für so ein Buch. Deshalb bin ich geradezu erleichtert, dass es den anderen Lesern genauso ging mit der "Perlenzüchterin". Selten so ein langweiliges Buch gelesen. Ich werd die restlichen 70 Seiten wohl mehr aus "Pflichtgefühl" fertiglesen...