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Die Penelopiade Taschenbuch – 1. November 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Dtv (1. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342313612X
  • ISBN-13: 978-3423136129
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,4 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 496.340 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Gemeinsam mit 30 internationalen Verlagen ruft der Berlin Verlag ein einzigartiges Projekt ins Leben– die Buchreihe Die Mythen. Renommierte Schriftsteller aus der ganzen Welt versammeln sich zu diesem groß angelegten literarischen Unternehmen und schaffen mit ihren ganz eigenen Versionen mythischer Geschichten einen modernen Kanon klassischer Erzählkunst. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, lebt in Toronto und gilt heute als die bedeutendste Autorin Kanadas. Ihr international mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und Essays. Ihre Bücher wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Beatrice Berger TOP 1000 REZENSENT am 19. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Penelope, die Ehefrau des Odysseus, wartete zwanzig Jahre treu und brav daheim auf Ithaka, bedrängt von zudringlichen Freiern, bis der Herr Gemahl nach Krieg und Irrfahrten (die sich überwiegend bei schönen Frauen abspielten) nach Hause kam. Das sollen wir glauben, meint der Dichter Homer.

In diesem Buch erzählt nicht nur Penelope ihre Geschichte (oder einen Teil davon, oder: den Teil, den wir glauben sollen), dazu kommt die Geschichte der zwölf Mägde, die Odysseus hat erhängen lassen, nachdem sie die Spuren seines Blutbades unter den Freiern beseitigen mußten. ("Ach, wir Armen!" um es mit Goethe zu sagen)

Penelope erzählt, von der Unterwelt ("Hab ich schon erwähnt, dass es auch nichts anderes zu essen gibt als Narzissen? Aber ich sollte mich nicht beschweren.") aus, in einem zornigen bis schnoddrigen Tonfall (der einen bedauern lässt, daß die Geschichte so kurz und das Buch so dünn ist), daß das alles ganz anders war: alle waren sie hinter ihrer Cousine Helena her, die einfach besser ihre weiblichen Primärreize zur Geltung bringen vulgo mit dem Hintern wackeln konnte, sie selbst, Penelope, galt als besserer Trostpreis. Der Gemahl, der in den Krieg zog, bevor er seine Irrfahrt antrat ("Odysseus was in einen Kampf mit dem einäugigen Riesen Polyphem geraten, sagten einige; nein, es war nur ein einäugiger Wirt, sagte ein anderer, und der Streit sei um die Nichtbezahlung der Rechnung gegangen" "während sie an den verführerischen Sirenen - halb Frauen, halb Vögel - vorbeisegelten, die Männer auf ihre Insel lockten und sie dann auffraßen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von David Gray am 20. Mai 2011
Format: Taschenbuch
Auf dem Cover der englischen Ausgabe dieses Büchleins wird ein Kritiker zitiert, welcher Atwoods "Penelopiade" mit den angeblich verzweifelten Hausfrauen einer berühmten Fernsehserie verglich. Der Vergleich ist natürlich unangebracht. Atwoods Buch ist schlicht und ergreifend, witziger, schneller, träumerischer und in seinen Aussagen bissiger, als jede TV Serie, das heutzutage überhaupt sein dürfte.
Dieses Buch ist ein Buch über die Lüge und die Liebe in Zeiten des Krieges. Zwar ist es ein kalter Krieg, der hier behandelt wird - dennoch ist es ein Krieg.
Seine Schlachtfelder: die Küchen und Scheuern, die Säle und Schlafzimmer des Königreichs von Ithaka, belagert von den Horden zynischer Freier, entschlossen sich der klugen Königin Penelopes zu bemächtigen. Die es zwar offensichtlich längst aufgegeben hat, auf ihren abenteuerlustigen Gatten Odysseus zu warten, sich aber dennoch halsstarrig dagegen sträubt ihr Schicksal anzunehmen und endlich einen der verfressenen und ungehobelten Freier, die wie die biblische Heuschreckenplage in Penelopes Haus und Hof einfielen, zu erhören.
Wie in jedem Krieg sind auch in diesem Opfer zu beklagen. Doch dass es ausgerechnet erst nach dem Ende jenes kalten Krieges zu einem Akt höchster Grausamkeit und himmelschreiender Ungerechtigkeit kommt - und kommen muss - beschreibt Margaret Atwood hier in einer schon beinah aufreizend kühlen Präzision. Allein das würde dieses kleine Buch zu einem Meisterwerk gestempelt haben. Doch erlaubt uns Atwood eben jenen letzten Akt hoher Grausamkeit nach dem Ende des Krieges, auch als Analogie für jene so berühmte Weisheit von der Wahrheit als erstes Opfer jedes Krieges zu lesen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Reinhard am 31. Dezember 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses Buch wurde als Geschenk gekauft und hat - soweit mir bekannt - dem Beschenkten eine sehr große Freude bereitet.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Vera Soukup am 4. Juli 2009
Format: Taschenbuch
Margaret Atwood versteht es den Leser zu fesseln, zu unterhalten und über das Leben, Bräuche und Weltanschauung der Menschen im alten Griechenland zu informieren. Im Zentrum der Handlung steht Penelope; die Frau des Odysseus. Ihre Art zu denken ist jeder Frau sehr vertraut, obwohl ihr Handeln Zeitgeschichtlich bestimmt ist.
Das Buch ließt sich sehr leicht und ermüdet den Leser nicht. Viele
Lebensweisheiten sind in den locker gesagten Sätzen verpackt und drängen sich einem nicht auf.
Auch die Übersetzung ins Deutsche trägt zum Genus des Buches bei.
Ich würde dieses Taschenbuch für den Reisekoffer in den Urlaub empfehlen.
Vera Soukup
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