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Die Pendragon-Legende: Roman
 
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Die Pendragon-Legende: Roman [Taschenbuch]

Antal Szerb , Susanna Großmann-Vendrey
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nachdem er 2003 Antal Szerbs großartigen Roman Reise im Mondlicht wiederentdeckt hat, erfreut uns der Deutsche Taschenbuchverlag ein Jahr später mit der Neuausgabe des Romans Die Pendragon-Legende.

Im Original erschien das in mehrerlei Hinsicht fantastische Buch 1934. Und in etwa dieser Zeit spielt auch die Geschichte um den jungen, in England lebenden ungarischen Gelehrten János Bátky, einem Spezialisten für das mystische Schrifttum des 17. Jahrhunderts. Durch einen Zufall lernt der Ich-Erzähler -- ein Büchermensch durch und durch -- einen wundersamen walisischen Earl kennen, der vorgibt, die Mystik des 17. Jahrhunderts sei auch eines seiner Steckenpferde. Er lädt Bátky ein, ihn auf seinem Schloss zu besuchen, das eine für ihn ausgesprochen reichhaltige Bibliothek beherberge. Und so ist es! Doch nicht nur die Bibliothek hat es in sich. Das wahre Leben im Schloss des Owen Pendragon, dem Earl of Gwynned, ist nicht minder geheimnisvoll. Die Identität des Schlossherrn erweist sich bald selbst als ein Mysterium, das mit der Geschichte des Rosenkreuzerordens verwoben ist, dessen Gründers Auferstehung bevorstehen soll …

Die Atmosphäre des von Susanna Großmann-Vendrey glänzend übersetzten Buchs zieht den Leser schnell in den Sog einer düsteren und zutiefst englischen bzw. keltisch-walisischen Geschichte hinein, in der es natürlich auch von Gespenstern und durch nächtliche Nebel galoppierenden schwarzen Reitern nur so wimmelt. --Alexander Dohnberg -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Pressestimmen

»Szerbs Art zu schreiben erinnert an Umberto Eco, besonders an das ›Foucaultsche Pendel‹: Auch hier wurden Kriminalroman, Historisches und Mystik zitatenreich und mit Wortwitz zu einem stimmigen Ganzen vermengt.«
orf.at

»›Die Pendragon-Legende‹ ist wie auch Szerbs anderer Roman ›Reise im Mondlicht‹ ein Buch, das einen so in seinen Bann zieht und in eine andere Welt versetzt, dass der Leser nur noch lesen möchte, bis er das Buch erschöpft beiseite legen kann. Antal Szerbs wunderbare Menschenbeschreibungen, sein Hang für charakterliche und seelische Abgründe, gesellschaftliche Verstrickungen und Geheimnisse, für die es keine wissenschaftlichen Erklärungen gibt, sind Teil der Gründe, warum seine Bücher so fesseln.«
Norddeutscher Rundfunk

»›Die Pendragon-Legende‹ steht in der Tradition des englischen Schauerromans, doch der Autor ist Ungar. Antal Szerb wird in seinem Heimatland noch heute viel gelesen, aber in Deutschland war er bis vor kurzem unbekannt. Diesen Roman, seinen Erstling, hat er auch schon 1934 geschrieben. Doch seit dem vergangenen Jahr wird Szerb auch hier zu Lande hoch gehandelt. Da erschien sein Roman ›Reise im Mondlicht‹ und fand bei Literaturkritikern wie Lesern begeisterte Aufnahme. «
Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Mit humorvoller Leichtigkeit und greifbarer Plastizität haucht Antal Szerb einem verstaubten Genre neues Leben ein.«
Schweizer Illustrierte

»Das Buch ist zum Bersten voll mit Anregungen, denen der an der Geschichte der Rosenkreuzer Interessierte gerne nachgehen wird, auch wenn wir es hier jederzeit mit einem Roman zu tun haben - aber mit einem der Spannendsten dieses Winters. Schon nach dem zuletzt auf Deutsch veröffentlichten Roman ›Reise im Mondlicht‹ wurde Antal Szerb als einer der bedeutendsten ungarischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts gehandelt. mit der ›Pendragon-Legende‹ untermauert er dieses Urteil nachdrücklich.«
info 3, Anthroposophie heute

»Autor Antal Szerb spinnt die feinen Fäden zu einem gespenstischen Spiel.«
Bildwoche

»Endlich wurde die Pendragon-Legende übersetzt! Großartig!«
Bücher

»Die Pendragon-Legende ist ein intelligentes Verwirrspiel zwischen den Genre, Epochen, zwischen Realität und Fiktion. Ein überzeugender Spaß aus dem Elfenbeinturm.«
berlinkriminell.de

»Ein guter Kriminalroman, der sich zwischen Realität und Fantastik bewegt, mit feiner Ironie erzählt. Eine wunderbare literarische Wiederentdeckung.«
Stuttgarter Nachrichten

»Antal Szerbs Roman ist vieles auf einmal: Krimi, Fantasy, Schauergeschichte. [...] Es geht zu wie in Ecos postmodernem Verschwörungsroman ›Das Foucaultsche Pendel‹. Ist Antal Szerb also ein ungarischer Urahn Umberto Ecos? Könnte man sagen. [...] Keine Frage: Die ›Pendragon-Legende‹ entwickelt eine bisweilen beträchtliche Komik und die leichtfüßige, oft sogar elegante Erzählweise hat wirklich Charme. [...] Ein grandioser Schmöker.«
Olaf Schmidt, Kreuzer

»Wer gern Schauer- und Gespenstergeschichten liest, wer etwas übrig hat für Spukschlösser und geheimnisvolle Laboratorien, in denen bizarre Kreaturen zum Leben erweckt werden, wer Edgar Allen Poe oder Bram Stoker mit Vergnügen gelesen hat, der wird diese ›Pendragon-Legende‹ genießen. [...] Eine Kolportage mit Schauerelementen, eine irrwitzige Räuberpistole mit ironischen Schlenkern in der Tradition einer ›Gothic Novel‹, kurzum ein Unterhaltungsroman reinsten Wassers. [...] Es ist der ironische Umgang mit dem Stoff, der den Reiz des Buches ausmacht. Es sind die vielen offenen und verdeckten Anspielungen und die historischen Querverweise, mit denen Szerb jongliert, das Spiel mit Genremustern und Literaturgeschichte, die den Roman zu einem Lesevergnügen ersten Ranges machen. Auch über die Enttäuschung, dass all die atemberaubende Spannung, die in der ersten Romanhälfte aufgebaut wird, irgendwann verpufft, ist der Leser schnell hinweg. Die rasch wechselnden Schauplätze, das bunte und vielfältige Figuren-arsenal und die immer wieder neu aufgebauten irrwitzigen Handlungskaskaden entschädigen für die vielen nicht gelösten Rätsel. Ein wahrhaft originelles Buch!«
Jochen Kürten, Deutsche Welle Buchtipp

»Welch ein Glück, dass der ungarische Autor, der den Roman 1934 veröffentlichte, wiederentdeckt wurde.«
SVZ

»Die Geschichte des geheimnisvollen Earls ist ein Roman für alle Liebhaber des Schauer- und Kriminalromans, geschrieben mit leichter und eleganter Feder. Geister, eine Liebesgeschichte, eine Erbstreitigkeit und die Frage nach einem uralten Geheimnis machen den Roman zu einer äußerst spannenden Lektüre.«
tachles

»Szerbs Art zu schreiben erinnert an Umberto Eco, besonders an das ›Foucaultsche Pendel‹: Auch hier wurden Kriminalroman, Historisches und Mystik zitatenreich und mit Wortwitz zu einem stimmigen Ganzen vermengt.«
orf.at

»Die Pendragon-Legende ist wie auch Szerbs anderer Roman ›Reise im Mondlicht‹ ein Buch, das einen so in seinen Bann zieht und in eine andere Welt versetzt, dass der Leser nur noch lesen möchte, bis er das Buch erschöpft beiseite legen kann. Antal Szerbs wunderbare Menschenbeschreibungen, sein Hang für charakterliche und seelische Abgründe, gesellschaftliche Verstrickungen und Geheimnisse, für die es keine wissenschaftlichen Erklärungen gibt, sind Teil der Gründe, warum seine Bücher so fesseln.«
Norddeutscher Rundfunk

»›Die Pendragon-Legende‹ steht in der Tradition des englischen Schauerromans, doch der Autor ist Ungar. Antal Szerb wird in seinem Heimatland noch heute viel gelesen, aber in Deutschland war er bis vor kurzem unbekannt. Diesen Roman, seinen Erstling, hat er auch schon 1934 geschrieben. Doch seit dem vergangenen Jahr wird Szerb auch hier zu Lande hoch gehandelt. Da erschien sein Roman „Reise im Mondlicht“ und fand bei Literaturkritikern wie Lesern begeisterte Aufnahme.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Das Buch ist zum Bersten voll mit Anregungen, denen der an der Geschichte der Rosenkreuzer Interessierte gerne nachgehen wird, auch wenn wir es hier jederzeit mit einem Roman zu tun haben - aber mit einem der Spannendsten dieses Winters. Schon nach dem zuletzt auf Deutsch veröffentlichten Roman ›Reise im Mondlicht‹ wurde Antal Szerb als einer der bedeutendsten ungarischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts gehandelt. mit der ›Pendragon-Legende‹ unter-mauert er dieses Urteil nachdrücklich.«
info 3, Anthroposophie heute

»Antal Szerbs Roman ist vieles auf einmal: Krimi, Fantasy, Schauergeschichte. (...) Es geht zu wie in Ecos postmodernem Verschwörungsroman ›Das Foucaultsche Pendel‹. Ist Antal Szerb also ein ungarischer Urahn Umberto Ecos? Könnte man sagen. (...) Keine Frage: Die ›Pendragon-Legende‹ entwickelt eine bisweilen beträchtliche Komik und die leichtfüßige, oft sogar elegante Erzählweise hat wirklich Charme. (...) Ein grandioser Schmöker.«
Olaf Schmidt, Kreuzer

»Wer gern Schauer- und Gespenstergeschichten liest, wer etwas übrig hat für Spukschlösser und geheimnisvolle Laboratorien, in denen bizarre Kreaturen zum Leben erweckt werden, wer Edgar Allan Poe oder Bram Stoker mit Vergnügen gelesen hat, der wird diese ›Pendragon-Legende‹ genießen. (...) Eine Kolportage mit Schauerelementen, eine irrwitzige Räuberpistole mit ironischen Schlenkern in der Tradition einer ›Gothic Novel‹, kurzum ein Unterhaltungsroman reinsten Wassers. (...) Es ist der ironische Umgang mit dem Stoff, der den Reiz des Buches ausmacht. Es sind die vielen offenen und verdeckten Anspielungen und die historischen Querverweise, mit denen Szerb jongliert, das Spiel mit Genremustern und Literaturgeschichte, die den Roman zu einem Lesevergnügen ersten Ranges machen. Auch über die Enttäuschung, dass all die atemberaubende Spannung, die in der ersten Romanhälfte aufgebaut wird, irgendwann verpufft, ist der Leser schnell hinweg. Die rasch wechselnden Schauplätze, das bunte und vielfältige Figuren-arsenal und die immer wieder neu aufgebauten irrwitzigen Handlungskaskaden entschädigen für die vielen nicht gelösten Rätsel. Ein wahrhaft originelles Buch!«
Jochen Kürten, Deutschen Welle Buchtipp

»Die Geschichte des geheimnisvollen Earls ist ein Roman für alle Liebhaber des Schauer- und Kriminalromans, geschrieben mit leichter und eleganter Feder. Geister, eine Liebesgeschichte, eine Erbstreitigkeit und die Frage nach einem uralten Geheimnis machen den Roman zu einer äußerst spannenden Lektüre. «
tachles

Kurzbeschreibung

Ein ungarischer Büchernarr gerät auf einem walisischen Schloss unversehens in ein gespenstisches Verwirrspiel.

»Im Grunde fangen alle Geschichten damit an, dass ich in Budapest geboren bin« – so beginnt János Bátky, Doktor der Philosophie mit besonderem Interesse für die englischen Mystiker des 17. Jahrhunderts und überhaupt sehr in alles Englische verliebt, seine außerordentlich »gespensterhafte Geschichte voller unerklärlicher Abenteuer«. Die wiederum beginnt mit einer Abendgesellschaft in London, auf der ihm Owen Pendragon, der derzeitige Earl of Gwynned, vorgestellt wird, über den man sich allerlei Wundersames erzählt – so unter anderem, dass er auf seinem walisischen Schloss in einem geheimen Labor Versuche mit merkwürdigen Tieren betreibe, um, getreu dem Pendragonschen Familienmotto »Ich glaube an die Auferstehung des Fleisches«, dem ewigen Leben auf die Spur zu kommen.

Aufgrund beidseitiger Sympathie lädt der Earl den jungen Ungarn für ein paar Wochen auf sein Schloss und zum Studium in die berühmte Bibliothek der Pendragons ein. János Bátky kann sein Glück kaum fassen – ahnt er doch noch nicht, dass seine Reise ihn in ein mysteriöses Verwirrspiel um eine höchst strittige Erbschaft verwickeln wird, in dem unter anderem die folgenden Figuren wahrhaft literarische Rollen spielen: zwei schöne Damen, lebende und tote englische Gentlemen, ein schalkhaftes walisisches Gespenst und vor allem der seit 120 Jahren in der Familiengruft der Pendragons auf seine fleischliche Auferstehung wartende Ahnherr Asaph Pendragon, Begründer des alchimistischen Rosenkreuzer-Ordens und vielleicht letzte Mensch auf Erden, der noch wusste, wie man Gold herstellt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Der Verlag über das Buch

»Szerbs Art zu schreiben erinnert an Umberto Eco, besonders an das "Foucaultsche Pendel": Auch hier wurden Kriminalroman, Historisches und Mystik zitatenreich und mit Wortwitz zu einem stimmigen Ganzen vermengt.« orf.at (Die ganze Besprechung des ORF finden Sie hier ...)

»Die Pendragon-Legende ist wie auch Szerbs anderer Roman ›Reise im Mondlicht‹ ein Buch, das einen so in seinen Bann zieht und in eine andere Welt versetzt, dass der Leser nur noch lesen möchte, bis er das Buch erschöpft beiseite legen kann. Antal Szerbs wunderbare Menschenbeschreibungen, sein Hang für charakterliche und seelische Abgründe, gesellschaftliche Verstrickungen und Geheimnisse, für die es keine wissenschaftlichen Erklärungen gibt, sind Teil der Gründe, warum seine Bücher so fesseln.« Norddeutscher Rundfunk

»„Die Pendragon-Legende“ steht in der Tradition des englischen Schauerromans, doch der Autor ist Ungar. Antal Szerb wird in seinem Heimatland noch heute viel gelesen, aber in Deutschland war er bis vor kurzem unbekannt. Diesen Roman, seinen Erstling, hat er auch schon 1934 geschrieben. Doch seit dem vergangenen Jahr wird Szerb auch hier zu Lande hoch gehandelt. Da erschien sein Roman „Reise im Mondlicht“ und fand bei Literaturkritikern wie Lesern begeisterte Aufnahme. « Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Mit humorvoller Leichtigkeit und greifbarer Plastizität haucht Antal Szerb einem verstaubten Genre neues Leben ein.« Schweizer Illustrierte

»Das Buch ist zum Bersten voll mit Anregungen, denen der an der Geschichte der Rosenkreuzer Interessierte gerne nachgehen wird, auch wenn wir es hier jederzeit mit einem Roman zu tun haben - aber mit einem der Spannendsten dieses Winters. Schon nach dem zuletzt auf Deutsch veröffentlichten Roman ›Reise im Mondlicht‹ wurde Antal Szerb als einer der bedeutendsten ungarischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts gehandelt. mit der ›Pendragon-Legende‹ unter-mauert er dieses Urteil nachdrücklich.« info 3, Anthroposophie heute

»Autor Antal Szerb spinnt die feinen Fäden zu einem gespenstischen Spiel.« Bildwoche

»Endlich wurde die Pendragon-Legende übersetzt! Großartig!« Bücher

»Die Pendragon-Legende ist ein intelligentes Verwirrspiel zwischen den Genre, Epochen, zwischen Realität und Fiktion. Ein überzeugender Spaß aus dem Elfenbeinturm.« berlinkriminell.de

»Ein guter Kriminalroman, der sich zwischen Realität und Fantastik bewegt, mit feiner Ironie erzählt. Eine wunderbare literarische Wiederentdeckung.« Stuttgarter Nachrichten

»Antal Szerbs Roman ist vieles auf einmal: Krimi, Fantasy, Schauergeschichte. (...) Es geht zu wie in Ecos postmodernem Verschwörungsroman ›Das Foucaultsche Pendel‹. Ist Antal Szerb also ein ungarischer Urahn Umberto Ecos? Könnte man sagen. (...) Keine Frage: Die ›Pendragon-Legende‹ entwickelt eine bisweilen beträchtliche Komik und die leichtfüßige, oft sogar elegante Erzählweise hat wirklich Charme. (...) Ein grandioser Schmöker.« Olaf Schmidt in ›Kreuzer‹

»Wer gern Schauer- und Gespenstergeschichten liest, wer etwas übrig hat für Spukschlösser und geheimnisvolle Laboratorien, in denen bizarre Kreaturen zum Leben erweckt werden, wer Edgar Allen Poe oder Bram Stoker mit Vergnügen gelesen hat, der wird diese ›Pendragon-Legende‹ genießen. (...) Eine Kolportage mit Schauerelementen, eine irrwitzige Räuberpistole mit ironischen Schlenkern in der Tradition einer ›Gothic Novel‹, kurzum ein Unterhaltungsroman reinsten Wassers. (...) Es ist der ironische Umgang mit dem Stoff, der den Reiz des Buches ausmacht. Es sind die vielen offenen und verdeckten Anspielungen und die historischen Querverweise, mit denen Szerb jongliert, das Spiel mit Genremustern und Literaturgeschichte, die den Roman zu einem Lesevergnügen ersten Ranges machen. Auch über die Enttäuschung, dass all die atemberaubende Spannung, die in der ersten Romanhälfte aufgebaut wird, irgendwann verpufft, ist der Leser schnell hinweg. Die rasch wechselnden Schauplätze, das bunte und vielfältige Figuren-arsenal und die immer wieder neu aufgebauten irrwitzigen Handlungskaskaden entschädigen für die vielen nicht gelösten Rätsel. Ein wahrhaft originelles Buch!« Jochen Kürten in ›Deutsche Welle Buchtipp‹

»Welch ein Glück, dass der ungarische Autor, der den Roman 1934 veröffentlichte, wiederentdeckt wurde.« SVZ

»Die Geschichte des geheimnisvollen Earls ist ein Roman für alle Liebhaber des Schauer- und Kriminalromans, geschrieben mit leichter und eleganter Feder. Geister, eine Liebesgeschichte, eine Erbstreitigkeit und die Frage nach einem uralten Geheimnis machen den Roman zu einer äußerst spannenden Lektüre. « tachles -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Antal Szerb (1901-1945) ist in seinem Heimatland Ungarn einer der meist gelesenen ungarischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein kurzes Leben war geprägt von der Liebe zur europäischen Kultur und Literatur.

Antal Szerb wird am 1. Mai 1901 in Budapest als Sohn eines assimilierten jüdischen Kaufmanns geboren und katholisch getauft. Nach dem Abitur 1919 besucht er zunächst Vorlesungen der klassischen, später der modernen Philologie in Graz. 1920 kehrt er nach Budapest zurück und immatrikuliert sich in den Fächern Hungarologie und Germanistik, später auch Anglistik. Bereits vier Jahre später promoviert er mit einer Dissertation über den Dichter der ungarischen Nationalhymne, Ferenc Kölcsey. Um Geld zu verdienen, arbeitet er zunächst als Lehrer für Ungarisch und Englisch an einer Vorstadtschule, ab 1928 an einer höheren Lehranstalt für kaufmännische Berufe.

Seit Mitte der zwanziger Jahre führt Antal Szerb das Leben eines Schriftstellers. Es erscheinen Rezensionen, Essays und Erzählungen in den führenden literarischen Zeitschriften des Landes. Studienreisen und Stipendien führen ihn in den Zwanzigern nach Italien, Paris und England – Eindrücke, die in seinen beiden ersten Romanen »A Pendragon-legenda« (1934; u.d.T. »Die Pendragon-Legende« 2004 bei dtv) und »Utas és holdvilág« (1937; u.d.T. »Reise im Mondlicht« 2003 bei dtv) ihren Niederschlag finden. Zweimal wird er in dieser Lebensphase mit dem renommierten Baumgarten-Preis ausgezeichnet: 1935 und 1937.

Der Literatur bleibt Szerb zeit seines Lebens nicht nur als Autor, sondern auch als Wissenschaftler verbunden. So erhält er 1932 bei einem Wettbewerb den Zuschlag eine ungarische Literaturgeschichte zu verfassen. Das Werk erscheint 1934. Szerb ist da bereits seit einem Jahr Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft Ungarns (und bleibt es bis 1936). Das Werk wird unter dem Titel »A magyar irodalomtörténet« bis 1943 in einer Auflage von 23.000 Exemplaren gedruckt und 1944 verboten. 1941 folgt eine Geschichte der Weltliteratur (»A világirodalom története«), in der er literatursoziologische und kulturphilosophische Ansätze verbindet und sein Thema leicht lesbar aufbereitet. Diese Literaturgeschichte gilt als sein wissenschaftliches Hauptwerk. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft bleibt ihm die Universitätslaufbahn verschlossen, wenngleich er sich noch 1937 mit Hilfe einflussreicher Gönner an der Universität Szeged habilitieren kann und bis 1943 dort lehren darf.

1943 veröffentlicht Szerb noch zwei Romane: Zum einen unter dem Pseudonym A.H. Redcliff das Buch »VII. Olivér«, das als sein »leichtestes« Werk gilt, zum zweiten »A királyné nayklánca« (u.d.T. »Das Halsband der Königin« 2005 bei dtv), das die Halsband-Affäre um den italienischen Abenteurer Cagliostro im Vorfeld der Französischen Revolution zum Stoff hat. 1943/44 entsteht zudem der zweisprachige Band »Száz vers« (»Einhundert Gedichte«) mit Gedichten, die Antal Szerb besonders wichtig waren.

Im März 1944 wird Ungarn von deutschen Truppen besetzt, die rechtsgerichteten Hórthy-Regierung gestürzt und eine faschistische unter Führung der »Pfeilkreuzler« eingesetzt. Antal Szerb wird im Sommer 1944 zum Arbeitsdienst eingezogen und in das westungarische Lager Balf bei ödenburg verlegt, wo er am 27. Januar 1945 ermordet wird. Er wird in einem Massengrab beerdigt.

(Nach Informationen von Gábor Durós, Ferenc Szász und der Hungarian Book Foundation/Budapest.) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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