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Die Pendragon-Legende: Roman Taschenbuch – 1. Dezember 2004


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Taschenbuch, 1. Dezember 2004
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 312 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423244259
  • ISBN-13: 978-3423244251
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,3 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 722.864 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Nachdem er 2003 Antal Szerbs großartigen Roman Reise im Mondlicht wiederentdeckt hat, erfreut uns der Deutsche Taschenbuchverlag ein Jahr später mit der Neuausgabe des Romans Die Pendragon-Legende.

Im Original erschien das in mehrerlei Hinsicht fantastische Buch 1934. Und in etwa dieser Zeit spielt auch die Geschichte um den jungen, in England lebenden ungarischen Gelehrten János Bátky, einem Spezialisten für das mystische Schrifttum des 17. Jahrhunderts. Durch einen Zufall lernt der Ich-Erzähler -- ein Büchermensch durch und durch -- einen wundersamen walisischen Earl kennen, der vorgibt, die Mystik des 17. Jahrhunderts sei auch eines seiner Steckenpferde. Er lädt Bátky ein, ihn auf seinem Schloss zu besuchen, das eine für ihn ausgesprochen reichhaltige Bibliothek beherberge. Und so ist es! Doch nicht nur die Bibliothek hat es in sich. Das wahre Leben im Schloss des Owen Pendragon, dem Earl of Gwynned, ist nicht minder geheimnisvoll. Die Identität des Schlossherrn erweist sich bald selbst als ein Mysterium, das mit der Geschichte des Rosenkreuzerordens verwoben ist, dessen Gründers Auferstehung bevorstehen soll …

Die Atmosphäre des von Susanna Großmann-Vendrey glänzend übersetzten Buchs zieht den Leser schnell in den Sog einer düsteren und zutiefst englischen bzw. keltisch-walisischen Geschichte hinein, in der es natürlich auch von Gespenstern und durch nächtliche Nebel galoppierenden schwarzen Reitern nur so wimmelt. --Alexander Dohnberg

Der Verlag über das Buch

»Szerbs Art zu schreiben erinnert an Umberto Eco, besonders an das "Foucaultsche Pendel": Auch hier wurden Kriminalroman, Historisches und Mystik zitatenreich und mit Wortwitz zu einem stimmigen Ganzen vermengt.« orf.at (Die ganze Besprechung des ORF finden Sie hier ...)

»Die Pendragon-Legende ist wie auch Szerbs anderer Roman ›Reise im Mondlicht‹ ein Buch, das einen so in seinen Bann zieht und in eine andere Welt versetzt, dass der Leser nur noch lesen möchte, bis er das Buch erschöpft beiseite legen kann. Antal Szerbs wunderbare Menschenbeschreibungen, sein Hang für charakterliche und seelische Abgründe, gesellschaftliche Verstrickungen und Geheimnisse, für die es keine wissenschaftlichen Erklärungen gibt, sind Teil der Gründe, warum seine Bücher so fesseln.« Norddeutscher Rundfunk

»„Die Pendragon-Legende“ steht in der Tradition des englischen Schauerromans, doch der Autor ist Ungar. Antal Szerb wird in seinem Heimatland noch heute viel gelesen, aber in Deutschland war er bis vor kurzem unbekannt. Diesen Roman, seinen Erstling, hat er auch schon 1934 geschrieben. Doch seit dem vergangenen Jahr wird Szerb auch hier zu Lande hoch gehandelt. Da erschien sein Roman „Reise im Mondlicht“ und fand bei Literaturkritikern wie Lesern begeisterte Aufnahme. « Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Mit humorvoller Leichtigkeit und greifbarer Plastizität haucht Antal Szerb einem verstaubten Genre neues Leben ein.« Schweizer Illustrierte

»Das Buch ist zum Bersten voll mit Anregungen, denen der an der Geschichte der Rosenkreuzer Interessierte gerne nachgehen wird, auch wenn wir es hier jederzeit mit einem Roman zu tun haben - aber mit einem der Spannendsten dieses Winters. Schon nach dem zuletzt auf Deutsch veröffentlichten Roman ›Reise im Mondlicht‹ wurde Antal Szerb als einer der bedeutendsten ungarischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts gehandelt. mit der ›Pendragon-Legende‹ unter-mauert er dieses Urteil nachdrücklich.« info 3, Anthroposophie heute

»Autor Antal Szerb spinnt die feinen Fäden zu einem gespenstischen Spiel.« Bildwoche

»Endlich wurde die Pendragon-Legende übersetzt! Großartig!« Bücher

»Die Pendragon-Legende ist ein intelligentes Verwirrspiel zwischen den Genre, Epochen, zwischen Realität und Fiktion. Ein überzeugender Spaß aus dem Elfenbeinturm.« berlinkriminell.de

»Ein guter Kriminalroman, der sich zwischen Realität und Fantastik bewegt, mit feiner Ironie erzählt. Eine wunderbare literarische Wiederentdeckung.« Stuttgarter Nachrichten

»Antal Szerbs Roman ist vieles auf einmal: Krimi, Fantasy, Schauergeschichte. (...) Es geht zu wie in Ecos postmodernem Verschwörungsroman ›Das Foucaultsche Pendel‹. Ist Antal Szerb also ein ungarischer Urahn Umberto Ecos? Könnte man sagen. (...) Keine Frage: Die ›Pendragon-Legende‹ entwickelt eine bisweilen beträchtliche Komik und die leichtfüßige, oft sogar elegante Erzählweise hat wirklich Charme. (...) Ein grandioser Schmöker.« Olaf Schmidt in ›Kreuzer‹

»Wer gern Schauer- und Gespenstergeschichten liest, wer etwas übrig hat für Spukschlösser und geheimnisvolle Laboratorien, in denen bizarre Kreaturen zum Leben erweckt werden, wer Edgar Allen Poe oder Bram Stoker mit Vergnügen gelesen hat, der wird diese ›Pendragon-Legende‹ genießen. (...) Eine Kolportage mit Schauerelementen, eine irrwitzige Räuberpistole mit ironischen Schlenkern in der Tradition einer ›Gothic Novel‹, kurzum ein Unterhaltungsroman reinsten Wassers. (...) Es ist der ironische Umgang mit dem Stoff, der den Reiz des Buches ausmacht. Es sind die vielen offenen und verdeckten Anspielungen und die historischen Querverweise, mit denen Szerb jongliert, das Spiel mit Genremustern und Literaturgeschichte, die den Roman zu einem Lesevergnügen ersten Ranges machen. Auch über die Enttäuschung, dass all die atemberaubende Spannung, die in der ersten Romanhälfte aufgebaut wird, irgendwann verpufft, ist der Leser schnell hinweg. Die rasch wechselnden Schauplätze, das bunte und vielfältige Figuren-arsenal und die immer wieder neu aufgebauten irrwitzigen Handlungskaskaden entschädigen für die vielen nicht gelösten Rätsel. Ein wahrhaft originelles Buch!« Jochen Kürten in ›Deutsche Welle Buchtipp‹

»Welch ein Glück, dass der ungarische Autor, der den Roman 1934 veröffentlichte, wiederentdeckt wurde.« SVZ

»Die Geschichte des geheimnisvollen Earls ist ein Roman für alle Liebhaber des Schauer- und Kriminalromans, geschrieben mit leichter und eleganter Feder. Geister, eine Liebesgeschichte, eine Erbstreitigkeit und die Frage nach einem uralten Geheimnis machen den Roman zu einer äußerst spannenden Lektüre. « tachles


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kaspar V. Erffa am 20. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Welch ein Erstling! Ein spanndener und sehr intelligenter Mix aus Grusel- und Kriminalroman, mystischer Erzählung, bissiger Satire und Liebesroman. Der Ich-Erzähler, ein junger ungarischer Akademiker, der seit langem in London lebt und forscht, wird vom Earl of Pendragon in dessen walisisches Schloss eingeladen, um seine Studien über Mystik in dessen Bibliothek fortzusetzen. Ohne es zu ahnen, wird der junge Mann dadurch zu einer zentralen Figur bei einem alten Erbstreit und erlebt ein aufregendes Abenteuer zwischen vergessenem alchimistischem Wissen und alter walisischer Mystik. Natürlich verliebt er sich auch noch in die Tocher des Earls, was zu weiteren Komplikationen führt. Das ganze garniert Szerb mit einem herrlich humorvollen Blick auf die englische Adelswelt. Ich musste immer wieder lachen, dann wurde es wieder gruselig, das Buch blieb immer spannend und wurde niemals trivial. Schön, dass sich der dtv-Verlag dazu entschlossen hat, nach der "Reise ins Mondlicht" nun auch dieses äusserst lesenswerte Buch neu zu veröffentlichen! Welch wunderbare Bücher hätte man wohl von Antal Szerb noch erwarten dürfen, hätte man ihn nicht im Januar '45 im KZ wegen seiner Herkunft erschlagen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ossiwan am 22. Februar 2005
Format: Taschenbuch
Ein ungarischer Philosophiedoktor in einem walisischen Schloss, das von den mystischen Rosenkreuzern heimgesucht wird. Was sich anhört wie eine Gespenstergeschichte von vielen birgt in Wahrheit viel mehr.
Antal Szerb hat es vor 70 Jahren geschafft mehrere Gattungen der Literatur zu einer zu vereinen. Steht am Beginn des Buches die klassische Gruselgeschichte, so vermengt sie sich schon bald mit dem essayistischen Roman, den Eco oder Rushdie groß gemacht haben. Und um dem ganzen noch eines drauf zu setzen, bringt Szerb ebenso eine Detektivgeschichte unter, ganz nach den Vorbildern von Christie oder Wallace, letzterer findet sogar Erwähnung. Fortan springt der Roman von einer Geschichte zur nächsten und man muss sich ganz dem süffisanten Erzählton von János Bátky, dem Ich-Erzähler hingeben um durch die Wirrnisse von Schloss Pendragon zu finden. Doch vertrauen darf man dem Erzähler auch nicht, egal welche Haken der Roman schlägt, die Nonchalance des Erzählers ist gleichbleibend, seine Ironie konstant. Sogar dann, wenn er die Ursprünge des Geheimordens der Rosenkreuzer aus einer alten Handschrift übersetzt. Der Erzähler vereinnahmt den Leser komplett, man ist ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, weiß nie mehr und meistens viel weniger. Egal ob es sich um Spukgestalten, Erbschaftsbetrügereien oder Liebesaffären handelt, nie kann man sich sicher sein, was Real und was Irreal ist.
Das macht das Buch zu einer virtuosen Achterbahnfahrt durch einen zweiwöchigen Aufenthalt im tiefsten Wales und wäre das nicht genug, bekommt man auch noch intensive Landschaftsbeschreibungen gratis dazu.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karl Hopf am 16. April 2005
Format: Taschenbuch
Siehe da, dieses Büchlein wurde doch noch mal neu aufgelegt, nachdem es jahrzehntelang in sämtlichen Antiquarien vergriffen war.
Nun, was ist das für ein Buch, ich will es mal so sagen: Wenn Ephrahim Kishon und Umberto Eco sich zusammengesetzt hätten, um gemeinsam eine Geistergeschichte zu verfassen, die auf einem alten englischen Adelssitz spielt, wäre wohl ziemlich genau das herausgekommen. Eco hätte die Fülle philologischer und historischer Details beigesteuert, und Kishon den trockenen, typisch ungarischen Humor.
Was Antal Szerb damals (noch vor dem 2. Weltkrieg, leider wurde er im KZ ermordert) geschrieben hat, liest sich auch heute noch frisch, unterhaltsam und vermittelt ganz beiläufig ein paar Wissenswertigkeiten aus der Welt der Geheimbünde.
Der Philosophiedoktor Bátky trifft auf einer Party einen Earl, der ihn spontan auf seinen Landsitz einlädt, weil sie beide ein gemeinsames Hobby haben: Die Mystiker des 17. Jahrhunderts. Dort angekommen verguckt Bátky sich in die Nichte des Earls und bleibt beharrlich, obwohl schon bald bedrohliche Dinge geschehen: Erbschleicher wollen den Earl ermorden, und ein Geist aus dem 17. Jahrhundert geht auch noch um.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regina Karolyi am 12. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Nach Sándor Márai wurde mit Antal Szerb erfreulicherweise ein weiterer ungarischer Autor mit hohem Potenzial wiederbelebt, freilich einer mit gänzlich anderen Schwerpunkten.
In "Die Pendragon-Legende" geht es um einen jungen ungarischen Philosophen namens Bátky, der in England alte Schriften erforscht und von einer Zufallsbekanntschaft, dem walisischen Earl of Gwynedd, auf dessen Schloss zur Erkundung der Familienbibliothek eingeladen wird. Der Earl und Bátky interessieren sich sehr für den Geheimbund der Rosenkreuzer, dem es um die Erlangung des Steins der Weisen ging, und dem ein Vorfahr des Earls, Asaph Pendragon, einst vorstand.
Bátkys Rolle wird von Feinden des Earls fehlinterpretiert, und so gerät er unversehens zwischen die Fronten eines knallharten Kriegs um eine reiche Erbschaft, in dem, eingebettet in die von Sagen umgebene walisische Landschaft, einige mystische Figuren entscheidend mitmischen.
Mir hat dieser Roman ausgezeichnet gefallen. Der Kriminalfall ist spannend, wenn auch nicht allzu kompliziert aufgebaut; es gibt an den entscheidenden Stellen immer wieder überraschende Wendungen. Das mystische Element tritt nie beherrschend in den Vordergrund, auch wenn es in seiner Bedeutung weit über reinen Lokalkolorit hinaus geht. Szerb skizziert seine Charaktere eher flüchtig; der Roman erscheint mehr handlungs- als personenorientiert. Den manchmal offenen Humor, der mich auflachen ließ, ergänzen feine Ironie und Sarkasmus; überhaupt hat der Roman eine unverkennbar satirische Komponente.
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