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Die Partei der Freiheit
  
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Die Partei der Freiheit [Taschenbuch]

Ralph Raico
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 298 Seiten
  • Verlag: Lucius & Lucius (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828200427
  • ISBN-13: 978-3828200425
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.711.765 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Treb Melsa TOP 1000 REZENSENT
Prof. Hans-Hermann Hoppe schreibt im Vorwort der deutschen Ausgabe seines Buches 'Demokratie. Der Gott, der keiner ist': "Im gegenwaertigen Deutschland gibt es keine anti-etatistische buergerliche Fundamentalopposition. Vielerorts gelten Deutschland und Antietatismus geradezu als unvereinbar. Doch wie der amerikanische Historiker Raico gezeigt hat, hat es bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland eine solche Opposition gegeben."
Genau diese liberale Fundamentalopposition untersucht Prof. Raico in diesem Buch und erweist sich als sehr guter Kenner der Geschichte der Freiheitsidee im Deutschland des 19. Jahrhunderts.
Von den Wurzeln im 18. Jahrhundert bis hin zum 1. Weltkrieg und der Weimarer-Republik verfolgt Prof. Raico zielsicher die verschiedenen Stränge des deutschen Liberalismus. Dabei liegt ein Schwergewicht auf Eugen Richter, der für Prof. Raico der Mann ist:

"der über drei Jahrzehnte lang in Deutschland der politische Vertreter der alle Kulturvölker umfassenden liberalen Bewegung war".

Neben John Prince-Smith wird Eugen Richter als große Figur der Freihändlerbewegung dargestellt und als Führer der freisinnigen und fortschrittlichen Parteien als der große Gegenspieler Otto von Bismarcks gezeichnet. Zu Eugen Richter schreibt Prof. Raico weiter:

"für das, was Richter war, was er vertreten hat und ... für die bloße Tatsache, daß dieser Deutsche 'keiner Regierung je vertraut hat' ..., verdient der rheinische Liberale eines bessere Behandlung seitens der Historiker; und seitens der Deutschen verdient er, daß er nicht vergessen wird."

Eugen Richter ging nicht - wie andere Liberale - einen Pakt mit dem Machtstaat Bismarcks ein, sondern blieb konsequent in seiner liberalen Haltung. Dabei konnte Eugen Richter, wie Prof. Raico anschaulich nachvollzieht, den Niedergang der 'Ideen der Freiheit' in Deutschland nicht aufhalten. Der Aufstieg der 'Kathedersozialisten', die kathedersozialistischen Ideen im Zusammenspiel mit Bismarcks Anti-Freiheits-Politik und deren Folgen werden einleuchtend beschrieben. Schließlich wendet sich Prof. Raico der Rolle Friedrich Naumanns innerhalb des liberalen Parteienlagers zu. Dabei wird klar aufgezeigt, dass Naumann ein Anhänger des wilhelminischen Militarismus mit seiner Kolonial- und Flottenpolitik war, ein Mann, der in seinen Schriften 'Mitteleuropa' unter deutscher Führung sehen wollte, ein Mann, der in diesen Schriften für einen 'deutschen Staatssozialiismus' bzw.' nationalen Sozialismus' warb, kurz für das, was Naumann 'liberalen Imperialismus' nannte und somit nichts mehr mit Liberalismus zu tun hatte.

Durch die Beschreibung des verhängnisvollen Wirkens des Friedrich Naumanns ist es Prof. Raico ausgezeichnet gelungen die Tragik des deutschen Liberalismus nachzuzeichnen.

Eine liberale Lichtgestalt wie Eugen Richter, der in diesem Buch endlich die längst verdiente Würdigung erhält (bezeichnend von einem amerikanischen Wissenschaftler und nicht von einem deutschen Forscher), war eben nicht genug, um dem wirklichen Liberalismus in Deutschland eine reelle Chance zu bieten.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
die fahnen der liberalen... 26. November 1999
Von Ein Kunde
...sie wehen schon lange und ihr erneuter triumph steht kurz bevor. die wurzeln der liberalen bewegung in deutschland, die raico aufzeigt, bestechen durch ihre aktualität. dem author gelingt es, neben einer überaus deutlichen und prägnanten darstellung auch den wissenschaftlichen dissenz über dieses thema nach altbewährter wissenschaftlermanier in einem atemberaubenden fußnotenkrieg darzustellen. packend geschrieben ist dieses buch ein kandidat für alle leistungskurse geschichte.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragend. 24. November 1999
Von Ein Kunde
Das Buch raeumt mit einer Unmasse an Schwachsinn auf, der ueber den deutschen Liberalismus im 19. Jahrhundert verzapft worden ist.

Endlich gibt es hier eine Wuerdigung des grossen Liberalen Eugen Richter. Und endlich eine Abfertigung fuer den durch und durch unliberalen Wirrkopf Friedrich Naumann.

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