Ganadenlos konsequent erfindet ein junges Mädchen in einer Welt, die keinen Halt mehr bietet ihre eigene Religion.
Oh mann, mich hat "Die Parabel vom Sämann" in er Zeit, in der ich es gelesen hab echt belastet, auch streckenweise noch darüber hinaus. Das Buch ist hart und doch so real in seiner Konsequenz. Das die Welt um einen langsam zerbröselt und Staat und Ordnung immer mehr von blanker Gewalt und brutaler Anarchie nach Darwin tendiert ist nicht unbedingt reiner SF. Dass dann irgendwann die letzten Stricke reißen und alles was lieb und teuer war getötet, zerrissen und missbraucht wird, kann man erahnen. Eigentlich sollte Butlers Hauptprotagonistin in diesem Moment sterben, doch hier beginnt erst die Agonie, in der sie ihre Erfüllung findet und in der ihre Religion der Säparabel zu fruchten beginnt. Wau, ein verdammt eindrückliches Buch, aber nicht für jedermann denn es nimmt kein Blatt vor den Mund.
Beeindruckend und erschreckend. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)