Kurzbeschreibung
Unter den Papieren des Immunen findet sich die Geschichte von einem, der zum eigenen Leichenmahl lädt, neben der Geschichte von einem, der ein Attentat auf ein Wachsfigurenkabinett plant; Puppenmörder und Sünden-Priester; ein Kinderlied wird zum Politikum, es erklingt die Registerarie der Städte. Diese und andere Papiere sind Spiegel und Gegenbilder des Immunen, seiner Interpretationen und Sehnsüchte..."Ein Buch, das sich bis zum letzten Satz zu lesen lohnt."(Basler Zeitung)
"Der Immune ist in jedem Fall ein überaus witziger und intelligenter Herr, ein weitgereister, gebildeter Gesprächspartner, elegant und originell - ein durchaus passabler Gefährte für ein Buch voll von schönen und abstrusen Geschichten, die einen wuchtigen Kosmos bilden; und obwohl der Immune vorgibt, seinen Wohnsitz im Kopf zu haben, sind diese Papiere alles andere als kopflastig."(Westermann's)
"Die beiden Immunenromane sind zum guten Teil Reiseerlebnisse und -beobachtungen. Doch eine Flucht aus der Schweizer Enge, aus der kleinen Welt ist es nicht. Für Loetscher ist die Rückkehr ebenso wichtig wie die Abreise. Die große Welt erlaubt ihm, den Stellenwert der eigenen jeweils neu einzuschätzen."(Süddeutsche Zeitung)
"Der keimfreie Titel des Buches läßt nichts von der Lust ahnen, die einen beim Lesen packt, eine ansteckende Lust. Loetschers Held, ein Mann, der nicht an seinen Empfindungen draufgehen möchte, hat sich gegen die absurde Welt immunisiert. Um davonzukommen, schlüpft er in immer neue Rollen und wechselt seine Masken nach Bedarf."(Stern)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.