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Die Panik-Macher
 
 
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Die Panik-Macher [Taschenbuch]

Walter Krämer , Gerald Mackenthun
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.03.2002
Wahrhaft zahlreich und mannigfaltig sind die Risiken, denen sich der gut informierte Mensch heutzutage ausgesetzt sieht, bestätigt Rezensent Hartmut Hänsel einem "Volk von Angsthasen". Im besprochenen Buch werden die wichtigsten Katastrophenmeldungen der letzten Jahre aus statistischer und psychologischer Sicht untersucht, schreibt er. Die Autoren zeigten auf, dass die tatsächliche Bedrohung durch Amalgam, Tschernobyl oder BSE beispielsweise, statistisch gesehen kaum vorhanden sei. Nur der Vergleich zwischen der Anzahl der Personen, die einem Risiko ausgesetzt und denen, die tatsächlich zu Schaden gekommen sind, ermögliche eine realistische Einschätzung der Situation. Krämer und Mackenthun "rügten" einen Journalismus, der durch Schilderung von Einzelschicksalen lediglich Emotionen wecke, statt über Zusammenhänge zu informieren. Die wirklichen Gefahren, so der Rezensent, heißen Bluthochdruck, ungünstige Ernährung, Rauchen, Übergewicht, Alkohohl und Straßenverkehr und liegen durchaus in unserer eigenen Verantwortung.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Ob Atomtransporte, Asbest-Alarm, Gen-Manipulationen oder BSE: jeden Tag eine neue Schreckensmeldung. Wir sind ein Volk von Angsthabern behaupten die Autoren. Anhand der wichtigsten Katastrophenmeldungen der letzten Jahre zeigen sie auf, was wirklich dahinter steckt.

Der Autor über sein Buch

Abrechnung mit den vielen Angstmachern in den Medien
Das Buch "Die Panik-Macher" ist eine Abrechnung mit den vielen Angstmachern in den Medien, die den Lesern und Zuschauern winzigste Risiken als gefährlich und als "Skandal" verkaufen wollen. In 14 Kapiteln bringen der Dortmunder Wirtschaftsstatistiker Walter Krämer und der Berliner Wissenschaftsjournalist eine Fülle von Material, um nebensächlich kleine von wirklich großen Risiken zu unterscheiden. Damit liegen sie oft im Gegensatz zu "Monitor", "PlusMinus", BUND und Greenpeace.

Bestimmte Medien und Organisationen versuchen immer wieder, ihren Konsumenten Angst einzujagen. Nicht, weil eine wirkliche Gefahr droht - vielmehr müssen die Quote und der Erregungspegel stimmen. Die Masche ist immer die gleiche: Wichtige Informationen werden verschwiegen. Statt angemessen zu informieren, werden Risiken, Gefahren oder echte Schädigungen oft - zu oft - aufgeblasen und übertrieben. Geradezu heimtückisch schleicht sich so in die Köpfe das Bild einer verseuchten Umwelt, einer skrupellosen Industrie und von unfähigen Politikern ein.

Das Gegenteil ist der Fall: - Die Umwelt wir immer sauberer - Die Menschen in der westlichen Welt leben immer länger - Weitere Anstrengungen national und international werden Risiken weiter minimieren - Wir leben nicht in einer "Risiko-Gesellschaft", wie Ulrich Beck meint, sondern in einer sicheren Gesellschaft, die sich als puren Luxus eine immer größere Risikoangst leistet.

Wir behaupten und belegen: - Leben heißt, mit Risiken leben - Unterschiedliche Risiken werden unterschiedlich wahrgenommen, meist jedoch falsch und unangemessen - Die Null-Prozent-Forderung führt in den terroristischen Sicherheitsstaat - Wirksame Medikamente haben unvermeidlich Nebenwirkungen (Lipobay!) - Im Gegensatz zu den Angsthasen empfinden viele Menschen auch Lust am Risiko - Ohne Risiko kein Fortschritt - Viele Medien übertreiben Risiken und informieren systematisch falsch - Die Krebshäufigkeit nimmt nicht zu - Die wahren Killer werden kaum beachtet: Rauchen, Autos, Alkohol, Bequemlichkeit - Amalgam ist weitgehend harmlos - Tschernobyl hatte keine negativen Auswirkungen auf die Bundesrepublik - Das BSE-Risiko in der Bundesrepublik ist vernachlässigbar gering.

Die Autoren: Walter Krämer, geboren 1948, ist Professor für Wirtschaft- und Sozialstatistik an der Uni Dortmund und Autor mehrerer Bestseller ("Lexikon der populären Irrtümer" zusammen mit Götz Trenkler, "Modern Talking auf Deutsch"). Weiteres zum Autor: http://www.statistik.uni-Dortmund.de.

Gerald Mackenthun, geb. 1950, ist seit mehreren Jahren Wissenschaftsredakteur bei der DPA in Berlin. Weiteres zum Autor: http://home.t-online.de/home/Mackenthun/gerald.htm.

Für Fragen und Interviews stehen wir Ihnen gern zur Verfügung: Prof. Dr. Walter Krämer erreichen Sie unter 0231 / 755-3125 (dienstlich) und 0171 / 260 4302. Dr. Gerald Mackenthun hat die Telefonnummer Tel. 030 / 822 7813 (privat) und 030 / 2852-0 (dienstlich) sowie Funktelefon 0171 / 624 7155.

Weitere Hinweise zu den Themen Risiko, Risikoberechnung und Risikobewertung erhalten sie auf den Internet-Seiten -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Walter Krämer, 1948 geboren, ist Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der Universität Dortmund. Sein größter Bucherfolg ist das »Lexikon der populären Irrtümer« (mit Götz Trenkler). Zuletzt erschienen von ihm »Modern Talking auf deutsch. Ein populäres Lexikon«, »Lexikon der populären Sprachirrtümer«, »Die Panik-Macher« (zusammen mit Gerald Mackenthun) und »Lexikon der Städtebeschimpfungen«.

Gerald Mackenthun, geboren 1950, ist Wissenschaftsredakteur bei der dpa in Berlin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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