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Die Päpstin
 
 

Die Päpstin (Taschenbuch)

von Donna Woolfolk Cross (Autor), Wolfgang Neuhaus (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 566 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 59., Aufl. (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746614007
  • ISBN-13: 978-3746614007
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (514 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.534 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das neunte Jahrhundert ist eines der finstersten des Mittelalters. Blutrünstig fallen Christen und Normannen übereinander her. Die Sarazenen aus Afrika versuchen Rom zu erobern. Viel Blut fließt. Verrat, Mord und Tod sind an der Tagesordnung. In dieser Zeit haben Frauen so gut wie keine Rechte. Sie sind Leibeigentum des Mannes und müssen ihm gehorchen. Johanna erlebt als Kind, wie ihr Vater, der ein ärmlicher Dorfpriester ist, ihre geliebte Mutter Gudrun tyrannisiert und schlägt. Gudrun ist Normannin und wurde bei der gewalttätigen Bekehrung dieses Volkes zum Christentum von ihrem zukünftigen Mann mit nach Ingelheim in Franken gebracht. Heimlich erzählt Gudrun ihrer Tochter die Geschichten von den Göttern der Heiden. Ihr Mann, der fanatische Christenpriester, darf das nie erfahren. Sie beschwört ihre Tochter, nachdem sie von ihm wieder einmal übel zugerichtet wurde: "Du mußt aus deinen Fehlern lernen ... damit dir nicht das gleiche passiert. Wenn du heiratest, gibst du alles auf -- nicht nur deinen Körper, auch deinen Stolz, deine Unabhängigkeit, sogar dein Leben. Verstehst du? Verstehst du? ... Falls du jemals glücklich sein möchtest, dann merk dir meine Worte Tochter: Gib dich niemals einem Mann hin."

Diesen dringenden Rat aus der Not vergisst Johanna zeit ihres Lebens nicht. Johanna ist außergewöhnlich intelligent, und durch einen Glücksumstand erhält sie als Mädchen Untericht. Als sich nach wenigen Jahren plötzlich alle Möglichkeiten verschließen, als Frau weiter zu studieren, beschließt sie, ihr Leben als Mann fortzusetzen. In Männerkleidung, mit kurz geschorenem Haar, messerscharfem Verstand, umfassendem Wissen, Warmherzigkeit und Intuition gelingt es ihr nach zahlreichen Stationen ihres Lebens und einigen gefährlichen Situationen, in denen ihre wahre Identität fast aufgedeckt wird, den Papststuhl zu besteigen. Vom 12. Lebensjahr bis zu ihrem Tod verbindet sie eine starke und tiefe Liebe zu dem Markgrafen Gerold. Sie empfinden sich als Zwillingsseelen. Einige Male retten sie sich gegenseitig das Leben, aber die Umstände verhindern oft ihr Zusammensein, manchmal über Jahre hinweg, die jedoch ihre ungewöhnliche starke Verbundenheit nie brüchig werden lassen. Johanna stirbt, nachdem sie sich als Päpstin besonders für die Armen und die Frauen eingesetzt hat, einen unerwarteten und spektakulären Tod, der laut Historie authentisch sein soll. Dennoch triumphiert Johanna, denn es ist nicht die Hand des Feindes, die sie niederstreckt.

Während die katholische Kirche die Existenz einer Päpstin Johanna, die den Papststuhl höchstwahrscheinlich von 953-955 innehatte, leugnet, sprechen geschichtliche Forschungen auf diesem Gebiet bestechend dafür, dass es eine Päpstin gegeben haben muss. Sehr aufschlussreich dazu ist das Nachwort der Autorin, indem sie Für und Wider der Existenz einer Päpstin abwägt. Wer sich ausführlich mit dieser Thematik befassen will, dem sei das Buch Die Päpstin Johanna von Elisabeth Gössmann empfohlen.

Cross hat sich in ihrem Roman präzise an die historischen Begebenheiten gehalten, vor deren Hintergrund die Geschichte von Johanna erzählt wird. Die Schlacht bei Fontenoy, der Vertrag von Verdun, die Plünderung der Sankt Peters Kirche, der Mord an Papst Leo und die Feuer- und Flutkatastrophen bei Rom fanden tatsächlich statt. So hat der Roman von Donna W. Cross viele Vorzüge: Er basiert auf wahren Begebenheiten, er vermittelt ein Stück Geschichte und er ist so spannend geschrieben, dass er den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Johanna wird man nach der Lektüre dieses Buches so schnell nicht vergessen. --Daphne Großmann

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One of the most controversial women of history is brought to brilliant life in Donn Woolfolk Cross's tale of Pope Joan, a girl whose origins should have kept her in squalid domesticity. Instead, through her intelligence, indomitability and courage, she ascended to the throne of Rome as Pope John Anglicus.

The time is 814, the place is Ingelheim, a Frankland village. It is the harshest winter in living memory when Joan is born to an English father and a Saxon mother. Her father is a canon, filled with holy zeal and capable of unconscionable cruelty. His piety does not extend to his family members, especially the females. His wife, Gudrun, is a young beauty to whom he was attracted beyond his will--and he hates her for showing him his weakness. Gudrun teaches Joan about her gods, and is repeatedly punished for it by the canon. Joan grows to young womanhood with the combined knowledge of the warlike Saxon gods and the teachings of the Church as her heritage. Both realities inform her life forever.

When her brother John, not a scholarly type, is sent away to school, Joan, who was supposed to be the one sent to school, runs away and joins him in Dorstadt, at Villaris, the home of Gerold, who is central to Joan's story. She falls in love with Gerold and their lives interesect repeatedly even through her Papacy. She is looked upon by all who know that she is a woman as a "lusus naturae," a freak of nature. "She was... male in intellect, female in body, she fit in nowhere; it was as if she belonged to a third amorphous sex." Cross makes the case over and over again that the status of women in the Dark Ages was little better than cattle. They were judged inferior in every way, and necessary evils in the bargain.

After John is killed in a Viking attack, Joan sees her opportunity to escape the fate of all her gender. She cuts her hair, dons her dead brother's clothes and goes into the world as a young boy. Gerold is away from Villaris at the time of the attack and comes home to find his home in ruins, his family killed and Joan among the missing. After the attack, Joan goes to a Benedictine monastery, is accepted as a young man of great learning, and eventually makes her way to Rome.

The author is at pains to tell the reader in an Epilogue that she has written the story as fiction because it is impossible to document Joan's accesion to the Papacy. The Catholic Church has done everything possible to deny this embarrassment. Whether or not one believes in Joan as Pope, this is a compelling story, filled with all kinds of lore: the brutishness of the Dark Ages, Vatican intrigue, politics and favoritism and most of all, the place of women in the Church and in the world. --Valerie Ryan -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schillernd inszenierte Legende, 16. Dezember 2002
"Die Päpstin" erzählt die fesselnde Geschichte einer Frau aus ärmsten Verhältnissen, der als Mann verkleidet ein gigantischer Aufstieg in der Gesellschaft des Frühen Mittelalters gelingt: Vom "falschen" Mönch zum Medicus des Papstes, gelingt es dem Mädchen Johanna unter dem Decknamen Johannes Anglicus schließlich, selbst die Papstwürde verliehen zu bekommen.
Ob die Geschichte tatsächlich authentisch ist, ist historisch nicht nachweisbar. In Donna W. Cross' Darstellung wird sie jedoch so überzeugend und facettenreich lebendig gemacht, dass diese Frage nicht weiter wichtig ist.
"Die Päpstin" ist aber nicht nur eine spannende, unterhaltsame Geschichte, die niemals langweilig wird, sondern auch ein hervorragend recherchiertes Dokument des Frühmittelalters. Dass Donna W. Cross dabei, was die Chronologie der historisch stattgefundenen Ereignisse anbelangt, zugunsten der Logik ihrer Geschichte nicht immer historisch ganz korrekt bleibt, ist verzeihlich.
Das einzig bedauerliche ist dennoch, dass hinter der schillernden Figur der Johanna sehr viele Nebenfiguren schlichtweg als Fragmente verblassen. So ist es ein wenig unglaubwürdig und einfach, uns Lesern den Vater Johannas als durch und durch "bösen" Menschen weismachen zu wollen - trotz all dem frühmittelalterlichen Fanatismus (der im übrigen auch umstritten ist!). Die männliche Gegenfigur bildet der tapfer-kühne, blondgelockte ritterliche Schönling, mit dem sich Johanna zum Ende des Buches einlässt - eine männliche Traumfigur, aber auch wunderbar unglaubwürdig. Dies trifft leider auch auf den langweilig-durchtriebenen Fiesling am päpstlichen Hofe zu, der wie in einem Disney-Zeichentrickfilm immer an die Macht zu gelangen versucht, was ihm (natürlich, wie auch sonst?!) nicht gelingt.
Der böse Vater, der schöne Held, der höfliche Intrigant - alle, alle sind sie da. Ob dies menschliche Wesen aus Fleisch und Blut sind, sei dahingestellt. Die Autorin investiert deutlich zu stark in ihre Hauptfigur, so dass es am anderen Ende gehörig dürftig ausfällt. Dafür muß Donna W. Cross' sonst so schillernd inszenierte Geschichte leider ein Sternchen einbüßen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Geht so, 1. Januar 2009
Von Ralf Schulz (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das dieses Buch keinesfalls historisch gut recherchiert ist, wurde ja schon in anderen Rezensionen ausführlich kommentiert. Auch das es im Grossen und Ganzen ganz spannend geschrieben ist, wurde auch mehrfach geschrieben.

So bleibt eigentlich nur mein eigenes Fazit, dass dann lautet:

Ein guter Schmöker, wenn man beim Lesen das eigene Wissen um historische Gegebenheiten ausblenden zu weiss. Deswegen 3 von fünf Punkten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Geschichte nach einer wahren Begebenheit, 3. Januar 2002
Von Monika Voogel (Wennigsen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
ich habe das Buch von einer Klassenkameradin empfohlen bekommen. Ich selbst bin nun 14 Jahre alt, und rate auch Jugendlichen dieses Buch zu lesen. Es geht um Johanna, die es Leid ist als Frau immer nur benachteiligt zu werden. Schließlich schafft sie es als Mann verkleidet soger Papst zu werden. Wenn da nur nicht ihre Rivalen wären,die versuchen ihr das Leben schwer zu machen. Aber Gerold, ihr Geliebter unterstützt sie mit allen Mitteln.
Es ist einfach eine wunderbare Geschichte.
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3.0 von 5 Sternen langatmig und unrealistisch
Zuerst fand ich die Geschichte der Johanna, die in armen Verhältnissen im Mittelalter aufwächst durchaus spannend und lesenswert, aber sobald ihr Gerold ins Spiel kommt wurde das... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von T. Vogel veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Das O-Ton-Hörspiel zum Kinofilm
Im Oktober 2009 lief die Päpstin in den Lichtspielhäusern an.
Es scheint ein sich verstärkender Trend zu sein, zeitgleich auch entsprechende O-Ton-Hörspiele zu... Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von hoerspiel3.de veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Absolut berechtigt ein Weltbestseller!
So eben habe ich "Die Päpstin" zu geklappt und bin mehr als beeindruckt. Dieses Buch ist eines der wenigen Bücher die ich zu meinen Besten zählen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Evi veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Johannes Anglicus
Johanna wird in einer kalten Winternacht als Jüngste von drei Kindern geboren und zum Leidwesen ihres strengen Vaters ist sie ein Mädchen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Eine Kundin veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Unglaublich oder doch die Wahrheit?
Dieses Buch ist mit wenigen Worten nicht zu beschreiben. Man muss es gelesen haben. Lehrreich, spannend, fesselnd und so erstaunlich glaubwürdig.
Vor 1 Monat von Norbert Sander veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen wunderbar
ich bin sehr zufrieden, Lieferung hat wunderbar geklappt, der Artikel hat meine Erwartungen voll erfüllt
Vor 2 Monaten von Ingrid Kopp veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Gutmenschen im dunklen Mittelalter
Ich hatte mir zuerst den Film angesehen und dann das Buch gelesen, in der Hoffnung, dort den Tiefgang zu finden, der im Film fehlte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Leseratte veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen einfach wunderbar...
Diese Buch ist dafür verantwortlich, dass ich mit etwa 13 / 14 Jahren wieder angefangen habe zu lesen.. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von F. Simon veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Packende Geschichte für gemütliche Abende auf der Couch
Eine von vielen möglichen Theorien, die sich um Päpstin ranken.
Leider habe ich erst den Film gesehen und dann das Buch gelesen, so dass die Unterschiede noch mehr ins... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von G. Hovermann veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Spannend nicht nur für Geschichts-und Religionliebhaber
Ich habe den Film "Die Päpstin" im Kino gesehen und war davon schon sehr begeistert.
Da musste ich mir einfach das Buch kaufen und ich bin unglaublich froh darüber,dass ich... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von pati veröffentlicht

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