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Die Ostdeutschen als Avantgarde Gebundene Ausgabe – 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 207 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 1. Aufl. 207 S. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351025459
  • ISBN-13: 978-3351025458
  • Größe und/oder Gewicht: 22,5 x 13,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 735.878 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Wenn Veränderungen ins Haus stehen, werden jene im Vorteil sein, die bereits an Veränderungen gewöhnt sind. Wir Westdeutschen sind das nicht. Dass ausgerechnet die viel gescholtenen Ossis die Sieger von morgen sein könnten, klingt einigermaßen verblüffend. Wolfgang Engler aber ist überzeugt: Vorteil Ost. Ein lesenswerter Ausblick in Deutschlands Zukunft.

Die neue These des Soziologen hat das Zeug, ebenso Furore zu machen wie vor einigen Jahren seine Charakterisierung der DDR als einer im Alltag "arbeiterlichen Gesellschaft". Englers neuer Gedanke liegt nahe: Kein Wessi war in seinem Leben je einem derartigen Umbruch ausgesetzt wie die Brüder und Schwestern östlich der Elbe seit der Wende.

Das Hauptproblem anstehender Reformen in der Bundesrepublik aber ist die mangelnde Fähigkeit der verwöhnten Deutschen, radikale Umbrüche zu verkraften. Denn dass die Modernisierung unserer Sozialsysteme -- von Arbeitslosengeld bis Rentenanspruch -- sanft vor sich gehen wird, wenn sie wirksam sein soll, kann im Ernst niemand erwarten. Vorteil Ost: Die haben so etwas schon mal mitgemacht.

Aber auch manche andere Ost-Mitgift erweist sich als Segen: Die Fähigkeit zum Improvisieren, diese Tugend der Mangelwirtschaft, gehört inzwischen zur modernen industriellen Produktionsweise. Auch Teamarbeit sind Ossis seit jeher gewohnt. West-Manager loben ihre sächsischen und thüringischen Arbeiter in hohen Tönen: Vorteil Ost.

Allerdings: Was der Autor dann zur ökonomischen und sozialen Belebung der neuen Bundesländer vorschlägt, überzeugt nicht: Das "Bürgergeld" (alle bekommen eine Art Grundgehalt und brauchen bloß noch dazuzuverdienen), bleibt ein Stück aus der utopischen Mottenkiste, von der sich auch die Grünen längst verabschiedet haben. --Michael Winteroll

Pressestimmen

"Wer immer die Gesellschaft Ost verstehen will, muß Engler lesen." (SDZ)
"Noch niemand hat so offen den Ostdeutschen die Ablösung der Arbeitsgesellschaft nahe gelegt. ... die wichtigste Neuerscheinung zum Thema." (Literaturen) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. Mai 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Ich gebe diesem Buch nicht für seinen Inhalt 5 Sterne sondern für seinen Sichtwinkel und seine brilliante Kreativität.
Wolfgang Engler nimmt einige sehr bekannte Konzepte der Soziologie (Arbeitsforschung, latente und materielle Bedeutung der Arbeit, Selbstidentität) und wendet diese auf den Sozialraum der neuen Bundesländer an.
Die Betrachtung dieser ist Engler zwar gut gelungen, ist aber nicht das Hauptargument. Sein Hauptanliegen ist die Diskussion von unserem Verständnis des Konzeptes "Bezahlte Arbeit" und das ist ihm sehr gut und überzeugend gelungen.
Doch Engler drückt sich um die Diskussion seines Argumentes und dafür könnte man ihm glatt 0 Sterne geben. Das Buch ist wie ein guter Teil 1 dem der Teil 2 fehlt. Wie legen wird denn fest, wer arbeiten muss/darf und wer nicht?
Engler - selbst Ostdeutscher - disskutiert die letzten 12 Jahre der Wiedervereinigung atemberaubend und drueckt es in den Stimmen der Menschen vor Ort aus. Ein grosser Pluspunkt! Jedoch: er legitimiert mit seinem Buch die missglückte Wiedervereinigung, die missglückte wirtschaftliche, politische und soziale Integration von Ostdeutschland indem er die aktuelle Situation so akzeptiert wie sie ist und sie nur aufwerten möchte. Was den Diskurs um die Neuen Bundesländer bestimmen sollte, ist nicht die Re-Definition des Wertes von Arbeitslosen sondern stattdessen die kritische Hinterfragung a) der Effekte des Wiedervereinigungsvertrages und b) der resultierenden strukturellen Transformationsprozesse.
Trotzdem: Engler hat ein Buch geschrieben, dass man lesen sollte, das viel Stoff für Diskussion bietet, eine Einführung in viele Basiskonzepte der Arbeitssoziologie und eine als eine kritische Attacke auf das Konzept der Vollbeschäftigung zu verstehen ist.
Wenn wir Deutschland transformieren wollen, dann brauchen wir noch viel mehr Englers.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von KaKuSi am 29. April 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Wolfgang Engler hat in diesem Buch verschiedene Essays zum Thema "Die Ostdeutschen als Avantgarde" versammelt. So wie der Titel überrascht das gesamte Buch mit seiner ungewohnten Sichtweise. Der Titel ist nicht nur Aufmacher, sondern das Programm des ganzen Werkes.
Aber der Autor gibt sich nicht mit Plattitüden ab. Er versucht, ein Stück Wahrheit zu zeigen, in dem Wissen, dass es DIE Wahrheit nicht gibt. Deshalb lässt sich das Werk nicht einfach lesen.
Wolfgang Engler ist auf der Suche. Er sucht in Filmen, Texten und Fotos nicht nach DEN Ostdeutschen oder Ihren typischen Problemen, sondern auf einer abstrakteren Ebene nach (typisch ostdeutschen) Mustern. Dabei er wird fündig! Diese interessanten Denkansätze können helfen, den Alltag ein Stück besser zu verstehen. Sie machen deutlich, wie sehr eigenes, subjektives Erleben und Verhalten von den verschiedenen deutschen Deutungshorizonten beeinflusst ist.
Und sie machen Hoffnung. Hoffnung, dass die Entwicklung nicht stillsteht. Hoffung, dass die Entwicklung durch die Auseinandersetzung miteinander voranschreitet. Einfach Hoffnung auf mehr Sinn in der eigenen Identität.
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