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Die Ordnung der Worte. Roman [Gebundene Ausgabe]

Pål H. Christiansen , Christine von Bülow
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2. April 2007
Eines der erheiterndsten Bücher über das Romanschreiben und die Suche nach den Richtigen Worten.
Hobo Highbrow könnte kurz vorm Literaturnobelpreis stehen, wenn er nur endlich mit seinem neuesten Roman in Gang kommt. Statt dessen scheint ihn die Freundin zu betrügen, Unbekannte stehlen seinen Schreibtisch und er verliert den Job. Ein Glück, dass ihm da wenigstens ein Wörterbuch, die Kneipe"Vier Hühner"und die Popgruppe a-ha Halt geben.

Im bürgerlichen Leben arbeitet Hobo beim norwegischen Boulevardblatt VG. Mit seiner Freundin Helle verbindet ihn die pedantische Liebe zur norwegischen Sprache, selbst am Strand spielen die beiden Scrabble. Er trifft sich regelmäßig in seiner Kneipe auf ein Bier mit seinen Kumpels und verbreitet dort seine Erkenntnisse über die Welt.

P l H. Christiansen führt mit seinem Ich-Erzähler seine Leser genüsslich hinters Licht. Hobo Highbrow ist aufgeblasen, rechthaberisch und unzuverlässig - und trotz allem ein liebenswürdiger Typ. Sie werden sehen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 238 Seiten
  • Verlag: Rockbuch Verlag (2. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3927638323
  • ISBN-13: 978-3927638327
  • Originaltitel: Drommer om storhet
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 793.019 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Was haben die norwegische Plastikpop-Band A-ha, der Nobelpreis für Literatur und das Bauen von Nistkästen miteinander zu tun? Nichts. Und alles, wenn man Hobo Highbrow glaubt. Der Schriftsteller hält sich für den größten Dichter Norwegens - und schreibt gerade an einem Buch über Brutkästen. In Popsongs vermutet er tiefe Weisheiten über die Liebe, doch seine schwangere Freundin verschreckt er mit rasender Eifersucht. Geschickt vermengt Christiansen in seinem Roman Liebesgeschichte, die Weltschmerz-Posen eines Bukowski und Figuren aus dem skandinavischen Skurrilitätenkabinett. Das liest sich rasant, es wirkt aber bisweilen auch sehr kalkuliert, so als habe der Autor schon beim Schreiben eine mögliche Verfilmung (in Schwarz-Weiß natürlich!) vor Augen gehabt. Doch Christansen hält am Ende die Balance: Sein Stil ist schnoddrig und angenehm unterkühlt, und mit Hobo Highbrow gelingt ihm eine brüchige, zwischen Sympathieträger und Antiheld schwankende Hauptfigur. (arm)
kulturnews.de -- kulturnews.de

Über den Autor

Pal H. Christiansen, geb. 1958, besuchte nach einem abgebrochenen Jurastudium einen Schreibkurs in Bo in Telemark.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischender Großstadtspirit 7. November 2007
Von uruz
Format:Gebundene Ausgabe
Skandinavien - das Mekka moderner Literaten, die das Leben nehmen wie es kommt und auf köstliche Art und Weise über die alltäglichen Merkwürdigkeiten des menschlichen Daseins und Handelns zu erzählen wissen.
Pål H. Christiansen, seines Zeichens Norweger und in Oslo beheimatet veröffentlicht mit "Die Ordnung der Worte" sein fünftes Werk und gleichzeitig das erste, das auch in deutscher Sprache herausgegeben wird.
Die Hauptfigur Hobo Highbrow, erfolgloser Schriftsteller mit Chance auf den Literaturnobelpreis, sofern ihm die Eingebung hold sein wird, lebt in den Tag hinein, ist verwurzelt in seinen Gedanken und hat einen Hang zum Riksmål Wörterbuch und dem Scrabble Spiel mit seiner Freundin, bei der er davon ausgeht, dass sie ihn eh betrügt - Eine der vielen Ausreden, die den Schriftsteller immer wieder von seiner eigentlichen Arbeit dem Schreiben abhalten. In diesem Punkt erinnert die Hauptfigur stark an Knut Hamsuns Hungerhelden in dessen Roman "Hunger". Für eine Verfilmung dieses knackig geschriebenen, kurzweiligen Romans würden sich Hugh Grant oder Christian Ulmen als Besetzung der lebensuntauglichen Hauptfigur in den Mittdreißigern bestens anbieten. Dem Buch liegt nicht nur das Spiel mit Worten zu Grunde, bei dem der Leser immer wieder hinters Licht geführt wird, sondern auch Musik spielt eine wichtige Rolle. So kann man "Die Ordnung der Worte" auch als unterhaltsamen Lobgesang auf Norwegens Musikexport Nr. 1 A-Ha lesen. Dabei schafft es Herr Christiansen stets unterhaltsam und humorvoll zu bleiben.
Ein weiteres großes Lob geht an die Übersetzerin Christine von Bülow, die es eindrucksvoll schafft, die feinen Nuancen und die grinsende Ironie der norwegischen Sprache adäquat ins Deutsche zu transportieren, was für ein harmonisches Leseerlebnis sorgt.
Ein dickes Plus für einen pulsierenden und erfrischenden Großstadtroman aus dem Hohen Norden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst vergnüglich! 16. Mai 2007
Von T. Reis
Format:Gebundene Ausgabe
Das erste Buch von Pål H. Christiansen, das ins Deutsche übersetzt worden ist, zeigt eine perfekte Mischung aus Tragikomik und Surrealismus. Die Fans der Gruppe a-ha wird es interessieren, dass Paul Waaktaar-Savoy, seines Zeichens Komponist und Gitarrist der Band, hier eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Die Hauptfigur des Buches, Hobo Highbrow, ist ein norwegischer Schriftsteller, dessen Leben gerade aus den Fugen gerät. Alles scheint besser zu werden, als er dem Popstar persönlich begegnet. Wird er ihm sein "Innerstes" offenbaren können? Dies herauszufinden gestaltet sich mit "Die Ordnung der Worte" äußerst vergnüglich!
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Format:Gebundene Ausgabe
Ich muss schon sagen, als Freund oder gar Ehemann wollte ich den Hobo Highbrow ja nicht haben, aber die Rolle die er in dem Roman "Die Ordnung der Worte" spielt ist einfach nur genial und erinnert mich an den Roman "Herr Lehmann" ein wenig:)
Ich hab das Buch schon dreimal gelesen und bin ein echter Fan davon, auch in Englisch hab ich das Buch gelesen und auch da gefiel es mir sehr gut!
Pal H. Christiansen hat die Personen super beschrieben und auch die Umgebung in Oslo so echt und im Detail erklärt, dass ich richtig das Gefühl hatte in Norwegen zu sein...und da will ich unbedingt mal hin...Ausserdem hat mich Herr Christiansen sehr inspiriert ein eigenes Buch zu schreiben...ich liebe den Roman und freue mich, wenn noch ein zweiter Teil kommt!

Danke Pal für diesen wunderschönen Roman und die Figur Hobo Highbrow, die nicht besser hätte beschrieben werden können, als von Dir;-)

Ich hoffe, dass noch viele Menschen diesen Roman lesen werden, er ist göttlich ...
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