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Die Ordnung des Leibes: Eine tanzphilosophische Betrachtung [Gebundene Ausgabe]

Mónica Alarcón
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2009
Der Körper ist spätestes seit den 80er Jahren ein wichtiges Thema nicht nur für die Philosophie, sondern auch für andere Disziplinen wie Soziologie, Literatur und Theaterwissenschaft geworden. Eine Philosophie des Tanzes wirkt für das Denken zuerst irritierend. Einem Paradox ähnlich scheint dieser Begriff Gegensätze verbinden zu wollen. Denken ist aber genauso wie der Tanz eine Form der Selbstbewegung, die das Gedachte nicht zum Erstarren bringen muss. Denken und Körper unterscheiden und verbinden sich in jedem Gedanken, in jedem Schritt. Das eigentliche Paradox besteht eher darin, ein Denken setzen zu wollen, welches das Gedachte zum Tode erstarrt und einen Tanz, der durch seine Lebendigkeit und Fähigkeit zum Glück sich jedem Verstehen entzieht. Denken und Körper sind verschieden, und man ist gewöhnt, im Denken Vorgänge zu trennen, zu unterscheiden, zu vergleichen, zu klären. Die Notwendigkeit dieser Denkbewegung ist nachvollziehbar, aber sie ist nur die eine Bewegung, genau so notwendig ist die Synthesis: das Denken der Einheit. Die Überwindung des Dualismus kann nicht in einer Opposition zur Rationalität gelingen. Notwendig ist ein erweiterter Begriff vom Denken und der Verbindung zwischen seinen verschiedenen Ausformungen, nicht aber einen unvereinbaren Gegensatz zwischen verschiedenen Vermögen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Königshausen u. Neumann (2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3826040589
  • ISBN-13: 978-3826040580
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.462.965 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3.0 von 5 Sternen Tanz mit Leib und Seele 23. Dezember 2009
Von ejw VINE-PRODUKTTESTER
Die Autorin hat hier eine scharfsinnige Analyse des Phänomens Tanz als ganzheitliche Bewegungserfahrung des Körpers vorgelegt. Mit dem Körpermaschinen-Konzept des französischen Philosophen Descartes beginnt die Suche nach der Seele des Tanzes. Es geht weiter mit den Tänzen des Quattrocento, Posen und Tanzstilen, der Suche nach Natur und Sinnlichkeit des Tanzes. Die Unterschiede von klassischem Ballett und modernem Ausdruckstanz werden thematisiert.

Sehr aufschlussreich ist die Betrachtung der Arbeit des amerikanischen Choreographen Merce Cunningham, die Erforschung des bewegten Körpers mit den Mitteln des Zufalls, unabhängig von musikalischen Melodien und Metrum. Man erfährt, was hinter den abstrakt wirkenden Kreationen Cunninghams steckt: ein unerschöpfliches Bewegungsrepertoire des menschlichen Körpers. Weitere Themen des Buches sind die Kontaktimprovisation als Instrument der physischen Körperwahrnehmung und Kommunikation sowie der philosophische Diskurs von Raum, Körper und Bewusstsein nach den Vorgaben der Phänomenologie Edmund Husserls. Man hätte sich allerdings auch ein Wort zu den Arbeiten von Pina Bausch gewünscht.

Keine leichte Kost! Stellenweise ist das Werk recht akademisch geraten und bedient sich einer nicht eben einfachen Terminologie. Dennoch hat die Autorin eine Analyse vorgelegt, die Leib und Seele des bewegten Körpers an philosophischen Konzepten misst sowie die Sinnhaftigkeiten der Tanzgeschichte und Tanztechniken hinterfragt.

Das Buch ist der bislang aktuellste Beitrag zur Philosophie des Tanzes, empfehlenswert für philosophisch Interessierte, für Tanztherapeuten, Tanz- und Kulturkritiker und alle Tanzfans.
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5.0 von 5 Sternen Urlaubslektüre und Anregung zum Theaterbesuch 12. Dezember 2011
Von jübi
Verifizierter Kauf
Stimmt schon, ein wenig Übung im Umgang mit geisteswissenschaftlichen Texten sollte man haben, wenn man dieses Buch zur Hand nimmt, dann aber liest es sich flüssig und spannend. Immer wieder baut die Autorin ihren Diskurs auf ganz persönliche Beobachtungen auf und leitet den Leser freundlich durch die verschiedenen theoretischen Ansätze in diesem nicht ganz alltäglichen Feld, so dass man auch als Laie gut folgen kann und am Ende wieder richtig Lust auf einen modernen Ballettabende hat. Habe es im Urlaub mit Genuss gelesen.
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