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Die Ordnung des Diskurses : Inauguralvorlesung am College de France, 2. Dezember 1970,Michel Foucault. [Übers. von Walter Seitter]

4.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch
Kein Denker entzieht sich so konsequent jedweder Kategorisierung, und hat doch einen größeren Einfluss auf die Ideengeschichte der Nachkriegszeit gehabt, als Michel Foucault. Psychiatrien, Krankenhäuser, Gefängnisse, Sex; vieles war Analyseobjekt seiner Schriften, doch keiner weiß so wirklich, wofür dieser Mensch eigentlich stand: Postmoderne, Poststrukturalismus, Post-Weiß-Der-Henker-Was?

"Die Ordnung des Diskurses" ist der Titel von Foucaults Antrittsvorlesung am Collège de France am 2. Dezember 1970 und gleichzeitig die beste Einführung in das Werk dieses Denkers überhaupt. Denn wenn es ein gemeinsames Bindeglied zwischen seinen Schriften gibt, dann sind es die Begriffe "Diskurs" und "Macht" und darauf konzentriert er sich auf den nur knapp 40 Seiten, die dieser Vortrag einnimmt.

Was ist der Diskurs? Foucault wäre nicht Foucault, wenn er eine glasklare Antwort auf diese Frage geben würde. Doch wird dieses Konzept hier deutlicher umschrieben als irgendwo sonst: "Was ist denn im Willen zur Wahrheit, im Willen, den wahren Diskurs zu sagen, am Werk, wenn nicht das Begehren und die Macht" (17). Man muss sich also innerhalb des Diskurses bewegen, um Macht ausüben zu können. Der Diskurs ist dementsprechend Grundvoraussetzung zur Machtkontrolle und somit selbst die alles beherrschende und kontrollierende Macht.

Den Diskurs selbst beschreibt Foucault als die Macht, die bestimmt, was zu einem bestimmten Zeitpunkt gesagt werden darf. Er ist also nicht in erster Linie Inhalt, sondern vielmehr Voraussetzung zu dem, was überhaupt zu einer gewissen Zeit an einem gewissen Ort artikuliert werden kann.
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Von Ein Kunde am 12. September 1999
Format: Taschenbuch
Das Leben als Text. So erscheint es jedenfalls in Michel Foucaults Vorlesung, die er anläßlich seiner Berufung an das Collège de France hielt. Es geht ihm um die Frage, wie das einzelne Subjekt als Teil eines Diskurses zu fassen sein könnte. Diskurs definiert er als eine Erkenntnispraxis, als das a priori, von dem Menschen bei ihrem Sprechen und Denken ausgehen. Und sprechen ist danach auch gleichzeitig immer Handeln. Jede Äußerung stabilisiert oder modifiziert den Diskurs, in dem alles gedacht wird, gleichzeitig modifiziert und stabilisiert der Diskurs alles, was gesagt und getan wird. Dieser dialektischen Beziehung ist Foucault auf der Spur. Das weist ihn als einen Denker der Postmoderne aus, insofern er nicht mehr - wie das Denken der Moderne und letztlich alle Philosophie - vom Subjekt ausgeht; das Subjekt ist aufgelöst, der Mensch lebt und agiert nicht mehr, als er gelebt und agiert wird. Und als einen Anhänger des Post-Strukturalismus, da er Sprache und Bedeutung - oder eher den Versuch dazu - als Kern menschlichen Lebens auffaßt. Ergänzt werden Foucaults Überlegungen durch einen Essay von Ralf Konersmann, der noch einmal Grundpositionen von Foucaults Denken aufzeigt und versucht, den vorliegenden Text in dessen Gesamtwerk zu verorten. Damit ist das Buch auch ein sehr guter Einstieg in Foucaults komplexe Philosophie. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Foucault zu verstehen fällt- mir zumindest- die meiste Zeit ziemlich schwer. Seine Kategorien sind mir oft unverständlich, seine Argumentationen kann ich schon vom Ansatz her nur unter Mühen nachvollziehen. Im Wirrwarr genialen (?) Denkens bietet "Die Ordnung des Diskurses" allerdings einen guten Haltepunkt. Foucault präzisiert hier das, was für ihn den 'Diskurs' bestimmt, zeigt Mechanismen auf, die ihn lenken und die er wiederum selbst lenkt. Der Stand des Individuums ist ebenso Thema. Dabei blieb für mich dieser 'Diskurs' immer ein bisschen obskur, immer schon vorausgesetzt, eingesetzt, aber nicht ausdefiniert. Dennoch: Foucaults präzise Analysen bieten bei aller Abstraktion eine Basis für zahlreiche Anwendungen; Soziologie, Geschichts- und Literaturwissenschaft sind nicht die einzigen, die von seinen Vorarbeiten profitieren. Gründlich erarbeitet, bietet dieses schmale Bändchen (auf knapp 50 Seiten beschränkt sich der eigentliche Text der Antrittsvorlesung) viel Stoff zum Nach- und Weiterdenken.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Michel Foucault, ein Name welcher mir mittlerweile zu oft über den Weg gelaufen ist, als dass ich seine Werke noch länger hätte ignorieren können. Dabei muss ich vorrausschicken, dass ich kein Student der Philosophie bin, deshalb fällt es mir teilweise schwer oder es ist mir nahezu unmöglich wirklich alles bis aufs letzte Detail oder den Kontext in welchem Foucault philosophiert in Sekundärliteratur nachzuschlagen und zu verstehen.

Wenn Philosophie eine Art ist über Wahrheit nachzudenken ist, erhoffte ich mir mit "der Ordnung des Diskurses" (49 Seiten + 38 Seiten Interpretationshilfe von Ralf Konersmann) zu verstehen, warum der Diskurs in den öffentlichen Medien, der Gesellschaft, in der Wissenschaft (auch insbesondere in der Ökonomie) also innerhalb von privilegierten, ausschließenden Gruppen so begrenzt ist, wie er ist. "Ich setzte voraus, dass in jeder Gesellschaft die Produktion des Diskurses zugleich kontrolliert, selektiert, organisiert und kanalisiert wird - und zwar durch gewisse Prozeduren, deren Aufgabe es ist, die Kräfte und die Gefahren des Diskursen zu bändigen []."

Foucault schließt, dass der Diskurs die Macht ist, welcher man sich zu bemächtigen sucht. Man muss sich innerhalb des Diskurses bewegen, um die Möglichkeit zu haben Macht ausüben zu können. Das heißt aber auch, dass jedwede kritische Stimme die gegen den Diskurs, d.h. dasjenige was zu einem bestimmten Zeitpunkt gesagt werden darf verstößt, an den Rand gedrängt wird, wie es heute bei Medien, in der Wissenschaft und in der gesamten, öffentlichen Gesellschaft der Fall ist.
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