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Die Ordnung des Diskurses
 
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Die Ordnung des Diskurses (Taschenbuch)

von Michel Foucault (Autor)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

In der Antrittsvorlesung, die der 1984 verstorbene Philosoph und Historiker anläßlich seiner Berufung an das Collège de France am 2. Dezember 1970 gehalten hat, ist das geschichtsphilosophische Programm, aus dem sich seine späteren großen Werke speisen sollten, in den Grundzügen bereits entworfen. Sie ist ein Schlüsseltext der modernen Ideengeschichte. In einer subtilen Analyse der literarischen und wissenschaftlichen Institutionen und Mechanismen, die das Geschriebene und Gesprochene einschränken, kontrollieren und determinieren, entwickelt Foucault hier den theoretischen "Diskurs", der ihn nachmals berühmt gemacht und mit dem er die Grenzen zwischen Historiographie, Literaturwissenschaft, Philosophie und Rhetorik überschritten hat.
Ralf Konersmann zeichnet in einem ebenso scharfsichtigen wie kenntnisreichen Essay die Fahndungsmethoden des Foucaultschen Denkens und die Gründe für dessen andauernde fächerübergreifende Wirkung nach.

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Wille zur Wahrheit ist der Wille zur Macht, 23. Juni 2006
Von Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Kein Denker entzieht sich so konsequent jedweder Kategorisierung, und hat doch einen größeren Einfluss auf die Ideengeschichte der Nachkriegszeit gehabt, als Michel Foucault. Psychiatrien, Krankenhäuser, Gefängnisse, Sex; vieles war Analyseobjekt seiner Schriften, doch keiner weiß so wirklich, wofür dieser Mensch eigentlich stand: Postmoderne, Poststrukturalismus, Post-Weiß-Der-Henker-Was?

"Die Ordnung des Diskurses" ist der Titel von Foucaults Antrittsvorlesung am Collège de France am 2. Dezember 1970 und gleichzeitig die beste Einführung in das Werk dieses Denkers überhaupt. Denn wenn es ein gemeinsames Bindeglied zwischen seinen Schriften gibt, dann sind es die Begriffe "Diskurs" und "Macht" und darauf konzentriert er sich auf den nur knapp 40 Seiten, die dieser Vortrag einnimmt.

Was ist der Diskurs? Foucault wäre nicht Foucault, wenn er eine glasklare Antwort auf diese Frage geben würde. Doch wird dieses Konzept hier deutlicher umschrieben als irgendwo sonst: "Was ist denn im Willen zur Wahrheit, im Willen, den wahren Diskurs zu sagen, am Werk, wenn nicht das Begehren und die Macht" (17). Man muss sich also innerhalb des Diskurses bewegen, um Macht ausüben zu können. Der Diskurs ist dementsprechend Grundvoraussetzung zur Machtkontrolle und somit selbst die alles beherrschende und kontrollierende Macht.

Den Diskurs selbst beschreibt Foucault als die Macht, die bestimmt, was zu einem bestimmten Zeitpunkt gesagt werden darf. Er ist also nicht in erster Linie Inhalt, sondern vielmehr Voraussetzung zu dem, was überhaupt zu einer gewissen Zeit an einem gewissen Ort artikuliert werden kann. Foucault gibt folgendes Beispiel: Mendel hatte mit seiner Annahme, dass Gene die Träger von Erbmerkmalen sind, recht. Heute wissen wir das. Doch seine Zeitgenossen nahmen ihn nicht ernst: "Mendel sagte die Wahrheit, aber er war nicht 'im Wahren' des biologischen Diskurses seiner Zeit" (25). Es genügt also nicht, im Recht zu sein. Man muss diese Wahrheit so formulieren, dass sie sich innerhalb der vom Diskurs vorgegebenen Rahmenbedingungen bewegt.

Ferner analysiert Foucault die "Ausschlussmechanismen", die die Produktion des Diskurses regulieren: Verbote, die Unterscheidung zwischen Vernunft und Wahnsinn, die Unterscheidung zwischen Wahr und Falsch. Dies geschehe mit Hilfe von Institutionen wie Psychiatrien und Gefängnissen, in denen diskursuntreue Individuen für verrückt erklärt oder weggesperrt würden.

Fazit: Foucault ist immer noch faszinierend und ungemein hilfreich, Machtmechanismen in unserer Gesellschaft erkennen zu lernen. "Die Ordnung des Diskurses" ist der beste Ausgangspunkt für alle, die sich in das Denken Foucaults einleben möchten. Der beigefügte Essay von Ralf Konersmann bietet eine sinnvolle Unterstützung zur Annäherung an den Text.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Welt als Text, 12. September 1999
Von Ein Kunde
Das Leben als Text. So erscheint es jedenfalls in Michel Foucaults Vorlesung, die er anläßlich seiner Berufung an das Collège de France hielt. Es geht ihm um die Frage, wie das einzelne Subjekt als Teil eines Diskurses zu fassen sein könnte. Diskurs definiert er als eine Erkenntnispraxis, als das a priori, von dem Menschen bei ihrem Sprechen und Denken ausgehen. Und sprechen ist danach auch gleichzeitig immer Handeln. Jede Äußerung stabilisiert oder modifiziert den Diskurs, in dem alles gedacht wird, gleichzeitig modifiziert und stabilisiert der Diskurs alles, was gesagt und getan wird. Dieser dialektischen Beziehung ist Foucault auf der Spur. Das weist ihn als einen Denker der Postmoderne aus, insofern er nicht mehr - wie das Denken der Moderne und letztlich alle Philosophie - vom Subjekt ausgeht; das Subjekt ist aufgelöst, der Mensch lebt und agiert nicht mehr, als er gelebt und agiert wird. Und als einen Anhänger des Post-Strukturalismus, da er Sprache und Bedeutung - oder eher den Versuch dazu - als Kern menschlichen Lebens auffaßt. Ergänzt werden Foucaults Überlegungen durch einen Essay von Ralf Konersmann, der noch einmal Grundpositionen von Foucaults Denken aufzeigt und versucht, den vorliegenden Text in dessen Gesamtwerk zu verorten. Damit ist das Buch auch ein sehr guter Einstieg in Foucaults komplexe Philosophie. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Von Verwerfungen und Verwirrungen, 2. Mai 2005
Von Melanie Holtmann "Mekko!" (Utopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Foucault zu verstehen fällt- mir zumindest- die meiste Zeit ziemlich schwer. Seine Kategorien sind mir oft unverständlich, seine Argumentationen kann ich schon vom Ansatz her nur unter Mühen nachvollziehen. Im Wirrwarr genialen (?) Denkens bietet "Die Ordnung des Diskurses" allerdings einen guten Haltepunkt. Foucault präzisiert hier das, was für ihn den 'Diskurs' bestimmt, zeigt Mechanismen auf, die ihn lenken und die er wiederum selbst lenkt. Der Stand des Individuums ist ebenso Thema. Dabei blieb für mich dieser 'Diskurs' immer ein bisschen obskur, immer schon vorausgesetzt, eingesetzt, aber nicht ausdefiniert. Dennoch: Foucaults präzise Analysen bieten bei aller Abstraktion eine Basis für zahlreiche Anwendungen; Soziologie, Geschichts- und Literaturwissenschaft sind nicht die einzigen, die von seinen Vorarbeiten profitieren. Gründlich erarbeitet, bietet dieses schmale Bändchen (auf knapp 50 Seiten beschränkt sich der eigentliche Text der Antrittsvorlesung) viel Stoff zum Nach- und Weiterdenken.
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4.0 von 5 Sternen Einführende Bemerkungen zur Diskurstheorie
In dieser Antrittsvorlesung vom 2. Dezember 1970 zu dem für ihn eingerichteten Lehrstuhl für die Geschichte der Denksysteme, fasst Foucault grundlegende Merkmale seiner Theorie... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von piet veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Foucaults Inauguralvorlesung
Foucault entwirft hier noch mal in sehr knappen Zügen die wesentlichen Bedingungen seines Denkens. Auch dieses Buch dürfte uneingeweihten Lesern fremd klingen; zu neu, zu fern ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2007 von Media-Mania.de

4.0 von 5 Sternen Kafka's Zögern vor der Geburt
F. denkt Diskurse. Und hat Angst in sie einzusteigen.
Was wir auch sagen, ist immer schon gesagt und Teil eines Diskurses.
F. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2004 von sebloboy

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