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Produktinformation
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Eines Tages kommt ihn dort eine Omama besuchen, und von da an unternimmt diese mit ihm alle tollen Sachen, die er sich von einer Omama so wünscht – Ringelspiel und Autodrom fahren, Pferde jagen, Seeräuber bekämpfen, ... Es ist Andi egal, dass seine Familie sich über seine erfundene Omama lustig macht, er genießt es, so richtig tolle Dinge zu erleben.
Gestört wird die Idylle von Frau Fink, einer freundlichen alten Frau, die ins Nachbarhaus einzieht – Andi hilft ihr zunächst pflichtbewusst beim Einzug, und sucht dann seinerseits ihre Hilfe, als sein Hund seine Socken zerbeißt. Es macht ihm schließlich Spaß, sich um sie zu kümmern, er merkt, dass sie ihn braucht und er sie.
Verraten will ich nicht, wie Andi das neue Dilemma in den Griff bekommt...
mein KommentarDas Buch kenne ich selbst noch aus meiner Kindheit. Jetzt, wo meine Kinder im passenden Alter sind, habe ich es (zwar schon ziemlich zerlesen und zerfleddert) wieder entdeckt. Und meine Kinder – besonders der Sechsjährige, für die Kleineren ist die Geschichte zu lang, um den gesamten Zusammenhang erfassen zu können) lieben sie auch.
Das Milieu – eine beliebige Vorstadt in den Sechziger Jahren, in der Erwachsenen-Arbeit sichtbar und nachvollziehbar ist und in direkter Linie zu Einkommen führt - ist ihnen zwar nur teilweise vertraut, die Kinder können sich aber damit sehr gut identifizieren. Überraschender Weise ist die Umgebung relativ frei von Klischees und festgefahrenen Rollenbildern. Problematiken werden weder ignoriert oder geschönt noch aufgebauscht, sondern sind realistische Bestandteile der Handlung.
Das Buch hat mich damals bezaubert. Ich war ca. 10 Jahre alt und hatte überhaupt kein Interesse am Lesen. Dieses Buch hat dann den Bann gebrochen. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.
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