Charlie Northern, Detective bei Scotland Yard, Atheist und Zyniker, wird von einem alten Schulfreund gebeten, im Todesfall eines Kardinals im Vatikan zu ermitteln.
War es Mord? Selbstmord? Warum versuchte eine verhüllte Gestalt nach dem Unglück, den Toten zu erstechen?
Gemeinsam mit Lucy, deren Vater als Buchhalter die Konten des Vatikans verwaltet, setzt Northern Puzzleteil um Puzzleteil zusammen und kommt bald dunklen Bruderschaften, die noch dunklere Geheimnisse verteidigen, auf die Fährte.
Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel noch: was beginnt wie ein x-beliebiger Kirchen-Thriller, führt Charlie Northern (und den Leser) an die Grenzen der Vorstellungskraft, weil er schließlich etwas enthüllt, das größer und gewaltiger ist als alles bisher Dagewesene.
Die Atmosphäre dicht, die Bilder mit starker Symbolkraft, die Texte formidabel, die Charaktere authentisch, lebensnah und durchdacht - dieses Buch ist eines der besten, die ich in den letzten zehn Jahren gelesen habe.
Ich liebe, liebe, liebe es.
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