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Die Notation der polyphonen Musik 900 - 1600
 
 
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Die Notation der polyphonen Musik 900 - 1600 [Gebundene Ausgabe]

Willi Apel
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 527 Seiten
  • Verlag: Breitkopf & Härtel; Auflage: 5. A. (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 376510180X
  • ISBN-13: 978-3765101809
  • Größe und/oder Gewicht: 25,1 x 17,9 x 5,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 654.006 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Schon frühzeitig war die mündliche Überlieferung einstimmiger Gesänge auf Gedächtnisstützen angewiesen, die neben der Metrik des Textes den genauen Intervallverlauf durch Neumen kenntlich machten. Aber erst die kunstvolle Mehrstimmigkeit verlangte nach einem notengetreuen Schriftbild, weil es nun beim Zusammenspiel mehrerer Stimmen gewisse Regeln zu beachten galt. Veranschaulicht bereits die Mensuralnotation der ars nova mit ihren häufigen Ligaturen und komplizierten Zeitangaben einen theoretischen Höhepunkt, so vereinfachte das praktische Musizieren die rhythmisch differenzierte Stimmordnung zur einheitlichen 'partitura' wie auch die Tabulaturen einzelner Instrumente, die ähnlich dem späteren Generalbaß anstatt Noten bloß Ziffern oder Buchstaben benutzten. Die genaue Kenntnis dieser alten Notationen bildet jedoch die Voraussetzung für das Verständnis jener polyphonen Werke, da die gesamte Musik vor 1600 meist in einer von der heutigen Notenschrift abweichenden Form notiert worden ist.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Umfassendes Standardwerk 16. Januar 2005
Von "opron"
Apel berichtet eingehend über die Notation der mehrstimmigen Musik zwischen 900 und 1600. Seine Stil ist dabei immer leicht verständlich.
Das sehr umfassende Buch bietet viele Anwendungsmöglichkeiten: Man erfährt neben der Erläuterung der Notenschriften etwas über Kompositions- und Aufführungspraktiken und die wichtigsten musikalischen Formen der jeweiligen Epoche. Sehr zu begrüßen ist die leichte Erkennbarkeit von Abschnitten, die sich eingehender mit Detailfragen auseinandersetzen (sie sind kleiner gedruckt als der Normaltext). So kann man Abschweifungen folgen, muß dies aber nicht tun, wobei man den Faden der Ausführungen nicht verliert.
Das Buch ist zudem ein sehr praxisorientiertes Übungsbuch, d. h. im Zentrum steht auch immer die Frage nach einer möglichen und möglichst sinnvollen Übertragung in moderne Notenschrift. Apel lädt dabei anhand vieler Faksimiles den Leser zu eigenen Transkriptionen ein.
Wer ein Interesse an mittelalterlicher Musik hat oder sich im Studium damit befasst, wird an diesem Buch nicht vorbei kommen. Gaudete igitur!
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