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Die Nordland-Saga 01. Die Tränen des Drachen
 
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Die Nordland-Saga 01. Die Tränen des Drachen [Taschenbuch]

Andreas Bull-Hansen , Günther Frauenlob
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: 1 (1. November 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442249910
  • ISBN-13: 978-3442249916
  • Originaltitel: Horngudens Tale 01. Dragens Tarer
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 654.330 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andreas Bull-Hansen
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Motive aus der Mythologie des amerikanischen Nordens sind in der anglo-amerikanischen Fantasy sehr beliebt. Die skandinavische Fantasy-Literatur selbst blieb dem deutschsprachigen Leser allerdings bislang verschlossen. Entsprechend groß war die Spannung, als Blanvalet die Serie eines norwegischen Autors ankündigte.

Die Tränen des Drachen beginnt in Krugant, einer kleinen Stadt am Ufer einer eisigen Bucht, die Sommers von handeltreibenden Südländern besucht wird, Winters allerdings fast verlassen daliegt. Wir lernen Karain kennen, den Sohn des Böttchers, der ein sorgen- und ereignisloses Leben führt, bis Gerüchte von Dämonen die Einwohner von Krugant dazu veranlassen, ihre Nachbarn etwas genauer in Augenschein zu nehmen. Dabei fällt ihnen auf, dass Karain an jeder Hand nur drei Finger hat sowie ungewöhnlich viele Haare im Gesicht. Sein Vater versteckt ihn eiligst, muss ihn jedoch bald alleine aus der Stadt schicken, um ihm das Leben zu retten.

Dort stößt Karain auf eine Gruppe kleinwüchsiger Waldgeister, die sich allerdings als äußerst wehrhaft erweisen: Ein blutrünstiger Troll wird ohne viel Aufhebens in die Flucht geschlagen! Diese Waldgeister sind auf der verzweifelten Suche nach einer Wurzel, um ihren Anführer zu heilen. Denn nur er ist in der Lage, im kommenden März den Frühling herbeizurufen, und sollte ihm das nicht möglich sein, wird ewiger Winter herrschen.

Auch wenn Die Tränen des Drachen als erster Band der Nordland-Saga bezeichnet wird, findet die Handlung dieses Romans ein ausgesprochen befriedigendes Ende, das dabei den Erwartungen des Lesers zuwider läuft. Andreas Bull-Hansen erzählt mit großer Meisterschaft und führt uns immer wieder unvermittelt vor Augen, wie ähnlich unser eigenes Schicksal doch jenem der Menschen und Fabelwesen seiner Geschichte ist. Am Ende fällt es geradezu schwer, den unaufdringlichen Helden keine heißen Träne hinterherzuweinen!

Bull-Hansen ist im heimischen Norwegen einer der beliebtesten Gegenwartsautoren. Zu Recht, wie dieses Buch zeigt. --Hannes Riffel

Pressestimmen

"Allerbeste norwegische Fantasy! Der Autor hat eine Wildnis voller Leben und Vitalität in einer ganz eigenen Sprache erschaffen. Das Epos erfüllt alle Kriterien der guten Fantasy, und man hört in ihr die Echos der Gegenwart anklingen." (Hamar Dagblad )

"Der Autor versucht nicht, die Grenzen des Genres zu durchbrechen, sondern er nutzt sein großes Talent, um sich seine eigenen Regeln zu erschaffen." (Adresseavisen )

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Nach all den Lobpreisungen habe ich mich unheimlich gefreut auf dieses Buch: Endlich mal ein richtig gutes Fantasybuch! Noch dazu mal von einem Norweger. Ich war gespannt, wie er schreibt.
Ich wurde auch nicht enttäuscht. Das Titelbild ist sehr schön. Und auch die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Anfangs.
Ich fand es sehr schön geschrieben (wenn auch traurig), wie Karain mit seiner Andersartigkeit lebt. Es ist keine Aneinanderreihung scheinbar willkürlicher grotesker Ereignisse (wie in so manchen anderen Fantasy-Geschichten). Der Autor weiß, wo er hinwill.
Aber dann wurde die Geschichte immer unglaubwürdiger. Wegen einem überfressenen Gamle (der Waldgeister-Häuptling) soll der Weltuntergang bevorstehen?
Um das zu verhindern, machen sich die vier Waldgeister dann eben auf den Weg, die Rote Runde Wurzel zu finden!
Die vier Wesen sind sehr sympathisch und lustig und ich mochte sie. Es waren auch mal nicht die obligatorischen Zwerge oder Elfen. Auch die Beschreibung einer Vokker(Troll)-Höhle ist ihm gut gelungen.
Für mich persönlich war das Ende aber nicht (wie angepriesen) befriedigend. Das Buch ist schon gut abgerundet und es liest sich schön, aber befriedigend fand ich es nicht. Der Autor hat an manchen Stellen versucht, eine neue Mythologie der Weltentstehung zu schaffen. Aber die hab ich eher überlesen: Ich fand sie nicht sehr beeindruckend. Trotz diesem Ansatz fehlt die Tiefe, die ich mir gewünscht hatte. Schade, dass er nicht mehr auf die Drachen eingegangen ist. Ich hätte gerne mehr erfahren über die mythischen Schlachten damals mit den Drachen. Das ist eindeutig zu kurz gekommen. Aber vielleicht kommt das noch in den weiteren Teilen. Der Bezug des Titels zur Handlung fehlt fast ganz. Nur einmal sieht sich Karain in seinen Träumen als weinender Drache.
Trotz allem eine nette Geschichte. Nicht bombastisch, keine Schlachten, kein Krieg. Es gibt einmal eine Belagerung (wobei ich nicht ganz verstanden habe, warum die Belagerer ihr Leben lassen wollen, nur um den Vogelmann zu kriegen), ein paar Tote(natürlich bei den Belagerern), ein kaputtes Knie, aber das war's auch schon.
Alles ist eher beschaulich, es gibt kaum Weltuntergangsszenarien. Es geht hauptsächlich um die Andersartigkeit Karains.
Das Buch transportiert eine schöne Botschaft: Andersartigkeit liegt oft etwas ganz Besonderes zugrunde, eine "abnormale" Fähigkeit, die aber meist verkannt wird. Und das ist für mich das Befriedigende an der Geschichte: Das Felsenvolk weiß um Karains Besonderheit und hört auf ihn.

Fazit: Eine nette kleine Geschichte mit humaner Botschaft. Leider nicht ganz glaubwürdig, leider nach der Hälfte etwas langweilig. Der Schluss rundet das Buch ab, insgesamt mittelmäßig befriedigend.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sabrina
Format:Taschenbuch
Wie jeden Winter treffen sich die Waldgeister, um das Fest der Ersten Schneeflocke zu feiern. Doch diesmal übertreibt ihr Häuptling, der Gamle, das Feiern und verdirbt sich den Magen. Kein großes Problem eigentlich, nur dass Magenverstimmungen bei Waldgeistern Jahre dauern können, und der Gamle rechtzeitig den Frühling rufen muss. Also zieht Loke mit seinen Schülern los, um die Große Rote Wurzel zu suchen, die den Gamle heilen soll. Unterwegs treffen sie auf Karain, der wegen seiner Andersartigkeit vor den abergläubischen Bewohnern seiner Stadt fliehen musste und der sich ihnen anschließt. Nach einer stürmischen Seereise und weiteren Abenteuern schließt sich mit Kirgit ein weiteres Mitglied der Gruppe an. Sie stammt aus der Felsenburg, wo man seit vielen Jahren auf den Vogelmann wartet, den Ratgeber, der mit den Göttern spricht.

Verpackt in die Geschichte des alten Krallenfinger, der in kalter Nacht die Geschichte von Karain und seiner gefährlichen Reise erzählt, öffnet sich hier eine neue Fantasywelt, die verzaubert. Alle in dieser Welt erzählen gerne Geschichten, alte Sagen von vergangenen Abenteuern, von Göttern und verschwundenen Völkern, so dass sich ein weites Panorama vor dem Leser ausbreitet. Wie die Kinder, die Krallenfinger lauschen, ertappt man sich dabei, dass man mehr wissen möchte, oder die Geschichte nicht schnell genug fortschreitet. Doch ein guter Geschichtenerzähler lässt sich nicht drängen ...

Mir hat diese Art der Erzählung sehr gut gefallen. Ich war von Anfang an gefesselt und hatte irgendwie das Gefühl, wirklich einem Erzähler zuzuhören, statt selber zu lesen. Auch war ich überrascht, wieviel Informationen über die namenlose Fantasywelt in ein nicht gerade sehr dickes Buch passen, ohne dass die Geschichte darunter leidet. "Die Tränen des Drachen" wirkt keineswegs wie der Einstieg in eine lange Saga, sondern, von einer offenen Frage abgesehen, wie ein abgeschlossenes Buch. Was ich mir für die Folgebände wünschen würde, wären allerdings etwas komplexere Charaktere. Die vier Waldgeister, Karain und Kirgit sind zwar recht interessant, wirken aber doch oft etwas hölzern. Mehr Lebendigkeit und ein paar mehr Überraschungen und Andreas Bull-Hansen könnte sich in die erste Garde der Fantasy-Autoren schreiben.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das erste Buch, an dessen Ende ich aus tiefster Trauer geweint habe. Ich hatte noch Minuten später Tränen in den Augen.

Ein tollen Buch!

Etwas ausführlicher sollte ich vielleicht noch werden.
Der Stil gefällt mir. Es ist endlich ein wirklich schön erzähltes Buch, dessen Stil toll zu der Hintergrundgeschichte passt.
Er schafft es klein zu bleiben, auch wenn er die Geschichte der Rettung einer Welt erzählt. Er vermeidet heroische Krieger und auch seine moralischen Anklänge brechen nicht zu sehr aus dem Stil.
Hätte 5 Sterne bekommen, wenn die "bösen" nicht alle dunkelhäutig wären (ein Autor muss auch über die Wirkung seines Buches nachdenken, gerade im Fantasybereich), was ich sehr schade finde, denn eigentlich hätte das Buch 5 Sterne verdient.
Und er ist der erste, der es gewagt hat, ein Buch das ich lese in Trauer enden zu lassen.

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