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Die Nonnen von Sant'Ambrogio: Eine wahre Geschichte
 
 

Die Nonnen von Sant'Ambrogio: Eine wahre Geschichte [Kindle Edition]

Hubert Wolf
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Rom, im Juli 1859: Eine Nonne ruft um Hilfe, man will sie vergiften, doch sie kann fliehen. Es kommt zu einem Prozess, in dem die Inquisition Unglaubliches aufdeckt: Im Kloster Sant’Ambrogio werden seit Jahrzehnten Nonnen als Heilige verehrt. Visionen, Dämonenaustreibungen, Segnungen per Zungenkuss, lesbische Initiationsriten und Wunder sind an der Tagesordnung. Zweiflerinnen werden beseitigt. Und hinter den Nonnen steht ein Netzwerk von Jesuiten mit besten Kontakten zum Papst.
Hubert Wolf hat in den Vatikanischen Archiven die Akten eines einzigartigen Skandals aufgespürt, der in diesem Buch erstmals publik gemacht wird. In seiner meisterhaften Erzählung des Falles geht es nicht nur um Mord, sexuellen Missbrauch und angemaßte Heiligkeit vor den Toren des Vatikans, sondern auch um die Macht des Papstes.

Über den Autor

Hubert Wolf, geboren 1959, ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster. Er wurde u. a. mit dem "Leibnizpreis" der DFG, dem "Communicator- Preis" und dem "Gutenberg-Preis" ausgezeichnet.

Produktinformation


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kirchengeschichte als Krimi 27. Februar 2013
Von W. Franz
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Seit letzter Woche auf dem Markt ist das neue Buch von Hubert Wolf: Die Nonnen von Sant'Ambrogio. Der Untertitel lautet: Eine wahre Geschichte. Angesichts der im Buch beschriebenen Abläufe würde ich es für eine schlecht erfundene und alle Klischees bedienende Sex-and-Crime-Story halten. Aber der Autor ist nicht Dan Brown, sondern der - aus meiner Sicht - profilierteste und aktivste Kirchenhistoriker, den es im deutschsprachigen katholischen Bereich gibt. Leider beschreibt er keine schlechte Fiktion, sondern die historisch belegte Geschichte von Menschen, die auch bereit waren, über Leichen zu gehen, um ihre Ziele zu erreichen.

Hubert Wolf schreibt interessant, gut lesbar und strukturiert. Mit spitzer Feder, aber ohne Polemik oder Schaum vor dem Mund stellt er die komplexen kirchengeschichtlichen und theologischen Strömungen des 19. Jahrhunderts dar. Auf 70 Seiten werden in den Anmerkungen Quellen und weiterführende Literatur benannt, das Quellen- und Literaturverzeichnis umfasst weitere 19 Seiten, der eigentliche Textteil fast 450 Seiten. Viel zu lesen für wenig Geld.

Es geht nicht um eine Schwarz-Weiß-Sicht mit Guten und Bösen. Auch nicht um Benediktiner gegen Jesuiten, oder verführerische Nonne gegen an Himmelsbriefe glaubenden Neuscholastiker. Mir hat das Buch bis zur letzten Seite gefallen, weil es Wolf gelingt, die widersprüchlichen Interessen und Handlungsmotive der einzelnen Akteure lebendig zu schildern und sie durch kurze Beschreibungen der historischen Situation und der theologisch-kirchenpolitischen Großwetterlage anschaulich werden zu lassen.

Was nach der Lektüre bleibt, ist nicht die Heiligsprechung oder Verurteilung der Beteiligten, sondern die Erkenntnis, dass es immer eine Vielzahl von Handlungsmotiven, persönlichen Stärken und abgrundtiefen Schwächen gibt. Eine oft unkritische Verherrlichung von Päpsten (z.B. von Pius IX.) oder der 'guten alten Zeit' - wird weder der Geschichte noch der Gegenwart gerecht. Erst eine vertiefte und differenzierende Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Interessenslagen macht klar, dass es nie so war, wie es 'schon immer' war, und dass Geschichte auch wenn es um Kirchengeschichte geht, die Geschichte von Siegern ist.

Treue und Liebe sind nicht Synonyme für blinden Kadavergehorsam. Liebe versucht auch die unangenehmen und weniger schönen Seiten des/der Geliebten anzunehmen und sich immer mehr über die schönen und wertvollen Aspekte zu freuen. Das macht Kirchengeschichte so interessant :-)
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Tsunami in Rom" 12. März 2013
Von Kater Max
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hätte nicht gedacht, dass Kirchengeschichte so spannend sein kann! Wie oft ist Kirchengeschichte von der kirchlichen Hierarchie nur dann geduldet worden, wenn sie alle unangenehmen Wahrheiten harmonisierte; noch in jüngster Vergangenheit ist ein Kirchenhistoriker aus Münster regelmentiert worden. Ob solches auch dem Autor dieses Buches blüht? Ja sicher, wenn ein künftiger Papst nach Benedikt XVI. die uralte kirchliche Vertuschungspolitik wieder aufleben lässt! Denn immerhin haben etwa 150 Jahre ins Land gehen müssen, um in diesem Buch akribisch, spannend und mitunter humorvoll einen Inquisitionsprozess darzustellen zu können, nachdem er dem Aktenversteck des Vatikanarchivs entrissen wurde. Das ging nicht ohne eine höchstkirchliche Lizenz und ohne einen hartnäckigen, unnachgiebigen Kirchengeschichtler aus Münster.

So ist ein Bericht entstanden, der es durchaus mit einem schauerromantischen Dan Brown aufnehmen kann - nur ohne alle abstruse Schauerromantik! Schaurig genug sind schon die moralischen und "frommen" Verirrungen, und noch schauriger die Reaktion einer Kirchenführung, die gerade dabei war, das antimodernistische Kirchenzeitalter einzuläuten. Und wie schaurig die Wundergeschichten, denen keine Autorität entgegentrat, vielleicht deshalb, weil dem Wunderbegriff eine zentrale Rolle im autoritären Glaubenssystem zugemessen wurde. Wenn es nicht so traurig-schaurig wäre, müsste man lachen darüber, wie hier eine gewitzte Nonne Macht über ihre Mitwelt erringt, weil sie sich auf Wunder berufen kann. Welchen Vorbildern eiferte sie nach? Wie schäbig hat man ihr diese Lernfähigkeit vergolten!

Posthum ist dem Inquisitionsrichter zu danken, der sich weder von der Mauer des Schweigens der Nonnen und Beichtväter entmutigen, noch von vatikanischen Intrigen einschüchtern ließ. Zu danken ist auch dem Archivar, der die Akten des peinlichen Verfahrens in den endlosen Vatikan-Regalen verstellte und sie so vor Vernichtung schützte. Ganz besonderer Dank gehört dem Autor dieses Buches, der seinen fabelhaften Fund nicht verheimlichte, sondern der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Wenn mir bisher oft genug fiktionale Romane als die wahrere Wirklichkeit erschienen, so hat hier die Wirklichkeit ihre Nase vorn! Wenn dann die Schaudergeschichten von gestern in moderneren Geschichten auferstehen, dann ist der Kirchengeschichtler aus Münster dafür nicht verantwortlich: Kein anderer als der päpstliche Ermittler Monsignore Scicluna nennt es in einem Interview: "Tsunami in Rom" - Google sei Dank! - [...]

Da muss man doch auf den Gedanken kommen, dass irgendetwas nicht stimmen kann an der Struktur dieser Kirche und der Unbelehrbarkeit von Ewiggestrigen. Wird eine Kirche überleben, wenn sie weitere Jahrhunderte verstreichen lässt, um endlich dem antimodernistischen Zeitalter abzuschwören? Arme Kirche, lässt Dich Deine Erstarrung gleichgültig darüber werden, wenn Du Dir Deine Märtyrer selber schaffst? Armer Gott, der Du auf so krummen Linien gerade schreiben musst!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessant, spannend, unfassbar 24. März 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Durch Blogg Dein Buch bin ich auf dieses Buch aus dem Verlag C.H. Beck aufmerksam geworden. Und die Inhaltsangabe hat mich dann doch gereizt. Welche Machenschaften gingen vor direkt vor der Nase des Vatikans und somit des Papstes? Waren die Nonen mit dem Teufel im Bunde? Welche Drahtzieher standen dahinter? Und vor allem: Warum hat dies keiner richtig wahrhaben wollen? All diese Informationen findet man in „Die Nonnen von Sant'Ambrogio“.

Gleich zu Anfang wird einem Katharina von Hohenzollern vorgestellt, die nach schwerer Krankheit endlich in dem Kloster Sant'Ambrogio versucht, ihren Frieden zu finden und den Rest ihres Lebens dort verbringen möchte. Doch schon nach kurzer Zeit macht sie Entdeckungen, die sie daran zweifeln lassen, ob im Kloster alles mit rechten Dingen vorgeht. Als sie dann noch vermutet, dass ihr durch Giftanschläge nach dem Leben getrachtet wird, wendet sie sich an ihren Cousin und bittet um Hilfe. Ihr Cousin kann sie aus dem Kloster herausholen und gleich danach beschuldigt Katharina das Kloster und vor allem die Klostervorsteherin, Maria Luisa, ihr nach dem Leben getrachtet zu haben und sogar mit dem Teufel im Bunde zu sein.

Der Autor nimmt sich diesem „Fall“ an und stellt minutiös dar, was 1859 passiert sein könnte. Er sichtet Akten, Papiere, Bücher und rekonstruiert den Alltag, das Leben und die Verschwörungen.

Zeitweise war mir der Ton etwas zu trocken und so habe ich für diesen 544 Seiten langen Bericht auch etwas länger gebraucht als gedacht. Trotzdem hat mich zwischendrin immer wieder die „Spannung“ gepackt und ich wollte die Hintergrundfakten in mich aufnehmen.

Anstrengend war die sehr kleine Schrift, musste ich das Buch doch öfters zur Seite legen, um mich von dieser Anstrengung zu erholen.

Es war sehr interessant zu erfahren, was den genau in diesem Kloster so vor sich gegangen ist. Die Tatsache, dass dieses Kloster auch noch gegenüber des Vatikans steht und sich somit diese Teufeleien direkt vor dem Auge des Papstes zugetragen haben, lässt mich doch wieder daran zweifeln, ob in der katholischen Kirchen alles mit rechten Dingen vor sich geht.

Die letzten knapp 100 Seiten widmet der Autor einer Danksagung und den Quellenangaben, die recht umfangreich sind. Respekt vor dem Autor, dass er dies alles gesichtet hat.

Fazit:
Interessant, was hinter den verborgenen Türen der Kirche so vor sich ging oder gar noch geht!
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5.0 von 5 Sternen Wertvolle fachtheologische Forschungsarbeit
Dieses neue Werk über P. Joseph Kleutgen ist nicht nur ein schockierendes Sittengemälde des Vatikans um das Jahr 1850 n. Chr. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von Dr. Karl-Heinz Minz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine Geschichte die nicht wieder in Vergessenheit geraten sollte.
.:Empfehlung:.

Bücher mit einem wahren Hintergrund sind Solche, die meine angeborene Neugierde fesseln und mich nicht eher zufrieden lassen bis ich so gut es geht... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Romina veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Die Nonnen von Sant'Ambrogio
Als historische Fundgrube in Ordnung.
Als Unterhaltungsroman langatmig zu viele Fakten sehr mühselig zu lesen
Wer sich mit Kirchengeschichte auseinandersetzt in... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Detlev Duda veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Kenner, für mich allerdings nicht.
Das Buch soll auf einer wahren Begebenheit basieren. Erst im Jahre 1998 wurde das Archiv durch Papst Johannes Paul II. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Melanie Drümper veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sinnloses Geschreibsel
Spricht über Dinge und Geschehnisse, die interessant sein sollten, sind es aber nicht, weil langweilig. Spannend nur für Überschriften Leser. Schade um das Geld.
Vor 14 Tagen von Hans Bezard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Sachbuch als Krimi
Spannend und informativ: kaum 150 Jahre her, aber so weit weg; unglaublich, was damals geglaubt und wie Kirche gehandelt hat
Vor 1 Monat von Knut Steglich veröffentlicht
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