Was macht nun ein Team zu einem Team? Sicherlich nicht die Tatsache, dass es aus mehr als einer Person steht. Vorallem nicht das Vorhandensein von gleichen Kompetenzen, denn Teams bestehen nicht aus möglichst guten Kopien des Teamleiters.
Nach Aristoteles ist die wichtigste Aussage über einen Gegenstand die, die über seine Zweck Auskunft gibt (causa finalis).
Teams werden tatsächlich nur dadurch zu Teams, dass deren Mitgliedern ein gemeinsames Ziel adressieren. Es ist Aufgabe des Teamleiters für die permanente Anwesenheit dieses Ziels Sorge zu tragen.
Motivation (das Motiv) richtet sich auf dieses Ziel und dessen Folgen. Meist sind es die Folgen, die alle Inhalte für Motivation enthalten. Motivationale Fähigkeiten sind also Fähigkeiten über die manigfaltigen Folgen bei Zielerreichung zu sprechen. Doch man kann erst über etwas sprechen, wenn man es entdeckt hat. Motivateure sind Menschen, die sich innovativ Folgen von Zielerreichungen vorstellen, diese in Worte kleiden können und damit komunizierbar machen.
Für das, was nun kommuniziert wird, lohnt es sich oftmals stark zu kämpfen. Es geht um etwas. Um etwas, was man heute nicht hat, aber morgen haben könnte und auch haben will. Teammitglieder sind Menschen, die dieses Etwas gemeinsam haben wollen. Dabei ergibt sich meistens auch noch die Chance, dass mit der Erreichung eines Ziels viele individuelle Folgen eintreten. Daher können Teammitgliedern ein Ziel anstreben und trotzdem unterschiedliche Motivationen in sich tragen, die mit deren jeweiligen Folgen gekoppelt sind.
Der starke Wille, dieses Zukünftige haben zu wollen, macht kampfbereit, manchmal sogar aggressiv, aber nicht unüberlegt. Es geht um etwas Wichtiges. Man muss nachdenken, gut strukturieren, analysieren und die Faktoren finden, die mit hoher Kompetenz eingesammelt werden müssen, um dadurch das Ziel zu erreichen.
Erfolge sind eben doch eine "Folge" von Kompetenz und nicht das "Sonnen im Glück"
Jean-Marc Göttert zeigt die alles auf. Lesenswert !!!