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Die New York-Trilogie: Stadt aus Glas / Schlagschatten / Hinter verschlossenen Türen [Taschenbuch]

Paul Auster , Joachim A. Frank
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 2008 --  

Kurzbeschreibung

2008
Jeder der drei Romane der "New York-Trilogie" wirkt zunächst wie eine klassische, spannungsgeladene Kriminalgeschichte, die den Leser mit raffiniert ausgelegten "Ködern" in den Bann zieht. Aber bald scheinen die vordergründig logischen Zusammenhänge nicht mehr zu stimmen. Die Rollen der Täter und der Opfer, der Verfolger und der Verfolgten verschieben sich auf rätselhafte Weise. Schritt für Schritt wird der Beobachter - der Detektiv, Autor, Leser - aus seiner sicheren Distanz gelockt und in ein Spiel mit seinen eigenen Erwartungen verstrickt.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 28 (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349912548X
  • ISBN-13: 978-3499125485
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 113.004 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Jeder der drei Romane wirkt zunächst wie eine klassische, spannungsgeladene Kriminalgeschichte, die den Leser mit raffiniert ausgelegten 'Ködern' in den Bann zieht. Aber bald scheinen die vordergründig logischen Zusammenhänge nicht mehr zu stimmen. Die Rollen der Täter und der Opfer, der Verfolger und der Verfolgten verschieben sich auf rätselhafte Weise. Schritt für Schritt wird der Beobacheter - der Detektiv, Autor, Leser - aus seiner sicheren Distanz gelockt und in ein Spiel mit seinen eigenen Erwartungen verstrickt." (Sunday Times) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Paul Auster

geboren 1947 in Newark/New Jersey, studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University und verbrachte danach einige Jahre in Paris. Er gilt als eine der großen Entdeckungen der letzten Jahre. Im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen bereits seine Romane "Im Land der letzten Dinge" (rororo Nr. 13043), "Mond über Manhattan" (rororo Nr. 13154; als bibliophile Sonderausgabe rororo Nr. 13801), "Die Musik des Zufalls" (rororo Nr. 13373) und "Die Erfindung der Einsamkeit" (rororo Nr. 13585), im Rowohlt Verlag "Leviathan" (1994). Paul Auster lebt in New York. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von dibegup
Format:Taschenbuch
Dieser hochgerühmte Autor hat wirklich seinen besonderen Schreibstil. Virtuos spielt er auf der Klaviatur mit der Auslegung von falschen Ködern, mit unseren Erwartungen, mit Verwirrung von Hauptperson, seiner eigenen Autorenperson, einer Ich-Figur und dem Leser und am Ende befindet sich der Leser ungeahnt allein (beim zweiten Roman weiß man allerdings schon, daß es so sein wird). Die Auflösungen der Geschichten sind immer unvollständig und hinterlassen einen einsamen Nachgeschmack. Genau das ist Austers Ziel. Städtische Verlorenheit wird so spürbar, und erlebbar. Die Geschichten sind nie zu Ende. Das ist zugleich Stärke und Schwäche dieser drei kurzen Romane Stadt aus Glas, Schlagschatten und Hinter verschlossenen Türen, die als New York-Trilogie zusammengefaßt werden.
Paul Auster scheint Kriminalgeschichten zu mögen, eine Anziehung zu Bettlern und für völlig ins Abseits rutschende Gestalten zu haben. Warum dies den handelnden Personen letztlich widerfährt, bleibt eigentlich rätselhaft. Ist es Zufall? Liegt es im Charakter der Personen bereits begründet? Vermutlich beides. Die Personen haben von Anfang an etwas morbides, selbstzerstörerisches, das ihnen im Laufe der drei Romane zum Verhängnis wird. Es gibt keine Figur in den Romanen, die ein "normales" Leben hat. Es gibt höchsten so etwas wie einen Zustand, der zu Beginn der Geschichte als "Normalität" gelebt wird. Aber im Grunde sind alle Ausgangssituationen von Anfang an verrückt und tragen den Keim der Selbstzerstörung schon in sich. Es sind also drei absurde Romane, die als scheinbare Dedektivgeschichten daher kommen.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Lesevergnügen der besonderen Art. 30. Juni 2000
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Paul Auster führt den Leser seiner New York Trilogie ein wenig aufs Glatteis, Geschichten, die wie ein Krimi beginnen, enden unter Umständen im Nichts. So auch der Fall im ersten Teil, der "Stadt auf Glass", in der der Schriftsteller Quinn, der sich als Detektiv ausgibt einen Fall auflklären soll, was am Ende aber nicht zu der erwünschten Auflösung führt. Auster versteht es geschickt andere Texte in seine eigenen mit einfließen zu lassen, so schreibt er nicht nur über Don Quijote, sondern läßt den Namen des Autoren (Miguel de Cervantes Saavedra) in Form eines Nebencharakter dessen Name Michael Saavedra ist auftreten. In allen drei Büchern spielt Auster mit dem Verhältnis das Autor, Leser und Text zueinander haben und haben können. Die Bücher fordern dazu auf sich mit ihnen auseinanderzusetzen, und man wird hierbei auf einige erstaunliche Erkenntnisse kommen, die einen Literaturgenießer sicher ein ganz besonderes Lesevergnügen bescheren. Wer sich nicht auf diese Detektivgeschichten (die nicht immer ein Ende haben) einlassen möchte, sollte vielleicht erstmal den "Mond über Manhatten" probieren, der den Leser ebenfalls fasziniert, und auch ohne Hintergrundwissen ein Lesevergnügen bietet.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zugegeben, beim ersten Versuch vor ein paar Jahren, mir das Buch vorzunehmen, war ich gescheitert. Auch beim zweiten Anlauf überwog anfangs die Skepsis. "Das Buch ist irgendwie komisch", hatte mich eine Freundin gewarnt. Komisch, ja. Das trifft zu. Denn die drei Geschichten kommen zunächst als ganz normale Krimis daher. Doch dann konfrontieren sie den Leser plötzlich mit literaturtheoretischen Überlegungen zur Urheberschaft von Don Quijote und anderen Themen der Weltliteratur (mit denen man sich allerdings nicht zuvor auseinandergesetzt haben muss). Und dann, ja, dann gibt es noch nicht mal eine klassische Auflösung! Verwirrend ist vor allem, dass sich mitunter die Identitäten der Protagonisten vermischen, und am Ende jeder Geschichte scheint alles verworrener zu sein als zuvor.
Tatsächlich kommt man in diesem Werk mit der bewährten Herangehensweise an einen Kriminalroman nicht weit. Mit der "New York-Trilogie" nimmt Auster die klassische Detektivgeschichte auseinander und entledigt sich ihrer zwingenden Logik, dem traditionellen Grundgerüst des Genres, um es auf das Wesentliche und Atmosphärische zu reduzieren: mysteriöse Anrufe, das Beschatten und Beobachten eines unbekannten Anderen, in eine andere Identität schlüpfen, auf ein Motiv spekulieren.
Was dabei übrig bleibt, ist ein literarischer Grenzgang zwischen dem Selbst und dem Anderen. Unheimlich, entlarvend, erkenntnisreich.
Was passiert beim obessiven Blick auf den Anderen? Man gerät so sehr ins Spekulieren und verliert sich in den Sphären der eigenen Erwartungen, dass man im fremden Gegenüber niemand anderes als sich selbst erkennt. Das abgespaltene Ego. Das verunsicherte Selbst, der eigene Schatten, das Verdrängte in uns. Paul Auster hat dafür sehr eindrückliche Sprachbilder erschaffen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bizarr und doch unvergesslich... 13. März 2009
Format:Broschiert
Die New York Trilogie hat mich fasziniert und lässt mich auch nach dem Lesen noch nicht wirklich los! Paul Auster schafft es, vor meinem inneren Auge New York lebendig werden zu lassen und mich völlig in die Figuren hinein zu verlieren. Jede Geschichte für sich ist eine Parabel über das Leben, die Suche nach dem Sinn, das Schicksal und die Zerbrechlichkeit von scheinbarer Normalität. Bizarr und doch brillant finde ich die immer wiederkehrenden "Accessoires" oder Personen in den einzelnen Geschichten, immer wieder aus einer anderen Ecke beleuchtet. Für mich sind am Ende viele Fragen offen geblieben, Fragen die mich beschäftigen. Paul Auster berührt mein Herz in eigenartiger Weise, die nicht zu erklären ist. Vielleicht ist es die verzweifelte Suche seiner Personen nach dem Sinn des Daseins, die mich mit einem schalen Beigeschmack zurücklässt und die Frage in meinem Kopf auftauchen lässt: "Welchen Sinn hat mein Leben eigentlich?". Wann denkt man schon einmal in all dem alltäglichen Trott über solche Dinge nach, wann hat man die Zeit dafür? Vielleicht ist es diese Nachdenklichkeit, für die ich Paul Auster liebe.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen schön schön
ja doch, sehr gut..
ich habe keine lust lange texte zu schreibenich habe keine lust lange texte zu schreibenich habe keine lust lange texte zu schreiben
Vor 8 Monaten von mb veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Paul Auster ist ein Anfänger auf literarischem Gebiet, nicht...
Einige Sequenzen sind literarisch gelungen, aber viele sind langweilig und geschmacklos. Es kommen viele Selbstbespiegelungen einer kranken Seele vor, aber keine Ideen zur Heilung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2012 von Lectorianus
5.0 von 5 Sternen "Alles ist möglich (...), daran sollten Sie denken."
Die Handlung der "New York-Trilogie" zu beschreiben wird den einzelnen Novellen eigentlich nicht gerecht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2011 von satsche
5.0 von 5 Sternen Fesselnder als die meisten echten Krimis
Auster schreibt drei scheinbare Kriminalgeschichten, in denen im Endeffekt kein Vergehen bekannt wird, es geschieht kein Mord, es gibt überhaupt keinen Fall. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2011 von Jörg Wolter
2.0 von 5 Sternen Nichts für rational denkende Menschen.
Ich habe die erste Geschichte des Buches gelesen. Jetzt warte ich seit zwei Tagen vergeblich, dass sich etwas wie Erkenntnis bei mir zeigt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von Jane
5.0 von 5 Sternen Spannend und intelligent!
Ale drei Teile in einem Band! Sollte der Leser von heute gelesen haben, denn so muss moderne Literatur sein - intelligent und dazu so spannend, dass man es kaum aushält, bis... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2008 von Ingo Fritsch
5.0 von 5 Sternen Willkommen im Leben
Eine Freundin gab mir dieses Buch für die Zugfahrt, die ich wie jedes Wochende vor mir hatte mit den Worten:"Du magst John Irwing ? Auster hat mich an ihn erinnert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2008 von Knuddelschnuff
5.0 von 5 Sternen Unglaublich spannend...
Ich habe mir die New-York-Triologie im Jahr 1997 gekauft und bis dato stand sie in meinem Bücherschrank. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2007 von Beatrix Graf
5.0 von 5 Sternen der Großstadt in gewaltiger Sprache!
Die New York Trilogie von Auster gehört zu den gewaltigsten Werken der Weltliteratur. Feinsinnig zeigt er mit großer Sensibilität wie der einsame Mensch, das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2007 von A. Schmitt
4.0 von 5 Sternen Zerbrechlich wie das Leben
Zugegebenermaßen war ich etwas verwirrt als ich den ersten Teil der New York-Trilogie (Stadt aus Glas) zu Ende gelesen hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2006 von Robert Kopitsch
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Wie kann man dieses Werk nur als gelungene Literatur ansehen? 2 05.04.2010
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