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Die Neuromancer-Trilogie: Roman
 
 

Die Neuromancer-Trilogie: Roman [Kindle Edition]

William Gibson , Peter Robert
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

"Der Himmel über dem Hafen hatte die Farbe eines Fernsehers, der auf einen toten Kanal geschaltet war." Mit diesem denkwürdigen Satz beginnt das 1984 erschienene Erstlingswerk von William Gibson. Damals ahnte noch niemand, dass dieses unscheinbare Taschenbuch einmal zu den besten und einflussreichsten Romane der Science Fiction gezählt werden würde.

Neuromancer erzählt die Geschichte des ehemaligen Cyber-Cowboys Case, der sich ausgebrannt auf den finsteren Straßen von Tokio herumschlägt. Der geheimnisvolle Armitage nimmt ihn in seine Dienste und stellt ihm die schöne und gefährliche Molly an die Seite. Seiner Rückkehr in den Cyberspace steht nichts mehr im Wege.

Eine gewisse atmosphärische und stilistische Verwandschaft zu Raymond Chandler kann Gibson nicht verleugnen, und John Shirleys Stadt geht los hat ihn erklärtermaßen sehr beindruckt. Doch die glitzernden Wohntürme von Neo-Tokio und das Eintauchen in virtuelle Welten sind ganz seiner Phantasie entsprungen. Autoren wie Neal Stephenson (Snow Crash) oder Jeff Noon (Pollen) wären ohne ihn nicht denkbar, von einer ganzen Horde drittklassiger Cyberpunk-Epigonen ganz zu schweigen.

John Womack schreibt in seinem Vorwort, er könne "die Wirkung dieser Veröffentlichung auf die Science Fiction-Leser wohl nur mit der Wirkung des plötzlich elektrisch verstärkt spielenden Bob Dylan auf seine Hörerschaft vergleichen". Die schön ausgestattete Neuausgabe der ganzen Neuromancer-Trilogie in einem Band in der von Peter Robert sorgfältig überarbeiteten Übersetzung bietet eine hervorragende Gelegenheit, dieses Meisterwerk zu entdecken -- oder wiederzulesen. Mit den beiden in diesem Buch mitenthaltenen Folgebänden Biochips und Mona Lisa Overdrive bewies Gibson, dass sein Debüt keineswegs eine Eintagsfliege war. --Felix Darwin

Pressestimmen

"William Gibson ist gelungen, wovon jeder Schriftsteller träumt: Er hat die Welt verändert." (Jack Womack )

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62 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungene Neubearbeitung 16. Juni 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Zu der Romantrilogie selber braucht man nicht mehr viele Worte verlieren. Dieses Buch (ich behandle in dieser Rezension bei allen von mir angesprochenen Punkten die drei Romane als ein Werk) ist einer der einflußreichsten Werke der SF-Literatur der letzten fünfzig Jahre, garniert mit einem revolutionären, das Thema hervorragend treffenden Schreibstil. Es muß als eine mutige Entscheidung des Verlages angesehen werden, dieses Buch noch einmal neu übersetzen zu lassen, ist doch gerade der Stil eminent wichtig für das Buch. Fernerhin muß dem Verlag bewußt gewesen sein, daß er damit bei vielen Lesern auf Widerstand treffen wird, die die alte Übersetzung noch kennen und sich keine andere vorstellen können, denen die Sprache Gibsons, übersetzt von Reinhard Heinz, inzwischen vertraut ist. War es also die Mühe wert, den Roman bearbeiten zu lassen? Ich meine: Überwiegend ja. Erst noch einmal zur Mühe. Es ist keineswegs so, daß der Neuübersetzer Peter Robert nur einige kleine Stellen in der alten Übersetzung von Reinhard Heinz geändert hat, nein, fast in JEDEM Satz hat er Änderungen vorgenommen, Worte durch andere ersetzt oder den Satzbau umgestellt. Ein Vergleich der alten und neuen Übersetzung mit dem US-Original ergab, daß die neue Übersetzung wesentlich präziser ist als die alte. Nicht ganz dem Übersetzungsgrundsatz "So nah wie möglich, so weit wie nötig" folgend, hatte sich die alte Übersetzung von Reinhard Heinz an sehr vielen Stellen weiter vom Original entfernt als nötig und viele Worte des Originals durch ähnliche, aber andere deutsche Worte übersetzt. Und damit meine ich nicht die öfters von Slang durchsetzen Dialoge, sondern oft ganz normale Substantive und Verben, die von Heinz ohne Notwendigkeit durch andere deutsche Worte ersetzt wurden, obwohl sich eine korrekte Übersetzung mit dem das Original genau treffenden deutschen Wort durchaus anbot. In dieser Hinsicht ist der Bearbeitung des Neuübersetzers Peter Robert zu gratulieren und es ist anzuerkennen, daß es sicher kein leichtes Unterfangen ist, Gibsons ausladende, überbordene und wilde Bildsprache ins Deutsche zu übertragen. Dafür hat die neue Übersetzung einen anderen größeren Mangel: Die Neuübersetzung ist vom Sprachrhythmus her weiter vom Original entfernt als die alte. Ohne Not hat Peter Robert desöfteren Sätze des Originals zusammengezogen oder etwas umständlich formuliert, so daß Gibsons abgehackter, schneller Rhythmus, der sich oft nur kurzer Sätze bedient, nicht ganz getroffen wurde. Beispiel: Einem Satz im Original fehlt offensichtlich der Artikel? Dann war das auch so intendiert! Warum mußte hier dann, wohl der einfacheren Lesbarkeit zuliebe, im Deutschen ein Artikel eingefügt werden? Fazit: Am besten ist es (sorry, lieber Heyne-Verlag), einfach das Original zu lesen, denn Sätze wie gleich den (inzwischen sehr berühmten) faszinierenden ersten Satz des ersten Romanes kann man auch bei übermenschlicher Anstrengung nicht völlig ohne Verlust ins Deutsche übertragen: "The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel." Nun genug zur Übersetzung, zu den drei Romanen nur noch einmal so viel: Ein Pflichtkauf, deshalb die Höchstwertung.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Kleerbaum TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Wow, wowhow!" moechte ich ausrufen! Geniale Stories! Ich bin schwer begeistert. Selten habe ich einen Roman gelesen, in dem der Autor es schafft, so unglaublich plastisch und realitaetsnah zu schreiben. Obwohl die Hintergrundstories aller drei Romane bereits Anfang der 80er entwickelt wurde und der Leser ja heute in der Zeit lebt und weiss, das diese Zukunft (noch) nicht Realitaet geworden ist, denkt man nach ein paar Seiten nicht mehr daran, man taucht quasi in die "Matrix" ein und fuehlt sich wohl dort. Man sieht den Romanen natuerlich an, das sie aus den 80er kommen. Der Autor ist davon ausgegangen, das Japans und auch Deutschlands Elektronik-Industrie die Vormachtstellung in diesem Markt erlangt haben. Da laufen intelligente Miniatur-Roboter von "Braun" durch die Gegend, "Honda" baut Helikopter fuer jedermann. Heute natuerlich etwas befremdlich, aber durchaus liebenswert beschrieben. Menschen sind gentechnisch veraendert und auch technologisch aufgeruestet. Angestellte bei den japanischen Grosskonzernen sind auf Lebenszeit angestellt, im wahrsten Sinne des Wortes. Und das ganze spielt natuerlich auch im Cyberspace, in der kuenstlichen Welt hinter den Bildschirmen, die man per direktem Anschluss der Hardware ans Gehirn erreicht und in Falle der drei Romane zum Gaunern benutzt. Zusaetzlich zu der ganzen Technologie- und Cyberspace-Atmosphaere fliessen auch noch je nach Roman Themen aus der Rastafari-, Vodoo- und Mafiawelt ein. IMO ein absoluter genialer Genremix und wenn ich die Worte von Jack Womack zitieren darf: "Ich habe keine Ahnung, in welcher Form sich die Jugendlichen dieser Tage einst an die "Welt vor dem Cyberspace" erinnern werden. Ich weiss nur, dass sie William Gibson nicht vergessen haben werden." Dieser Roman ist in der exklusiven Klein-Reihe "Meisterwerke der Science Fiction" neu aufgelegt worden und das in dieser Reihe obligatorische Vorwort eines grossen SciFi-Autors, diesmal von Jack Womack. Die Reihe, in der dieses Buch erschienen ist, zeichnet sich durch ein hochwertiges einheitliches Umschlagsdesign aus.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Auf Gibson bin ich auf der Suche nach anspruchsvoller SF gestossen und ich kann sagen, ich bin beeindruckt. Der Erzählstil ist eigenwillig, der Leser sollte jedoch ein gutes Verständnis für Abstraktion mitbringen, sonst wird das Ganze wirklich schwer zu verstehen und kann schnell zusammenhanglos wirken.

Ich habe mich recht schnell an die Szenarien von "Blade Runner" und "Die Klapperschlange" erinnert gefühlt. Es ist eben eher eine düstere Zukunft, die Gibson beschreibt, nichts à la Star Wars oder Star Trek - Raumschlachten werden vergeblich gesucht, der Cyberspace ist immateriell - wie gesagt: Abstraktionsvermögen ist gefragt.

Die Charaktere sind stimmig und gut beschrieben. Teilweise wird sehr dichte Atmosphäre erzeugt.

Die Handlung ist SF, aber stimmig und nachvollziehbar, wennglich z.T. mehrere Handlungsstränge nebeneinanderlaufen und erst am Schluß aufgelöst werden.

Ich konnte das Buch nicht weglegen...und empfehle es jedem, der anspruchsvolle SF sucht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Kultig und wegweisend
Case ist ein Hacker mit implantierter Kopplungsmöglichkeit zur virtuellen Welt, ein sogenannter Cyber-Cowboy. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Martina Sprenger veröffentlicht
Des Kultes erster Teil
Zu der Neuromancer Triologie und der Idoru Triologie gibt es nicht viel zu sagen - entweder man mag Cyberpunk (dann gehören sie in den Schrank, wie die Bibel in die Kirche),... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Geschäftsschreiber veröffentlicht
Schwer zu lesen,
doch empfehlenswert.
Man braucht viel Ruhe und Zeit, um sich durch die Triologie zu lesen.
William Gibson hat einen eigenwilligen Schreibstil, man muss sich anstrengen,... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von C. Krauße veröffentlicht
Der Cyberspace und viele große Fragezeichen
Ein schwierig zu bewertendes Buch. Einerseits ein bewährter Klassiker des Genres, andererseits knapp 1000 Seiten, bei denen man sich fragt: Worum geht's hier überhaupt? Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von flanprises veröffentlicht
Kompliziert geschrieben
Nachdem ich an der englischen Ausgabe von Neuromancer kläglich gescheitert bin, versuchte ich mich mit der deutschen Fassung. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von C++ Freund veröffentlicht
total überschätzt und holprig geschrieben
Die "Neuromancer-Trilogie" gilt ja als Kult und geistiger Begründer der "Cyberspace-Kultur", weswegen ich mir dieses umfangreiche Werk gekauft und angetan habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2010 von Gottfried11
Grauenhaft!
Ich lese gerne SF und habe mir bereits diverse Bücher aus Heyne's 40-Jahr-Edition gekauft und gelesen.
Dieses ist das erste Buch, was ich nach ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2009 von Sebastian Fischer
Wegweisend
Der Inhalt des Buches ist zum Erscheinungsdatum selbstverständlich revolutionär und hat der Science Fiction ein ganz neues Genre (Cyberpunk) beschert, der von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2009 von Benjamin Klein
Überbewertet
Ich bin auf durch eine sehr gute 3sat Reportage/Dokumentation über William Gibson auf diese Trilogie gestossen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2009 von Alexander Uelsberg
Nicht mein Geschmack
Bestimmt ist dieses Buch ein Meilenstein der Sci-Fi Literatur. Allerdings ist es für meinen Geschmack zu umständlich geschrieben, alles andere als leicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2008 von Hyperion
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