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Die Neunte: Schiller, Beethoven und die Geschichte eines musikalischen Welterfolgs [Gebundene Ausgabe]

Dieter Hildebrandt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

31. Januar 2005
"Freude schöner Götterfunken ..." Bei keiner anderen Symphonie können so viele Leute mitsingen. Aber was hat es mit Beethovens Neunter wirklich auf sich? Schillers Ode an die Freude hatte Beethoven lange beschäftigt, bevor er sie vertonte. Zuerst reagierte die Hörerschaft erschrocken, dann mit wachsender Begeisterung. Dieter Hildebrandt erzählt die Geschichte einer Symphonie, die ein beispielloser musikalischer Welterfolg wurde, und die Geschichten über die Literaten und die Musiker, die diesen Erfolg möglich machten.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 2 (31. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446205853
  • ISBN-13: 978-3446205857
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 494.232 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dieter Hildebrandt wurde 1932 in Berlin geboren und lebt heute als Publizist und Schriftsteller im Spessart. Er veröffentlichte u.a. ›Ödön von Horvath‹ (1975), ›Lessing. Biographie einer Emanzipation‹ (1979), ›Pianoforte. Der Roman des Klaviers im 19. Jahrhundert‹ (1985), ›Piano, piano! Der Roman des Klaviers im 20. Jahrhundert‹ (2000), ›Die Neunte. Schiller, Beethoven und die Geschichte eines musikalischen Welterfolgs‹ (2005, dtv 34560).

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Freitag, der 7. Mai 1824. Ein Tag für das globale Gedächtnis, ein Datum aus dem Kalender der Menschheitsgeschichte. Vorgriff auf eine unbekannte Nachwelt. Schöpfungsakt einer Zukunftsmusik ohnegleichen. Das, was man später eine Sternstunde nennen wird.
Dabei geht es nicht allzu feierlich zu an diesem frühen Abend im K.K. Hoftheater nächst dem Kärntnerthor, als Herr L. van Beethoven, Ehrenmitglied der königlichen Akademie der Künste und Wissenschaften zu Stockholm und Amsterdam, Ehrenbürger von Wien, seine Große Musikalische Akademie das ist ein Benefizkonzert zu eigenen Gunsten gibt. Die Eintrittskarten sind "wie gewöhnlich", aber Freibillets sind ungültig. Jeder soll bezahlen.
Das Theater ist gut besucht. Die 2400 Plätze, "wenn es voll gedrängt ist", sind schon vorher fast ausverkauft. Ehe Beethovens Neffe Karl nachmittags noch einmal an die Kasse geht, kann er melden: "Übrigens ist es gut gegangen. Die Logen sind weg, ein paar auch überzahlt, mit 25 und 40 f, im 4ten Stock sind alle Plätze weg, die übrigen im Parterre u. 1ten Gallerie hoffe ich wohl noch abzusetzen".
Beethovens Freunde und die meisten seiner adligen Gönner und Verehrer sind gekommen. Nur die kaiserliche Familie fehlt, obwohl Franz I. und seine Gemahlin persönlich vom Komponisten eingeladen worden waren; beide haben Wien kurz vorher verlassen. Ein mißgünstiger Beobachter notiert: "Viele Logen leer vom Hofe niemand." Denn auch der Erzherzog Rudolf, sein prominentester Schüler und verläßlichster Förderer, kann nicht dabei sein; seit 1820 sitzt er als Erzbischof im mährischen Olmütz und kommt nur noch selten nach Wien. Aber er hat aus der Ferne an den Vorbereitungen Anteil genommen und sich Sorgen gemacht; man hat Beethoven berichtet, "daß der Erzh. Franz fragte, wie es bey den Proben geht er habe gehört, es geht nicht recht zusammen. (...) Von den Cabalen war er schon genau unterrichtet, er fragte dann, ob das alles wahr sey u. bedauerte Sie sehr, daß Ihnen dieß hier widerfahren muß." Von den Kabalen und Mißlichkeiten gleich mehr.
Aber sonst ist das kunstsinnige, das ereignisfrohe und vor allem das sensationsbedürftige Wien gekommen, und sei s, um Beethoven nicht zu hören, sondern endlich einmal wieder zu Gesicht zu bekommen. Denn der Anschlagzettel verkündet:
"Herr Ludwig van Beethoven wird an der Leitung des Ganzen Antheil nehmen."
Das Ganze, so verheißt es das Plakat, das für diesen Tag noch einmal frisch gedruckt worden ist, besteht aus drei Teilen:
"Erstens. Große Ouverture.
ZeichenZweytens. Drey große Hymnen, mit Solo? und Chor?
Stimmen.
übrigDrittens. Große Symphonie, mit im Finale eintretenden Solo? und Chor?Stimmen, auf Schiller s Lied, an die Freude."
Bei der Ouvertüre handelt es sich um "Die Weihe des Hauses", die zwei Jahre zuvor, zur Eröffnung des Theaters an der Josephstadt, geschrieben worden war, und bei den "Hymnen" um Teile aus der "Missa solemnis" Kyrie, Credo und Agnus Dei ; warum sie auf dem Programm so neutral annonciert wurden, wird zu erklären sein. Das Hauptwerk aber ist die neue, die neunte Sinfonie Beethovens, von der man schon hat raunen hören, was man nun schwarz auf weiß lesen kann, daß ein Chor samt Solisten die jahrhundertealte Konvention des Symphonischen, der Instrumentalmusik durchbrechen soll.
Es ist die erste "Akademie" Beethovens seit 1814; sein erstes öffentliches Auftreten, seit er am Weihnachtstag 1817 seine 8.Sinfonie dirigiert hatte. Und sie ist unter großen Mühen und grotesken Reibereien überhaupt zustande gekommen. Was Nachgeborene als musikalisches Weltereignis würdigen werden, war mit lauter Schwierigkeiten verbunden. Die größte war von Anfang an Beethoven selbst; sie blieb es bis zuletzt.
Monate vorher hatte ihn eine der nun beteiligten Sängerinnen, Karoline Unger, im wahrsten Sinne des Wortes bekniet: "Wann geben Sie Ihre Akademie? Wenn man einmahl den Teufel hat, so kann man zufrieden sein... Wenn Sie das Concert geben, so stehe ich für die

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Wenn ein musikalisches Werk ein Buch von über 350 Seiten verdient, so muss es ein wirklich ganz besonderes sein. Und es gibt, so meine ich, kein anderes, dass dieses Vorhaben mehr verdient als die neunte Sinfonie von Beethoven, ein Meilenstein der Kulturgeschichte, das wohl bekannteste Werk der gesamten Musikgeschichte.

Der Schriftsteller Dieter Hildebrandt hat sich an dieses Vorhaben gewagt und in neun Kapiteln auf 347 Seiten plus Quellenapparat und Register die Geschichte dieses musikalischen Ausnahmeereignis wiedergegeben. Er beginnt mit der Uraufführung 1824 in Wien, erklärt die Entstehungsgeschichte sowohl des Gedichts als auch der Sinfonie und beschreibt ausführlich ihre Rezeption, zunächst in der Dekade nach ihrer Uraufführung in Deutschland, London, Paris und New York, allerdings belässt er es keineswegs dabei. Er beschreibt auch den Missbrauch, der mit der Neunten getrieben wurde von dem Egomanen Richard Wagner, der keine Skrupel hatte, Eingriffe in die Partitur vorzunehmen, den Patrioten, die sie jeweils als Manifestation ihrer Staatsform nutzten und den Nationalsozialisten, die sie für sich als Bollwerk deklamierten. Hildebrandt erläutert weiterhin ihre Bedeutung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, darunter vielseitige Verwendung in der Literatur und im Kino (Thomas Mann, Anthony Burgess, Stanley Kubrick), ihr Weg zur Europa-Hymne und die zunehmende Trivialisierung u .a. durch die Werbung.

Er endet mit einem Ausblick und kommt zu dem Schluss: Die Neunte ist nach wie vor hoachktuell. "Wie, ohne Leidenschaft, wollt ihr etwas erreichen? Wie, ohne Pathos des Zorns, wollt ihr gehört werden? Wie, ohne Courage, wollt ihr frei werden zur Freude?" (S. 343).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Politik und Kunst 14. Dezember 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Kaum ein Werk ist so mit der Politik verwoben, wie diese Sinfonie.

Hildebrandt zeichnet kenntnisreich und voller Querverweise die Geschichte des Schiller'schen Textes, die Geschichte der Entstehung er Sinfonie und deren weiteren Entwicklung.

Das Werk von Beethoven ist für damalige Verhältnisse monströs, so wie die grosse Fuge, die späten Quartette, sicher auch die Hammerklaviersonate.

Kein Wunder, dass eine Zeitlang dieses Werk als die Verwirrung eines inzwischen tauben Komponisten verstümmelt aufgeführt wurde; der vierte Satz wurde einfach weggelassen.

Hildebrandt zeichnet nach, wie andere Komponisten sich dieses Werks bedient haben, um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, wie etwa Berlioz oder Wagner.

Ausgerechnet ein Werk, das die Verbrüderung von Menschen beschwört, wird dann zum zentralen Beethovenwerk der Nazi-Zeit, wurde am häufigsten von allen Sinfonien aufgeführt, nicht die fünfte oder die Eroica.

Das legendäre Konzert von Furtwängler am 19.4.1942 wird ausführlich behandelt ( wir sehen im Film taking sides von Szabo die Rechtfertigungen von Furtwängler- angelehnt an die Arbeiten von Prieberg). Die Neunte als Huldigung von Hitler ( der gar nicht anwesend war),anwesend die gesamte Parteielite. Vim März des Jahres 1942 existiert eine Aufnahme der Sinfonie mit den Berlinern und Furtwängler, die man sicher als nicht Hymne auf den Nationalsozialismus bezeichnen kann, so heftig, so rauh, keine Weihefeier, eher ein Spiegelbild bedrohter Menschlichkeit.

Dann nach dem Krieg die Entwicklung zur Europa-Hymne- dem Geist des Werks sicher mehr entsprechend.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer zu Silvester 1. Januar 2010
Von WS
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Ritual, zu Silvester gibt es eine Neunte.

Dieses Jahr zB im Rundfunk mit Järvi und der Bremer Kammerphilharmonie.

Aber auch bei Olympischen Spielen, als Europahymne, ja als Weltkulturerbe ist das Werk präsent.

Im dritten Reich wurde es so häufig wie sonst kaum eine Sinfonie gespielt. In der Saison 1942/43 alleine 31 Mal.

Zwei sehr bewegende Zeugnisse von Furtwängler gibt es aus dieser Zeit, Marz 1942 und 19.4.1042,bei youtube zu besichtigen.

Hildebrandt geht auf die Besonderheit dieses Werks von allem Anfang an ein. Die Rolle von Schiller, die Umstände, in denen Beethoven lebte, als er das Werk komponierte, die verschiedenen Phasen der Rezeption, in Deutschland und Europa, ja darüber hinaus ,zB in Japan, eine Nation ,die geradezu süchtig nach dieser Musik ist.

Es ist sehr erfreulich, so umfassend zu diesem Werk und seiner Rezeption unterrichtet zu werden.

Ein Buch als Hintergrund für die Musik zum Jahreswechsel.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Freude, schöner Götterfunken - jeder kennt den Schlußchor von Beethovens neunter Symphonie. Doch wer kennt seine Geschichte?" Diese Worte stehen auf dem Umschlag und versprechen eine intensive Beschäftigung mit einem weitbekannten und doch eigentlich unbekannten musikalischen Werk.

Also beginnen wir gespannt zu lesen, und folgen gleich zu Beginn dem jungen Beethoven, der das von ihm verehrte schillersche Gedicht vertonen möchte und dies doch nicht gleich tun darf - denn Schillers Gedichte, die Worte des Aufrührers, sind verboten und verbannt. Erst Jahrzehnte später dann - im Rahmen seiner letzten Symphonie - darf Beethoven den Jugendwunsch umsetzen und erschafft damit ein großes Werk, in dem Instrumentierung und Chor in gänzlich neuer Weise zusammengreifen und die Zeitgenossen überfordern. Es wird wieder Jahrzehnte dauern, bis das Werk als 'angenehm' oder 'bewegend' empfunden und auch in den Konzerthäusern aufgeführt wird (anstatt, wie zuvor, den letzten Satz der Neunten einfach auszulassen).

Dann lesen wir über Schiller - und spüren den Worten des Freudengedichtes nach. War Freude gemeint - oder sollte doch eher 'Freiheit' an der Stelle im Gedicht stehen? War es ein Trinklied oder das Lied eines versteckten Freimaurers? Dieter Hildebrandt deckt allerlei Bekanntes auf aber auch viele unbekannten Details, es ist eine Freude, Schiller hier noch einmal zu begegnen.

Die Rezeptionsgeschichte und Gedanken zu einzelnen Partien des Schlußsatzes, das alles war herrlich zu lesen, gebildet, gut recherchiert. Ich persönlich finde Dieter Hildebrandts Stil manchmal etwas zu vollmundig oder gezwungen: da schwankt Schiller 'zwischen Hunger und Herzog, zwischen Schuldturm und Schikane'...
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