Aus der Amazon.de-Redaktion
Albumtitel und Titelsong - zugleich die erste Single - sind sozusagen die aktuelle Fortsetzung im Umkehrschritt von Ina Deters Song Neue Frauen braucht das Land und Herbert Grönemeyers Männer. Vertauschte Geschlechterrollen im Beach-Boys- und Beatles-Sound ziehen sich durchs Album bis hin zum männlichen Liebeslamento Angst, dass Du gehst. Völlig abgedreht gibt sich das Vokal-Quintett auf Immer anderer Meinung, Warum ausgerechnet ich, My Friend, einer köstlichen Globalisierungs-Persiflage und dem verdrehten Anglizismen-Reggae Be cool, speak Deutsch. Und mit Aufgehört jubeln sie uns sogar ein vermeindliches Liebeslied unter - über den Glimmstengel. Könnte ein Gassenhauer werden. Aber auch mit schmelzend intonierten Harmonie-Schmachtfetzen á la Leben strengt an oder Nie wieder Liebeslieder lullen sie Prinzessinnen wieder ein - köstlich. -- Ingeborg Schober
Kurzbeschreibung
Ihre ungebrochene Fähigkeit, alltägliche Begebenheiten oder kleine und große menschliche Schwächen in ebenso amüsante wie treffend formulierte Popsongs umzumünzen, ist beeindruckend.
Für die Songs ihres neuen Albums verpflichteten die Prinzen u.a. langjährige Weggefährten wie Annette Humpe oder Steve van Velvet, aber mit Mousse T., Stavros Ioannou, Nils Ruzicka, Jan van der Toorn und Hans-Martin Buff (langjähriger Toningieur von Prince) auch ein neues Produzenten-Team. Zusammen mit diesem Team um Mousse T. entwickelten die Prinzen abwechslungsreiche und ausgefeilte Arrangements, die mitunter an die legendäre Motown-Ära oder an Filmsoundtracks aus den 60ern erinnert. Aufbauend auf den Vokalarrangements von Wolfgang, Sebastian und Tobias ist den Prinzen ein ebenso modern wie zeitlos klingendes Soundgewand gelungen.