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Die Neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie?
 
 
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Die Neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? [Taschenbuch]

Prof. Dr. Wolfgang Gessenharter , Thomas Pfeiffer
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 39,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 251 Seiten
  • Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften; Auflage: 2004 (30. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810041629
  • ISBN-13: 978-3810041623
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 641.353 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"[...] der Band von Gessenharter und Pfeiffer ist das erstaunliche Resultat einer ungewöhnlichen, aber durchaus produktiven Zusammenarbeit zwischen universitärer sozialwissenschaftlicher Forschung und der Arbeit des Verfassungsschutzes." Das Parlament, 27.09.2004

Werbetext

Die "offene Gesellschaft" und die Neue Rechte

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch basiert auf einer Tagung des NRW-VS Ende 2003. Der NRW-VS sieht sich beim Rechtsextremismus als Meinungsführer und Vorreiter unter den VS-Landesbehörden und versuchte mit der Tagung und diesem Buch andere VS-Landesbehörden und Wissenschaftler von seinem theoretischen Konstrukt "Neue Rechte" und seiner Bewertung der Wochenzeitung "Junge Freiheit" zu überzeugen. Der VS-NRW hat als einzige Landesbehörde die (demokratisch) rechte Wochenzeitung "Junge Freiheit" als Beobachtungsobjekt, was Gegenstand mehrere Prozesse ist und vom NRW-VS durch dieses Buch gerechtfertigt werden soll. Diese Rechtfertigung durchzieht praktisch das ganze Buch und wirkt trotzdem wenig überzeugend. Genauso gut könnte man die taz als linksextrem diffamieren- schliesslich kommen bei ihr auch vereinzelt Alt-Kommunisten und Linksradikale zu Wort. Neben der wackligen Argumentation ist schon die Auswahl der Autoren sehr zweifelhaft. Wenn stramm linke Publizisten wie Prof. Butterwegge oder Anton Maegerle eine rechtskonservative Zeitung wie die Junge Freiheit als rechtsradikal eingeordnet sehen möchten, ist das verständlich, spricht aber für einen sehr linkslastigen Bewertungsrahmen. In dem Buch wird zudem nie klar, wer außer der JF zur "Neuen Rechten" gehören soll und vor allem wer nicht bzw. wo die Trennline zur demokratischen Rechten ist (der Begriff "demokratisch rechts" taucht gar nicht im Buch auf). Der Begriff "Neue Rechte" wird teilweise ganz verschieden interpretiert (bei Butterwegge u.a. als neoliberal) und bleibt absolut schwammig- damit scheint er eigentlich für staatliche Bewertungen durch den VS vollkommen ungeeignet.
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34 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist ein peinliches Politikum: Auf Einladung des NRW-Verfassungsschutzes treffen sich in Düsseldorf im Oktober 2003 fast ausschließlich Referenten mit linksextremistischen Verbindungen und beraten darüber, was eine angeblich rechtsextremistische "Neue Rechte" sei. Die Referate dieser pseudowissenschaftlichen "Fachtagung" werden in diesem Buch zusammengefaßt.
Ganz offenkundig geht es beim „Beobachtungsobjekt" der „Neuen Rechten" um die Frage, wie man demokratisch-konservative Personen, Publikationen und Positionen der sozialen Ächtung mittels des Verfassungsschutzes unterziehen kann. Man will sich nicht argumentativ im Meinungsstreit auf Podien, in Talkshows, in Zeitungsgesprächen mit konservativen Intellektuellen auseinandersetzen, man will sie als „indiskutabel" aus dem demokratischen Diskurs ausgrenzen - nicht ganz die feine demokratische Art. Man wirft einem anderen vor, Anti-Demokrat zu sein, um ihm als lästigem Diskutanten im demokratischen Diskurs das Mikrophon abdrehen zu können. Ein unerhörter Vorgang.
Das Buch ist mit Steuergeldern finanziert worden und wurde bis vor kurzem vom NRW-Verfassungsschutz gratis abgegeben. Absolut unseriös.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch liest sich eigentlich ganz gut.

Problematisch ist nur, dass es einigen Autoren nicht gelingt, eine trennscharfe Linie zwischen Demokraten und Staatsfeinden zuziehen. Daher fragt man sich bei manchen Beiträgen "Meint der jetzt die CDU? Die NPD? Oder eine geheime Weltverschwörung, an der beide beteiligt sind?"

Peinlich ist auch, dass die Verfassungsschützer sich mehrmals ausdrücklich auf ein Urteil des OVG Münster berufen, bei dem kurz nach Erscheinen des Buches das BVerfG (1 BvR 1072/01) festgestellt hat, dass dieses Urteil und das Vorgehen des Verfassungsschutzes gegen die Pressefreiheit (Art. 5 I GG) verstößt.

Also ein Verfassungsschutz, der selbst gegen die Verfassung verstößt. Tja, immer mal was Neues...
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