Aus der Amazon.de-Redaktion
In der Rolle der Viviane, der Lady vom See, versucht Anjelica Huston die alte Religion zu bewahren, als das heidnische Britannien mit dem Christentum in Kontakt kommt. Die Ränke schmiedende Morgause, in böser Perfektion von Joan Allen verkörpert, zettelt Verschwörungen zu ihrem eigenen Vorteil an. Und die Priesterin von Avalon, Morgaine, gespielt von Julianna Margulies (vielen bekannt aus der erfolgreichen Fernsehserie Emergency Room), macht die Reise der Heldin durch. Dabei überwindet sie in ihrer Pflicht sowohl gegenüber der "Göttin" als auch ihrem jüngeren Bruder König Arthur Tragödien, Ungerechtigkeiten und jede Art von Hindernissen. Obwohl sich die Handlung manchmal etwas hinzieht, ist Die Nebel von Avalon eine ziemlich üppig ausgestattete Fernsehproduktion und letztendlich sehr unterhaltsam. --Robert J. McNamara
Produktbeschreibungen
Die Nebel von Avalon ist eine Adaption von Marion Zimmer Bradleys sehr populärem Buch über die Geschichte der Artus-Legenden und konzentriert sich neben Familienintrigen und Schwertgefecht dabei aber auch auf die Rollen der mächtigen Frauen.
Video Jakob Kurzinhalt
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Verfilmung aus dem Jahre 2001 ist vor akustisch nicht mehr up to date. Wer den Maßstab einer TV-Produktion anlegt, der wird hier zufrieden gestellt. Freunde hochkarätiger Detailschärfe müssen Einbußen in Kauf nehmen. Auch seitens der Extras gibt es eher Magerkost statt Deftiges. 2 Interviews sind nicht gerade das, was man erwarten sollte.
Bild: Der Nebel in der Eröffnungsszene und später bei (34.00, 46.15, 48.13) ist von deutlichen stehenden Rauschmustern durchsetzt. Das Gesicht von Morgaine in der gleichen Szene ist deutlich unscharf ( auch 39.25). Die Szene vom brennenden Dorf bei 02.05 weist deutliche Nachzieheffekte auf (auch 13.15, 20.15). Die Helligkeit ist etwas hoch. Dadurch werden Schwarztöne eher bräunlich abgebildet. Auch der Kontrastumfang ist deutlich schwach (05.56). In dunklen Szenen ist kaum mehr zwischen Vorder-/ und Hintergrund zu unterscheiden (29.30). In Bewegungen lässt die ohnehin schwache Schärfe weiter nach (Mauer bei 07.00). Das Rot der Kleidung bei 07.45, wirkt etwas verblichen. Im Gegenlicht bei 10.27 verschwimmt das Gesicht ganz erheblich und überstrahlt. Die Rauschneigung ist relativ gering, vermutlich durch den Einsatz eines Rauschfilters. Immer wieder aber tritt auch mal deutliches Grieseln auf (39.55). Die Unschärfe ist erheblich in Totalen, z.B. bei 27.55 ist die Landschaft nur schemenhaft zu erkennen.
Ton: Die Pferdehufe bei 01.25 donnern recht kraftvoll und tief reichend am Hörplatz vorbei. Der akustische Teil des Films wird häufig von der eingestreuten Musik bestimmt. Diese fügt sich sehr angenehm und zurückhaltend von den rückwärtigen Lautsprechern in das Gesamtbild. Dialoge klingen recht dünn und wenig körperhaft. Die Verständlichkeit ist jedoch gut geraten. Der Raumeindruck wird durch immer wieder eingestreute Effekte wie das sanft ratternde Spinnrad bei 15.55 vergrößert.
Extras: Die beiden Interviews sind knapp 11 Minuten lang und Eichinger und Huston sind zwar gesprächig, aber finden alles einfach nur toll. Der Trailer „Das Geisterhaus“ ist deutlich unscharf und der Ton teils übersteuert --movieman.de