oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Natur Greift An
 
Mehr Bilder ansehen
 

Die Natur Greift An

Vierkanttretlager Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Videos ansehen



Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Zwischen Den Runden EUR 15,99

Die Natur Greift An + Zwischen Den Runden
Preis für beide: EUR 27,98

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Die Natur Greift An

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Zwischen Den Runden

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Audio CD (27. Januar 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Unter Schafen Records (Alive)
  • ASIN: B005SZ0K2A
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.758 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Drei Mühlen
2. Mein Ruf
3. Zwischen den Zeilen
4. Das neue Gold
5. Hooligans feat. CASPER
6. Fotoalbum
7. Nur die Sonne
8. Schluss aus raus
9. Um Schönheit zu sehen
10. Keine Menschen mehr
11. In jedem seiner milden Blicke
12. Gib dem Leben keinen Sinn

Produktbeschreibungen

Rezension

Auf deren Album warten wir schon seit Monaten. Wir sind uns ganz sicher: die werden mal so groß wie Tocotronic. (U-Mag)

Kurzbeschreibung

Die Natur greift also an im hohen Norden der Republik. Der Wind peitscht, der Regen prasselt und die Flutwellen schlagen dem Seebären die Pfeife aus der Hand. Darum wird es wohl gehen auf dem Debütalbum der Husumer Vierkanttretlager, wenn es nun schon Die Natur greift an heißt. Das möchte man denken und liegt wunderbar falsch: Die Naturgewalt, die Vierkanttrelager in ihren 11 Liedern so eindringlich beschreiben ist eine andere: die Zeit. Der Titel beschreibt in all seinem Pathos am Ende nur die schlichte Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit. Eine Erkenntnis die typischerweise mit dem Abschluss eines Lebensabschnitts einhergeht. Bei Vierkanttretlager war das so. Mit nicht mal zwanzig Jahren haben sie in ihrer Heimatstadt all ihre Pflichten erfüllt. Sie sind also frei alles zu tun und doch befangen von ihrem Umfeld. Zu hadern gibt es viel, Vierkanttretlager fangen bei sich selbst an. Sie zücken keinen Zeigefinger, der nicht auch auf sie selbst zeigt und sind damit Kläger und Angeklagte zugleich. In vollem Bewusstsein der eigenen Fehlbarkeit versuchen sie sich vor dieser Gewissheit zu retten, verschließen die Augen, öffnen sie nur um Schönheit zu sehen. Dennoch mag man nicht recht sagen, ob es jugendlicher Hochmut ist oder eine alte Seele, die die Texte der Band belebt. Das Zwiegespräch, das Sänger Max Richard Leßmann mit seiner Welt führt, ist ein kühles, bedachtes. Doch immer wieder zieht ein Schleier aus Eifer und Spott über die gesetzten Worte, immer dann, wenn der Junge dem Greis ins Wort fällt. Kernstück dieses Wechselspiels aus Entwicklung und Stagnation, der Menschwerdung und der angedeuteten Flucht ist die namensgebende Die Natur greift an - Trilogie am Ende des Albums. Beginnend mit Um Schönheit zu sehen setzt sie in dem Lebensabschnitt ein, in dem sich die Protagonisten befinden. Ausgestattet mit dem Wissen und den Regeln unserer Zeit stehen sie da und beginnen sich unwohl zu fühlen. All das Gerede, das ihren Alltag geformt hat ist zu statisch und formelhaft. Sie beginnen also mit winzigen Befreiungsschlägen, auf die immer größere folgen. Sie legen ab was ihnen nicht mehr passt, machen sich mehr und mehr los von allem und stranden so in das nächste Stück: Keine Menschen mehr. Hier erkennt der plötzlich so freie und scheinbar selbstbestimmte Mensch neben der Unüberwindbarkeit seiner Dogmen und dem damit verbundenen Schmerz auch eine große Notwendigkeit. Um welchen Preis gilt es also frei zu sein? Aus der Gewalt dieses inneren Kampfes wird man nun in die anfängliche Stille eines Sprechstücks entlassen. Eindringlich erzählt die personifizierte Menschheit, ein unüberschaubares Wir, von der Entstehung neuen Lebens. Den neuen Menschen in den Armen wiegend birgt Gib deinem Leben keinen Sinn den Leitfaden durch die für ihn noch unerschlossene Welt und gibt diesem traurigen Satz einen doch hoffnungsvollen Kontext. Nur ohne Zwang lockt der Gewinn. Greis und Junge lassen sich in einem Paddelboot über die Nordsee treiben. Deutlich ist eines: Es soll nichts verändert werden und das kann es auch gar nicht. Vierkanttretlager möchten die Stimme keiner Bewegung sein, Vierkanttretlager sind die Stimme des Stillstands und der ist grausam und heilsam zugleich. Vierkanttretlager sind da wo der Tau salzig schmeckt…!

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)

 

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
... fühlt es sich an, wenn eine gespürte Ewigkeit nach der schon so verheißungsvollen EP "Penzion Kanonier" nun endlich auch der Longplayer (CD und Vinyl) im Briefkasten steckt. Die Band braucht sich über mangelnde Aufmerksamkeit zur Zeit wirklich nicht zu beschweren, Rezensionen allerorten (Visions, Rollingstone, Intro, Hamburger Abendblatt, diverse Onlinemagazine), was eigentlich ein bisschen überraschend ist: man hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass die vier Husumer Knaben so sehr auf dem Schirm der Rezensenten sein würden. Noch überraschender dann, dass ich noch keine einzige ablehnend-kritische, nicht einmal verhalten-gleichgültige Besprechung habe finden können.
Eigentlich müsste einen das ja schon wieder misstrauisch machen. Aber: Man hört die 11 Tracks dieses Albums schon beim ersten Mal mit gesteigerter Aufmerksamkeit und wachsender Begeisterung. Warum?
Die Songs allein sind es nicht. Sie sind zwar geschmackvoll arrangiert und auch eigenwillig genug abgemischt, auch an Abwechslung fehlt es den zuweilen fast (angenehm!) sparsam instrumentierten Nummern keinesfalls, aber bei allem Fansein: Musikalisch ist die Platte zwar eigenständig und ohne Tadel, aber da ist noch mehr.
Die Texte? Ja, schon, die auch. Ich glaube, es ist in schwer zu beschreibender Weise die Haltung, die all dem zugrunde liegt, diesem Album wirklich Seele gibt und den Hörer anrührt und auch aufwühlt. Da ist kein falscher Ton zu hören im Sinne kalkulierten Effekts. Diese Band agiert unverstellt, selbstbewusst ohne selbstherrlich zu sein, authentisch ohne zu nerven, witzig ohne alles in Grund und Boden und Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen. Vielleicht so: Das ist eine ernste Platte, die sich das erlauben darf: Die Bandmitglieder kommen diesem Anspruch nämlich hinsichtlich ihrer musikalischen und intellektuellen (und ich bin versucht hinzuzufügen: charakterlichen) Befähigung auch hinterher. Vielleicht springen deshalb so viele auf dieses Album auf, weil es etwas liefert, wonach sich Musikenthusiasten eigentlich immer sehen, es aber nur selten bekommen: berührt zu werden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rezi von beatblooger.de 27. Januar 2012
Format:Audio CD
"Husum, verdammt!", schrie Jan Windmeier einst in "Insel" und machte die nordfriesische Kreisstadt im Punk-Mikrokosmos unsterblich. Einige Jahre später tourten Turbostaat mit Vierkanttretlager aus eben jenem Husum, die sich obendrein im zarten Alter von Anfang 20 anschicken, als potentielle Nachfolger von Tocotronic die deutschsprachige Indie-Krone an sich zu reißen. Bei der Veröffentlichung der EP "Penzion Kanonir" im Sommer 2010 hatten Teile der Band die Schule noch nicht abgeschlossen, nun stellt man sich, gestärkt durch eine gemeinsame Tour mit Casper, mit dem Debütalbum "Die Natur greift an" dem zarten Hype.

"Leichenschmaus in der Musterhaussiedlung, mit Erben getrunken, mit Witwen geweint", Max Richard Leßmann, kaum dem Teenager-Alter entsprungen, kleidet den Opener "Drei Mühlen" in lyrische Platzpatronen, während seine Mitstreiter dezent gen Math und Post Punk schielen. Den Refrain hebt man sich für den Schluss den Songs auf, ein wenig Nordsee-Wehmut schwingt mit, vermutlich durch das sich im Hintergrund haltende Akkordeon, dem im "Fotoalbum" eine deutlich prominentere Rolle zukommt. Hier wippen Vierkanttretlager durch eine Art Seemannslied, das Tugend und Jugend in ein nasses Grab bettet.

Man kann sich ausgiebigst über die erfrischend jungen und doch beeindruckend reifen Texte unterhalten, aber auch auf musikalischer Ebene haben die Husumer einiges zu bieten. "Das neue Gold" beispielsweise könnte auch von The Strokes stammen, "Schluss aus raus" bietet bestes geschrammelten Indie Rock und "Hooligans" punktet mit unheimlich entspannten Vibe. Hier begegnet man erneut Casper, der eine Strophe übernommen hat, ein Tausendsassa, der momentan überall zu finden ist. Ans Ende des Albums wurde die Trilogie "Die Natur greift an" gepackt, die sich mit dem Sinn und Brechen von Konventionen, mit neugewonnener Freiheit und Stillstand befasst, unheimlich ambitioniert für eine junge Band, musikalisch wie textlich beeindruckend umgesetzt.

Vierkanttretlager treten bewusst in bekannte Fußstapfen und weiten diese mit Hingabe aus. Natürlich stehen Tocotronic Pate, auch die abstrakte Lyrik Turbostaats verirrt sich in so manchen Moment. Freilich ist "Die Natur greift an" kein Hitalbum und damit ein kleiner Arschtritt in Richtung zart knospender Hype, obwohl man beispielsweise "Drei Mühlen", "Das neue Gold" und auch das die Trilogie eröffnende "Um Schönheit zu sehen" für sich stehen lassen könnte. Viel mehr liefern die vier Husumer eine unaufgeregte Platte, gespickt mit hibbeligen Gitarren, abstrakten Klang-Landschaften und bildgewaltigen Texten, ab, mit der man sich gerne immer und immer wieder befasst. In ein paar Jahren wird man "Die Natur greift an" möglicherweise als Vierkanttretlagers Sturm-und-Drang-Album bezeichnen, zu einem Zeitpunkt, als das Quartett längst zu den Klassikern der deutschen Indie-Landschaft zählen wird.

quelle: [...]
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rezension Motor.de 30. Januar 2012
Von Silvi
Format:Audio CD
"Ich bin dagegegen, denn ihr seid dafür" sangen einst Die Ärzte. Das Motto des Debüts der Husumer Jungspunde von Vierkanttretlager könnte hingegen lauten: "Ihr seid dagegen, das kann ich gut verstehen".

Erst ein Jahr ist der arabische Frühling alt. Die Revolutionen, welche sich gegen die blutrünstigen Väter der Länder stemmte, um Demokratie da zu schaffen, wo sie die Träger des Aufstandes ' die Jugend - nie erlebten. Der Geburtstag der friedlichen, deutschen Revolution häuft sich in diesem Jahr hingegen schon zum 23sten Mal und geführt wird das Land von einem Präsidenten, der durch peinliche Verfehlungen auffällt und einer Kanzlerin, die weder Mutter noch Patriarchin ist. Bei den vier Herren von Vierkanttretlager ist gerade erst die Tinte auf dem Abiturzeugnis getrocknet. Sie kennen Unterdrückung nur als schaurig-ferne Erzählungen aus den Nachrichten ' genau wie den Kampf dagegen. Selbst die Väter, an denen sich junge Männer traditionell abarbeiten, sind erschreckend verständnisvoll. Nie zuvor empfanden die Eltern- und Kind-Generationen so ähnlich. Sangen Tocotronic noch "Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein", donnerte es von Turbostaat "Husum, verdammt noch mal" und Sven Regener von Element Of Crime besang inbrünstig die spröde, schöne Biederkeit in "Delmenhorst" ' bleibt dem Quartett nicht viel mehr, als nicht in Ehrfurcht vor den Vorreitern zu erstarren.

Vierkanttretlager - "Schluss Aus Raus"
Denn als eine Essenz dieser Vorbildern brillieren Vierkanttretlager auf ihrer Platte. Mit "Die Natur Greift An" liefern die vier ein Debüt nach Maß, fern jedweder urbanen Eitelkeiten oder träumerischen Landjugendschwärmereien für die große, ferne Stadt. Von Kritikern und Kollegen wie Casper werden sie schon als die Hoffnung der deutschen Independent Musik gehandelt. Dabei sehen sie sich viel eher in der Rolle der Chansonniers ihrer Altersgruppe und wenig in dieser ausgetretenen Sparte.

Und so klingen auch ihre Texte. Mit rauer und ' von der gerade entflohenen Pubertät ' brüchiger Stimme trägt Sänger Max Richard Leßmann nicht nur die Songs vor, er bringt sie auch selbst zu Papier. Mit viel lyrischer Finesse und fintenreicher, versteckter Ironie schildert der blonde Barde was er kennt: Husum, die kleine Stadt. Die Sehnsucht raus zu kommen, aber es doch irgendwie nicht zu wollen oder einfach die Zeit, die vergangen ist und nie mehr wieder kehrt. So singt er in "Hooligans" gemeinsam mit Tourkollege Casper "Da hinten hinterm Park beginnt mein Lieblingsteil der Stadt / wo die Einsamkeit die schönsten Farben trägt / da sehen wir uns im Neonlicht / an den verschlossenen Türen satt". Dass er dabei trotzdem nicht so verkopft wie ein Dirk von Lowtzow daherkommt, ist äußerst erfrischend, wie auch bei "Schluß Aus Raus" im Refrain zu hören ist: "Schluss, Aus, Raus, wir schließen / wir schließen ab mit unsrer Zeit". Untermalt mit leichten und manchmal schroffen Gitarrenriffs sowie treibenden Schlagzeugrhythmen entsteht so ein Gesamtkunstwerk, das sich bis zum Schluss nicht abnutzt.

So arbeiten sie sich auch nicht - in alter Punkmanier - am unwirtlichen Staat oder den verständnisfreien Eltern ab. Wie auch, sie kennen beides nicht. Sie liefern vielmehr versteckte Oden, die zum einen Verbeugung, zum anderen auch Befreiung von den musikalischen Idolen sind. In elf Liedern gibt das Quartett ein hervorragendes Debüt ab. Zwar sind nicht alles Neukompositionen ' wie zum Beispiel der Titel "Schluss Aus Raus", welcher bereits auf der 2010er EP "Penzion Kanonir" zu hören war ' doch man erhält ein Album, das ohne Lehrmeisterfinger zum Denken anregt und ganz im Geiste der Novizen Kraftklub, Hymnen an die Heimat liefert.

Quelle: Heiko Saul für Motor.de

[...]
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de