Kurz zum Inhalt.
Im Houstoner "Botany-Bay-Hotel" findet eine große Star Trek Convention statt, das Hotel ist voller maskierter Trekkies, welche eine Wochenende lang Party machen wollen. Eigentlich ein ruhiger Job für den Sicherheitsangestellten Jim Pike. Doch plötzlich mutieren einige der Gäste zu hirnlosen, mordenden Zombies und machen eine tödliche Jagd auf sämtliche "Normalos". Jim und einige wenige andere Überlebende suchen verzweifelt einen Weg aus dem Hotel und müssen dabei viele Abenteuer bestehen....
Habe mir das Buch gekauft, weil ich Star Trek Fan bin, mit Zombie Geschichten/Filmen habe ich eher nichts am Hut. Habe den Kauf nicht bereut, das Buch ist einfach lustig geschrieben. Besonders zu empfehlen für Star Trek Fans, denn es sind soviele Andeutungen bzw. Redewendungen aus den Serien enthalten, da kommt einem immer wieder das Schmunzeln aus, das Autorenduo scheint sich bestens im ST-Universum auszukennen.
Gefallen hat mir, weil genau beschrieben wurde, wie es auf einer Convention zugeht, da kam ich teils nicht mehr aus dem Staunen heraus, wie ich mir all das bildlich vorgestellt habe. Es wurden echt schrullige Fans vorgestellt, deren Lebensinahlt sich fast ausschließlich aus Star Trek zusammensetzt. Schön beschrieben wurde auch das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Trekkies und ihre Philosophien. Außerdem wurde der Unterschied zwischen "Trekkie" und "Trekker" deutlich erklärt. Einige bitterböse satirische Momente gabs auch (Fanclub der Rothemden).
Das Niveau ist sicherlich nicht besonders hoch, sprachlich auch kein Vorzeigewerk, aber dennoch verstanden es die Autoren stets eine gewisse Art an Spannung zu erzeugen, teils fiel es schwer das Buch aus den Händen zu geben. Natürlich gabs etliche blutige Szenen, aber sie wurden jetzt nicht ekelerregend dargestellt. Was bei solch einem Buch auch nicht fehlen darf, ist eine Verschwörungstheorie seitens der Regierung.
Einziger Wermutstropfen, man hätte schon näher auf die Afghanistan-Vergangenheit des Helden Jim Pike (genialer Name in ST-Kreisen) eingehen können, denn die wenigen, kurzen Rückblicke dieses Krieges brachten die Gräuel eines realen Krieges deutlich hervor, das hätte dem Buch doch noch eine kleine Note von Ernsthaftigkeit gegeben.
Kurz gesagt, auf jeden Fall zu empfehlen. Sowohl für ST Fans und welche die es (noch) nicht sind. Ein kurzweiliges Lesevergnügen.