Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen22
4,6 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:8,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. Oktober 2014
Dieses Buch zu lesen war nicht nur eine Zeitreise sondern eine schöne Erinnerung an auch mein Berlin der achtziger... Danke Sven Marquardt!
Das Kapitel zu Deiner Einlasspolitik... Das war doch sicher ein Wunsch des Verlages oder? Es scheint so derart fehl am Platz...
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 9. August 2014
Von der etwas wilden Erscheinung auf dem Cover darf man sich nicht täuschen lassen. Denn im Buch lernt man einen sensiblen Menschen kennen, der gut über sich und seine Umwelt reflektieren kann.

Und so beschreibt er einfühlsam das Leben in der DDR, die Zeit der Wende und das folgende Vierteljahrhundert bis heute. Und so wie es manch gesellschaftliche Umbrüche in dieser Zeit gab, beschreibt er auch die eigenen Brüche in seiner Biografie. Man sieht das schon an den Fotos. So sieht man ihn z.B. auf einem Bild schüchtern mit Anzug und Krawatte zwischen seinen Eltern zur Jugendweihe sitzen. Und ein paar Jahre später in seinem Leben bzw. ein paar Seiten später im Buch sieht man ihn dann schon als Punk, der herausfordernd in die Kamera schaut. Welch ein Wandel!

Überhaupt die Fotos, die fand ich gut. Marqurdt ist ja Fotograf, hat schon eigene Ausstellungen gemacht. Und das merkt man auch an seinen Fotos im Buch. Atmosphärisch dicht etwa die Bilder von verfallenden Straßenzügen und Hinterhöfen im damaligen Ost-Berlin, die besser als Worte die resignative Endzeitstimmung der letzten Jahre der DDR einfangen.

Fazit: Man muss und wird nicht alle Ansichten des Autors teilen. Aber man merkt, dass er authentisch ist, dass er sein Leben genau so lebt, wie er es leben will. Und das nötigt schon Respekt, vielleicht gar Bewunderung ab - weil die meisten sich das eben nicht trauen. Aber lassen wir ihn selbst das Schlusswort halten: " Mir graut nur vor dieser Routine, diesem Hamsterrad, in dem die meisten verschwinden und bis zu ihrem Tod nicht mehr herauskommen."
11 Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2015
Ein recht kurzes, schnelles Buch. Mit sehr vielen Facetten eines Berlins, das immer schwieriger zu finden ist, wenn überhaupt noch. Und ein extrem gutes Beispiel für unsere menschliche Polarität die wir viel zu häufig gar nicht wahrnehmen können, oder wollen. Oder beides. Ein äußerlich so harter, wild zutätowierter Mensch, ein "Türsteher" der so viele nicht reinlässt und damit vermutlich auch recht unglücklich macht. Einer der über allem schwebt und so verdammt unnahbar ist. Dieser Mensch hatte und hat tatsächlich auch Freundschaften die zerbrechen oder Liebesbeziehungen die nicht halten. Und auch Probleme mit seiner Umwelt, seinen Jobs, mit sich. Seine Biographie ist ein Buch welches einem selbst durchaus helfen kann ein wenig bedachter mit den eigenen, oft völlig unüberlegt angewöhnten Urteilen umzugehen. Wenn man es denn nur will.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2016
Ich habe mir dieses Buch zugelegt, da ich Technofan bin und im Besonderen vom Berghain und dessen Mikrokosmos mit all seinen Eigenarten und ungeschriebenen Gesetzen fasziniert bin. Und wer das Berghain kennt, der weiß auch von Sven Marquardt, dem "Cheftürsteher" des Clubs. Diese Autobiographie beleuchtet beinahe alle Stationen seines Lebens, von seiner Zeit als Punk und Rebell in Ostberlin, den rauschenden Partynächten, Abstürzen und Höhenflügen, und der Liebe zur Fotografie. Auch wenn man mit der Berliner Clubszene oder elektronischer Musik nichts am Hut hat, fesselt einen dieses Buch sofort: Der Schreibstil ist spannend, frei von Schnickschnack und aufs Wesentliche beschränkt. Nicht nur die teils befremdlichen Abläufe im DDR-Alltag werden beleuchtet, auch in sein Gefühlsleben gibt Marquardt Einblick. Ohne Kitsch oder Selbstmitleid, aber mit hohem Identifikationswert für den Leser. Denn wer von uns hat sich nicht schon verloren gefühlt, wenn er einen geliebten Mensch oder Freund ziehen lassen musste? Wer war nicht schon frustriert, wenn er das Leben nicht so nehmen konnte, wie es kam? So hart und unnachgiebig Sven Marquardt auf den ersten Blick wirkt, so sympathisch und sensibel offenbart er sich in dieser Autobiographie. Ich kann "Die Nacht ist Leben", uneingeschränkt empfehlen, Berlin - Fans im Besonderen. Es ist eines dieser Bücher, die man, ohne es wirklich zu realisieren, an einem Nachmittag durchlesen kann, weil sie einen derart in ihren Bann ziehen. 5 Sterne!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. April 2015
take my place for what it's worth
hunger for a pair of eyes
to notice and to recognize''

Suzanne Vega, "Institution Green"(1990)

Ich gebe diesem Buch die fünf Sterne nicht deshalb, weil ich es für ein literarisches Meisterwerk halte. Es sind fünf Sterne für eine sehr gute und ehrliche Einschätzung der eigenen Person. Er ist gerecht mit der eigenen Vergangenheit.

Ohne Berührungspunkte kann man es sicher schnell, ja wohl sogar quer lesen, ohne dass viel dabei verloren geht. Es ist schon richtig, dass der ein oder andere, obwohl im "Hamsterrad", Tiefgründigeres und Spannenderes zu erzählen hätte, nur kennt denjenigen halt keiner. Bekanntheit entsteht am sichersten durch Äußerlichkeiten. So sollte man sich also auch nicht beschweren, dass nicht das Erwartete zum Vorschein kommt, wenn man dann doch mal an der Oberfläche kratzt.

Und es ist ja durchaus auch ein Zeitdokument. So kann man z.B. bei der Beschreibung der DDR, als ein Land der Nischen, in dem eigentlich jeder irgendwie in die ihm entsprechende abgetaucht ist, auf interessante Gedanken etwa über Zweckfreundschaften stoßen, die es vielleicht dann doch lohnen, tiefer einzudringen.

Auch denen, die etwas über das Berghain erfahren wollen, biete es eher wenig. Es ist tatsächlich dann am lesenswertesten, wenn es um Menschen geht, Freundschaften, Weggefährten. Mit dem Thema Türsteher gleitet es sogar ab. Es bekommt eine andere Sprache. Das geht soweit, dass vor allem die Episode über die Anfänge wirkt wie von einem anderen Autor verfasst.
Dennoch scheint er genau dort am richtigen Ort zu sein, denn als Einlasser ist er auch durch die, gleich im Prolog beschriebene Eigenschaft (sein "Abschiedig") intuitiv gut. Und mit dem, worin man intuitiv gut ist, ist man schließlich immer noch am nächsten bei sich selbst. Auch wenn man sich im richtigen Leben mit der Reaktion sich "abschiedig" abzuwenden nur für eine Beklemmung, um der Gefahr einer anderen Beklemmung zu entgehen, entscheidet.
Als Fotograf zwingt ihn genau diese Eigenschaft zur Inszenierung. Das Gutsein wird wesentlich schwieriger und aufwendiger, wie dann auch das Schreiben von Büchern.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. August 2014
Eine sehr interessante und fesselnde Biografie über einen Typen,der mehr ist als ein "knallharter Türsteher"!!Sehr genial ist die Darstellung des damaligen Ostberlins aus einenr wirklich anderen Perspektive.Der Covermeinung schliesse ich mich gern an-sie ist allerdings auch stark gewählt-quasi die Eingangstür in ein ganz anderes Lebensbild...Lesen und abfliegen!!!
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2014
...tiefgründig beschreibt der wohl bekannteste türsteher der club szene seine jugend zu DDR zeiten, ohne dabei jammernd und/oder wehmütig in den ton zu verfallen, der solchen schilderungen meist anhaftet.
gekauft habe ich dieses buch in erwartung einer drogen-/ party-/ exzess-erzählung als leichte swimming-pool lektüre für den urlaub, und habe mich dank der flüssigen erzählweise gerne über die entwicklung vom teenager mit antihaltung zur stilikone gelesen, und bin positiv überrascht über diese gnadenlos ehrlichen geständnisse, meinungen, geschilderten niederlagen und dem tiefgang, den man wohl schnell einer solchen persönlichkeit abspricht...

tolles buch - toller typ
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2014
Da ich den Autor früher persönlich sehr gut kannte und ihn auch sehr mochte bin ich doch Recht erstaunt über seinen offenen Umgang mit seiner Vergangenheit. Hut ab dafür Sven .!
Schönes Buch
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. November 2014
Schon seit ich vor vielen Jahren das erste Mal an der Berghain Tür unerwartet vor ihm stand fasziniert mich dieser Mensch und seine Ausstrahlung. Über einige Jahre wahr ich mehr oder weniger Stammgast in diesem Club, ohne jedoch ein je ein Wort mit ihm gewechselt zu haben. Nun bin ich mehr oder weniger durch Zufall auf diese Autobiografie gestoßen und habe sie innerhalb von zwei Tagen in mich aufgesogen. SIe lässt sich auch durchaus schnell lesen, da die Sprache einfach und unausgereift sind. auch der Inhalt ist nicht sonderlich anspruchsvoll. Als Kind des Ostens und Liebhaber von Techno fasziniert mich mittlerweile die Wendezeit und ihre zahlreichen Folgen sehr. Ich hätte sehr gern im Berlin der frühen 90er Jahre gelebt und verschlinge daher jedes subjektive Zeitdokument. Dieses Buch ist eines davon. Es erzählt von der DDR, der Wende und den Gesetzlosen Jahren danach. Alles aus persönlich gefärbter Sich. natürlich. Und eben dadurch für mich authentisch. Beenidruckend ist sein Fähigkeit zu Reflexion und das er trotz teils sehr tiefer Einblicke, nicht alles von sich Preisgibt sonder nur fetzen und Ausschnitte. Dadurch geht für mich seine Aura nicht verloren.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2015
in der ehemaligen DDR. Ich selbst bin als Kind und Heranwachsender in Ostberlin aufgewachsen - allerdings bereits in der sog.Nachkriegsgeneration - und habe daher dieses Buch mit besonderem Interesse gelesen.

Es tauchten die mir bekannten Strassennamen vom Prenzlauer Berg auf.

Dieses unangepasste Leben im damaligen System ist beachtlich, und es hat sicherlich besonderen Mut erfordert, sich aufzulehnen; und zwar mit allen Konsequenzen - negativen als auch positiven Erfahrungen.

Trotz Suff und Drogen hat S.M. seinen Weg gefunden. Dafür alle Achtung!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

14,99 €

Gesponserte Links

  (Was ist das?)