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Die Nacht der Skinwalkers.
 
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Die Nacht der Skinwalkers. [Taschenbuch]

Tony Hillerman
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 1997 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 204 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: Neuausg. (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499432706
  • ISBN-13: 978-3499432705
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 625.406 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wenn jemand auf einen Menschen schießt, gibt es die verschiedensten Motive. Wenn jemand auf einen Polizisten schießt, ist das Motiv fast immer das gleiche: Rache für ein Dienstvergehen. Das glaubt jedenfalls Leutnant Joe Leaphorn von der Navajo Tribal Police, als der Wohnwagen seines jüngeren Kollegen Jim Chee von einigen Schrotladungen durchsiebt wird. Es sieht jedoch so aus, als stecke derselbe Täter hinter dem Anschlag, der schon zuvor drei Morde begangen hat. Das ist eigentlich unmöglich, weil die Entfernungen zwischen den Tatorten zu groß sind. Doch Jim Chee hat dafür eine Erklärung: Der Mörder muß ein Skinwalker sein. Denn Skinwalkers können fliegen.

Über den Autor

Tony Hillerman wurde 1925 als Sohn eines Farmers in Oklahoma geboren und besuchte acht Jahre lang als Tagesschüler ein Internat für Indianer. Neben seinen Tätigkeiten als Journalist und Dozent an der University of New Mexico begann er Ende der sechziger Jahre Kriminalromane zu schreiben. Für seine Ethnothriller um die Navajo-Cops Jim Chee und Joe leaphorn erhielt er von der Vereinigung der amerikanischen Krimi-Autoren den Edgar Allan Poe Award und den Grandmaster Award. Hillermans Romane wurden in siebzehn Sprachen übersetzt. Der sechsfache Vater lebt mit seiner Frau in Albuquerque, New Mexico.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rätselhaft und spannend 17. Februar 2005
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Der erste der Hillerman-Krimis, in dem die Navajo-Polizisten Leaphorn und Chee zusammenarbeiten - zwei völlig verschiedene Charaktere; der ältere, Leaphorn, ein menschenfreundlicher Skeptiker; der jüngere, Chee, engagiert und ganz in den alten Traditionen seines Volkes lebend.
Vier Morde und ein Mordversuch sind zu klären - und das, obwohl Mord im Reservat so gut wie nie vorkommt.
Die Anhaltspunkte der beiden sind so zusammenhanglos wie nur irgend möglich: Ein alter, schwerkranker Navajo wird erstochen, und ein anderer, der ihn nicht einmal gekannt hat, gesteht, er habe ihn umgebracht - allerdings will er ihn erschossen haben, wie er glaubhaft versichert. Bald darauf widerfährt ihm dasselbe. Außerdem gibt es da den Mord an einer wegen ihres Engagements nicht eben beliebten Sozialarbeiterin zu klären, ein weiteres Mordopfer wurde erschlagen aufgefunden, und - Chee ist in seinem Wohnwagen nur knapp einem Attentat entgangen. Und auch er wüsste nicht, wer sich dermaßen drastisch an ihm rächen wollte.
Die Tatorte sind quer übers ganze Reservat verteilt, ein Zusammenhang lässt sich, wie gesagt, nicht erkennen. Halb im Scherz vermutet jemand, ein "Skinwalker", ein Hexer also, müsse die Finger im Spiel haben. Wie nahe er damit der Wahrheit kommt, stellt sich erst ganz zum Schluss heraus.
Neben den ungeklärten Morden hat Leaphorn noch andere, private Sorgen: Bei seiner Frau Emma bemerkt er immer öfter Alzheimer-Symptome, und nun will er einerseits genau wissen, womit er zu rechnen hat, andererseits aber auch zweifelt er an der Allmacht der "weißen" Medizin.
Auch "Die Nacht der Skinwalkers" ist ein Hillerman vom Feinsten, eine klug durchdachte Handlung, die von den Traditionen der Navajos lebt, ja ohne sie gar nicht möglich wäre. Wieder erfährt man ganz nebenbei viel Spannendes und Wissenswertes.

Ein Fünfsterne-Krimi also wieder einmal, wäre da nicht die deutsche Übersetzung - einerseits sind dem Übersetzer, Klaus Fröba, etliche Passagen wunderbar gelungen, aber andererseits prunkt seine Arbeit mit Perlen der unfreiwilligen Komik: "cotton trees" sind nun mal Pappeln, keine "Baumwollbäume" oder "Baumwollgehölz" - dass ihm das nicht aufgefallen ist, ist umso merkwürdiger, als in diesem Band unzählige Male Wohnwagen oder Menschen unter "Baumwollbäumen" stehen - und wie man weiß, werden diese Baumwollsträucher bestenfalls hüfthoch. Ein aufrecht stehender erwachsener Mann wird schwerlich Schatten unter ihnen finden. Ebenso komisch ist z.B. das "Nagelbrett" in der Polizeistation - im Original steht vermutlich "pinboard", und das heißt auf deutsch nunmal "Pinnwand". Ein wenig misstrauischer sollte sich Fröba seinen Vokalbelkenntnissen gegenüber schon verhalten, denn einige Ungereimtheiten mussten ihm doch auch aufgefallen sein.

Also, nochmal: Ein Klassekrimi, wie man ihn selten zu lesen bekommt, aber die deutsche Übersetzung sollte dringend überarbeitet werden.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Der erste der Hillerman-Krimis, in dem die Navajo-Polizisten Leaphorn und Chee zusammenarbeiten - zwei völlig verschiedene Charaktere; der ältere, Leaphorn, ein menschenfreundlicher Skeptiker; der jüngere, Chee, engagiert und ganz in den alten Traditionen seines Volkes lebend.
Vier Morde und ein Mordversuch sind zu klären - und das, obwohl Mord im Reservat so gut wie nie vorkommt.
Die Anhaltspunkte der beiden sind so zusammenhanglos wie nur irgend möglich: Ein alter, schwerkranker Navajo wird erstochen, und ein anderer, der ihn nicht einmal gekannt hat, gesteht, er habe ihn umgebracht - allerdings will er ihn erschossen haben, wie er glaubhaft versichert. Bald darauf widerfährt ihm dasselbe. Außerdem gibt es da den Mord an einer wegen ihres Engagements nicht eben beliebten Sozialarbeiterin zu klären, ein weiteres Mordopfer wurde erschlagen aufgefunden, und - Chee ist in seinem Wohnwagen nur knapp einem Attentat entgangen. Und auch er wüsste nicht, wer sich dermaßen drastisch an ihm rächen wollte.
Die Tatorte sind quer übers ganze Reservat verteilt, ein Zusammenhang lässt sich, wie gesagt, nicht erkennen. Halb im Scherz vermutet jemand, ein "Skinwalker", ein Hexer also, müsse die Finger im Spiel haben. Wie nahe er damit der Wahrheit kommt, stellt sich erst ganz zum Schluss heraus.
Neben den ungeklärten Morden hat Leaphorn noch andere, private Sorgen: Bei seiner Frau Emma bemerkt er immer öfter Alzheimer-Symptome, und nun will er einerseits genau wissen, womit er zu rechnen hat, andererseits aber auch zweifelt er an der Allmacht der "weißen" Medizin.
Auch "Die Nacht der Skinwalkers" ist ein Hillerman vom Feinsten, eine klug durchdachte Handlung, die von den Traditionen der Navajos lebt, ja ohne sie gar nicht möglich wäre. Wieder erfährt man ganz nebenbei viel Spannendes und Wissenswertes.

Ein Fünfsterne-Krimi also wieder einmal, wäre da nicht die deutsche Übersetzung - einerseits sind dem Übersetzer, Klaus Fröba, etliche Passagen wunderbar gelungen, aber andererseits prunkt seine Arbeit mit Perlen der unfreiwilligen Komik: "cotton trees" sind nun mal Pappeln, keine "Baumwollbäume" oder "Baumwollgehölz" - dass ihm das nicht aufgefallen ist, ist umso merkwürdiger, als in diesem Band unzählige Male Wohnwagen oder Menschen unter "Baumwollbäumen" stehen - und wie man weiß, werden diese Baumwollsträucher bestenfalls hüfthoch. Ein aufrecht stehender erwachsener Mann wird schwerlich Schatten unter ihnen finden. Ebenso komisch ist z.B. das "Nagelbrett" in der Polizeistation - im Original steht vermutlich "pinboard", und das heißt auf deutsch nunmal "Pinnwand". Ein wenig misstrauischer sollte sich Fröba seinen Vokalbelkenntnissen gegenüber schon verhalten, denn einige Ungereimtheiten mussten ihm doch auch aufgefallen sein.

Also, nochmal: Ein Klassekrimi, wie man ihn selten zu lesen bekommt, aber die deutsche Übersetzung sollte dringend überarbeitet werden.

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Format:Taschenbuch
Der erste Leaphorn-Krimi, in dem auch Jim Chee auftaucht! Chee konterkariert den strengen Leaphorn durch seine unkonventionelle (und nicht immer erfolgreiche) Art. In "Skinwalkers" geht es sehr viel um die Geisterwelt und das Böse, und obwohl ich viel über die Navajo-Kultur gelernt habe, muss ich sagen, dass ich den Plot bisher am schwächsten in der Leaphorn-Reihe finde. Daher trotz Neuzugang Jim Chee leider nur 4 Sterne!
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