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Die Nacht der Kalligraphen: Roman Gebundene Ausgabe – 23. Februar 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Ammann; Auflage: 1., Aufl. (23. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3250600865
  • ISBN-13: 978-3250600862
  • Originaltitel: La nuit des calligraphes
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.188.951 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andrea Spingler, geboren 1949 in Stuttgart, ist seit 1980 als freie Übersetzerin tätig. Sie hat unter anderem Werke von Marguerite Duras, Alain Robbe-Grillet, Patrick Modiano, Jean-Paul Sartre, André Gide ins Deutsche übertragen. 2007 wurde sie mit dem Eugen-Helmlé-Preis für herausragende deutsch-französische Übersetzungen ausgezeichnet, 2012 mit dem Prix lémanique de la traduction. Sie lebt in Oldenburg und Südfrankreich.

Yasmine Ghata, geboren 1975 in Frankreich, hat eine libanesische Mutter, die Schriftstellerin Venus Khoury-Ghata, und einen türkischen Vater. Die Nacht der Kalligraphen ist ihr erstes Buch.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alsda Bücherwurm am 2. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte beginnt mit der Schilderung des eigenen Todes und endet mit einer Beschreibung der Loslösung von der Lebenslust. Denn die Passion für das Schreiben erlöscht bei der Kalligraphin erst, als das zunehmende Zittern der betagten Hand der 83 jährigen Rikkat Kunt den Abschluss einer grossen Lebensphrase ankündigt.

Dazwischen lesen wir in grossen Bögen vom bewegten Leben einer Frau, die sich in der sich ständig verändernden türkischen Gesellschaft für eine Berufung entscheidet und eine männlichen Beruf ausübt. Für Rikat ist der Ausdruck in Arabesquen und das Nachempfinden von Suren des Korans weit befriedigender und erfüllender, als eine Anpassung an dominiersüchtige Männer und geschichtliche und gesellschaftliche Realitäten.

Die Autorin Yasmine Ghata hält für uns die grossen Erzählbögen dann an, wenn Sie uns in kurzen Episoden in die Empfindungen einer grossen Künstlerin eintauchen lässt. Wie von Geisterhand, von den alten Meistern und Lehrern, ist sie geführt, wenn Sie die Federn rüstet, die Tinte aufsaugt und in kunstvollen Bewegungen über das Papier führt.

Die Erzählbögen werden auch dann kurzum gestoppt, wenn wir Leid und Freud der Mutter nachempfinden, wenn wir in die Briefwechsel mit ihrem nach Libanon ausgereisten und später in Frankreich studierenden Sohn Einblick haben. Dann lesen wir im Moment und verstehen. Grossartig.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jaques Chiveraque am 7. März 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Hier wird die Lebensgeschichte der türkischen Großmutter der Autorin erzählt. Sie war eine der wenigen Kalligraphinnen in einer von Männern dominierten Zunft. Die Geschichte bringt einem die besondere Beziehung nahe, die Rikkat zur Kalligraphie, zu ihrem Schreibwerkzeug und zu ihrem Lehrer hat, der sie über seinen Tod hinaus begleitet. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, - die Sprache ist sehr poetisch, fein, hat mich sehr berührt und man kann sich sehr gut in die fremde Kultur aber auch in das persönliche Leben von Rikkat, der Kalligraphin hineinversetzen. Ein ruhiges, feines, leises Buch, das einen ganz sanft gefangennimmt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winfried Stanzick am 9. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Im Jahr 1928 ersetzte die türkische Republik unter maßgeblicher Führung von Kemal Atatürk die Jahrhunderte lang herrschende arabische Schrift durch eine abgewandelte Version des lateinischen Alphabets. Für die türkische Gesellschaft, islamisch geprägt über eine lange Zeit, war dies zusammen mit der gleichzeitigen Trennung von Staat und Religion und der Einführung eines vom Militär streng überwachten Laizismus ein Schock, zumal dieser Prozeß nicht unbedingt demokratischen Leitlinien folgte.
Das Ergebnis allerdings war, dass die Türkei sich entwickelte, Anschluß gewann an die industrielle Entwicklung Europas und nun sogar vor den Toren Europas auf die Aufnahme in die EU hofft. Der Historiker Dan Diner hat unlängst in einem für das Verständnis der gegenwärtigen islamischen Welt unverzichtbaren Buch mit dem Titel "Versiegelte Zeit. Über den Stillstand in der islamischen Welt" (List Verlag 2007) darauf hingewiesen , dass neben anderen Faktoren das Festhalten am religiös aufgeladenen Arabischen und die fehlende Säkularisierung der Sprache und der Kultur ein wesentlicher Grund darstelle für die extreme Rückständigkeit der arabischen Welt. Und er hat für die Zukunft keine besonders optimistischen Erwartungen: "Die Entwicklung, die im Westen mit der Erfindung des Buchdrucks anhob und durch die Renaissance und Reformation beflügelt wurde, konnte in den muslimischen Ländern arabischer Sprache durch die Beständigkeit des Sakralen aufgehalten werden. Diese Entwicklung nachzuholen ist ein herkulisches Unternehmen zukünftiger Generationen."

Yasmine Ghata, 1975 in Frankreich geboren, arbeitet als Expertin für islamische Kunst.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 21. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Yasmine Ghata Die Nacht der Kalligraphen

Meridiane Ammann ISBN 3250600865

Ungewöhnlich beginnt diese kleine Erzählung von Yasmine Ghata.
Rikkat, eine berühmte türkische Kalligraphin, beginnt mit dem Bericht über ihren eigenen Tod, um dann über ihr Leben zu erzählen.

Sie war eine der wenigen weiblichen Kalligraphinnen in Istanbul, denn diese Arbeit war eigentlich den Männern vorbehalten.

Kalligraphen sind Protokollanten der Worte Gottes, hier des Islam. Sie waren Priestern gleich gestellt, umgeben von einem Nymbus der Heiligkeit und ausgestattet mit Rezepturen für ihre kalligraphischen Arbeiten wie Tinte, Feder und Vorbereitung des Papiers, die nur Eingeweihte durch die Überlieferung kannten.

Die Erzählung beginnt geheimnisvoll. Manches klingt wie ein Traum, so als sei die Kunst von göttlicher Eingebung beflügelt.
Derwischen gleich erscheinen die Toten den Lebenden, um sie zu belehren.

Mit Attatürk veränderte sich die Türkei. Die arabische Sprache wurde abgeschafft und die traditionelle Kunst der Kalligraphie verlor an Bedeutung.

Umso aufregender ist die Geschichte von Rikkat, die mit außergewöhnlichen Gaben beschenkt war und in stiller aber überschwänglicher Liebe für diese Kunst wie geschaffen schien. Sie durfte als einzige weibliche Lehrerin diese Kunst unterrichten.

Was wie eine Geschichte der Mystik beginnt, geht über in eine ganz reale Lebensgeschichte mit dramatischen und widersprüchlichen Gegenwartsbezügen.
Da geht es um Ehen ohne Liebe, Abschiede und Trennungen, die den ganz alltäglichen irdischen Schmerz heutiger Lebensgeschichten widerspiegelt.
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