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Die Nacht der Könige.
 
 

Die Nacht der Könige. (Taschenbuch)

von Stefan Beuse (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 211 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492239129
  • ISBN-13: 978-3492239127
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 675.086 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 7 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Junge Literatur (deutschspr.) > Beuse, Stefan

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Heute ein König. Während die Werbewirtschaft seit Monaten tief in der Flaute steckt und verwöhnte Besserverdienende bei H&M statt bei Gucci und Prada einkaufen müssen, haben Bücher Konjunktur, die in der schicken Welt der Agenturen spielen. Kreative, die es sich leisten können, steigen aus, legen Baby- oder Buchpausen ein: So erreichten uns in der letzten Saison etwa der Insider-Report des französischen Ex-Werbetexters Frédéric Beigbeder (Neununddreißigneunzig) oder die Romane von Rainer Merkel (Das Jahr der Wunder) und Joachim Bessing (Wir Maschine).

Auch die Benutzeroberfläche von Stefan Beuses Psychothriller entführt uns in das Milieu der Photoshop- und Flash-Arbeiter: Jakob Winter, Texter der Agentur Oswald & Bell, will seiner Familie in die Sommerfrische folgen, muss sich jedoch noch um die Werbekampagne für ein Klimatechnikunternehmen kümmern. Was, trotz siebenstelligem Etat, zunächst wie ein Routineauftrag wirkt, entwickelt sich für Winter zu einem Horrortrip in die eigene Vergangenheit. Kryptische Informationen lassen ahnen, dass den Firmenchef Korff und dessen junge Assistentin Lilly mehr mit Winter verbindet, als diesem lieb ist. Die Nacht der Könige ist der dunkle Fleck im Leben des Enddreißigers, eine Nacht, an die er sich nur schemenhaft erinnern kann, von der jedoch noch immer eine Bedrohung auszugehen scheint: Ein teures Management-Seminar, in dessen Verlauf Moral- und Wertvorstellungen der Teilnehmer manipulativ aufgeweicht wurden, um an deren Stelle die hemmungslose Entfaltung des eigenen Egos zu setzen -- frei nach der Lehre des Psycho-Gurus Alistair Crowley: "Tu, was Du willst!" Hat Winter, als ferngesteuertes Werkzeug fremden Willens, am Ende gar ein Verbrechen begangen?

Dass Beuses Personal ein wenig schablonenhaft angelegt ist und der Autor mit plakativen Effekten nicht spart -- halbverweste Tauben und Risse in der Wand signalisieren: Achtung: Bedrohung! -- schmälert des Lesers Freude an dem solid gearbeiteten Thriller nicht. Er verfolgt, die Schale mit dem Knabberzeug und ein Pils in Reichweite, mit wohligem Schauder, wie sich Jakob Winter immer enger im Netz aus Panik und Paranoia verheddert. Wie gut, dass einem selbst so etwas nie und nimmer passieren könnte. --Niklas Feldtkamp -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Eine, höchstens zwei Wochen hofft Jakob Winter für diesen Auftrag zu brauchen. Dann will er seiner Familie in den Sommerurlaub folgen. Doch die Begegnung mit der rätselhaften Lilly führt ihn an die Abgründe seiner Existenz. Eigentlich ist die Werbekampagne für Jakob Winter bloße Routine. Doch sein Auftraggeber Sebastian Korff verhält sich während des ersten Termins merkwürdig vertraulich, er scheint Winter zu kennen. Auch Korffs junge, schweigsame Assistentin Lilly irritiert ihn. Ihre Haare fallen ihr wirr und schwarz ins blasse Gesicht, und es kommt ihm vor, als beobachte sie ihn. Als er den beiden abends in einem Restaurant wiederbegegnet, will Winter noch an einen Zufall glauben. Aber dann spielt Lilly ihm eine Videocassette zu, die ihn in eine längst verdrängte Vergangenheit zurückführt: Während er die rätselhaft verstörenden Bilder in sich aufnimmt, beginnt Winter zu spüren, daß seine Geschichte untrennbar mit Lillys Schicksal verbunden ist. Wie einen Fiebertraum erlebt Stefan Beuses Held die Ereignisse dieser sieben Tage. Wahn und Wirklichkeit schieben sich übereinander, und Begierde und Abenteuerlust gerinnen baldzu existentieller Angst.

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Psycho-Krimi mit Tiefgang, 7. August 2002
Rezension übernommen von: Die Nacht der Könige (Gebundene Ausgabe)
Ein fantastisches Buch, das unter den Genreoberfläche von Krimi- und Liebesgeschichte ein fein ziseliertes Psychogramm entwirft. Nicht nur für die Figuren und deren Beziehungen, sondern auch das einer Gesellschaft, in der alles möglich scheint, in der die Grenzen zwischen Täter und Opfer längst verwischt sind.
Einfache Sätze, die einer (Alp-)Traumlogik zu folgen scheinen. Die gerade deshalb so eingängig, so beunruhigend sind, weil sich unter ihrer scheinbaren Oberfläche Abgründe auftun. Ein verstörender, ein erhellender Roman, der einen gleichzeitig irritiert und glücklich zurücklässt.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend!, 2. April 2002
Rezension übernommen von: Die Nacht der Könige (Gebundene Ausgabe)
...und das im wahrsten Sinn. WAHNSINN! Habe Beuses neues Buch gerade zuende gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Erstens ist das Buch fast unerträglich spannend. Und es hat Sätze, vor denen man in die Knie gehen möchte. Ich meine: So eine nervenzerreissend spannende und gleichzeitig hoch poetische Geschichte habe ich noch nicht gelesen. Ich bin zwar eigentlich kein Fan von Krimis, aber "Die Nacht der Könige" ist auch viel mehr: Liebesgeschichte, Psychothriller und (ganz nebenbei) eine Art Enthüllungsroman über einen gesellschaftlichen Skandal. Ich habe selbst Leute gekannt, die diese Manager-Seminare besucht haben und kann die Erfahrungen von Jakob Winter nur bestätigen.
Mit Abstand Beuses bester Roman - und eines der großartigsten Bücher, die ich je gelesen habe.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach grandios!!!, 14. Juni 2002
Rezension übernommen von: Die Nacht der Könige (Gebundene Ausgabe)
Ein Freund hat mir dieses Buch empfohlen, und obwohl ich erst skeptisch war (bin nicht so der Krimi-Freund), hat mich »Die Nacht der Könige« am Ende total begeistert. Eines der ungewöhnlichsten und spannendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe! Wie der Autor es schafft, den schleichenden Wahn der Hauptfigur Winter buchstäblich am eigenen Leib spürbar zu machen, hat mich total beeindruckt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt - auch dann nicht, wenn es zuende ist.
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2.0 von 5 Sternen Interessanter Beginn - schwaches Ende
Am Anfang hegt man die Hoffnung, hier tatsächlich einen außergewöhnlichen Thriller in Händen zu halten. Lesen Sie weiter...
Am 14. Juni 2005 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das beste Buch des Jahres
"Die Nacht der Könige" ist ein Buch, das sich ganz schwer fassen oder beschreiben lässt. Zum Inhalt will ich nicht viel sagen, um das Geheimnis dieses genialen Romans... Lesen Sie weiter...
Am 29. Oktober 2002 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung
Ich habe "Die Nacht der Könige" in einer Nacht durchgelesen, denn das Buch ist atemberaubend spannend. Lesen Sie weiter...
Am 5. September 2002 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Schöner Titel, enttäuschender Roman
Da Beuse vollkommen auf die Figurenpsychologie und biografische Hintergründe verzichtet, bleiben die Handelnden blass, unnahbar und blanke Stereotype (Winter, Tatjana, Torben,... Lesen Sie weiter...
Am 1. September 2002 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Umwerfend!!!
Durch eine aussergewöhnlich positive Kritik im Deutschlandfunk bin ich auf Beuses neuen Roman aufmerksam geworden, und ich kann mich nur anschließen: "Die Nacht der Könige" ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juni 2002 von Annette Weitbrecht

1.0 von 5 Sternen Lnych-Justiz
Jetzt aber ehrlich: Das ist eine schwache, eine ganz schwache Geschichte, die auch durch die Filmrisse des Protagonisten, mit denen der Autor seine Geschichte immer wieder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2002 von andreaskiewitz

5.0 von 5 Sternen Genial
"Die Nacht der Könige" ist ein Buch, welches man glaube ich sehr schwer einem Genre zuordnen kann. Zwischen Wahn, Psychothriller und Liebesgeschichte wechselt der Autor sehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2002 von merlot1971

5.0 von 5 Sternen Wahn und Wirklichkeit
Ein virtuoses Spiel um den Einbruch des Irrationalen in ein scheinbar geordnetes Leben: Jakob Winter, Werbetexter, wird von den Ereignissen einer längst verdrängten Vergangenheit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2002 von Stefanie Kuhn

5.0 von 5 Sternen David Lynch ist Literatur geworden
Krimis boomen hierzulande: Schon längst sind sie dabei der Schmuddel- und Trivialecke entwachsen und dringen vehement in die heiligen Sphären der hohen Literatur ein. Lesen Sie weiter...
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