Ein fantastisches Buch, das unter den Genreoberfläche von Krimi- und Liebesgeschichte ein fein ziseliertes Psychogramm entwirft. Nicht nur für die Figuren und deren Beziehungen, sondern auch das einer Gesellschaft, in der alles möglich scheint, in der die Grenzen zwischen Täter und Opfer längst verwischt sind.
Einfache Sätze, die einer (Alp-)Traumlogik zu folgen scheinen. Die gerade deshalb so eingängig, so beunruhigend sind, weil sich unter ihrer scheinbaren Oberfläche Abgründe auftun. Ein verstörender, ein erhellender Roman, der einen gleichzeitig irritiert und glücklich zurücklässt.