Bekanntermaßen ist es für viele Autoren nicht einfach, eine adäquate Fortsetzung für ein sehr gelungenes erstes Buch zu schreiben. Ich finde aber, dass dies Fetjaine doch recht gut gelungen ist, auch wenn man diesen zweiten Teil seiner Elfentrilogie wirklich als einen Zwischenteil, als Verbindung zwischen dem ersten und dem letzten Band sehen sollte. Er zeichnet sich weniger durch Fantasy aus, da viele Fantasy-Elemente des ersten Teils, z.B. die unterschiedlichen Völker auf der Erde, kaum auftauchen. Das Buch orientiert sich stärker an der Arthus-Sage, zeichnet die Entwicklung Uthers vom Anführer eines gemischten Heeres aus allerlei Völkern, das dem derzeitigen Menschenkönig Gorlois den Thron streitig machen will bis zu seinem eigenen Aufstieg zum König der Menschen nach, was ihm nur mit der Hilfe der Elfenkönigin Lliane gelingt. Gleichzeitig zeigt es, wie Uther sich von Lliane und ihrem Volk der Elfen abwendet.
Ich persönlich fand das Buch ansprechend, für reine Fantasyfans oder Leser, die keine Fans der Arthus-Sage sind, ist es allerdings nur bedingt zu empfehlen.