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Die Nachrichten [Gebundene Ausgabe]

Alexander Osang
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 446 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: First Edition (September 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100576101
  • ISBN-13: 978-3100576101
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 591.176 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alexander Osang
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jan Landers hat es geschafft: er ist Tagesschau-Sprecher in Hamburg, und wenn es nach seinem Chef geht, soll er bald auch noch die Tagesthemen übernehmen -- so weit hat es in der Medienwelt noch kein Ossi gebracht! Aber was heißt schon "Ossi", wenn man sich wie Landers kaum noch an seine ostdeutsche Vergangenheit erinnern kann und mehr damit beschäftigt ist, sich den Normen der Hamburger Medien-Meute anzupassen. Doch das Gerücht, er habe als "IM" für die Stasi gearbeitet, zwingt Landers zu einer schmerzhaften Auseinandersetzung mit sich selbst, die gleichsam zu einer Zeit-Reise in die DDR-Vergangenheit wird. Neben Friedrich Anis Psychothriller German Angst ist Alexander Osangs Romandebüt Die Nachrichten die vielleicht aussagekräftigste literarische Neuerscheinung zur Lage der Nation in diesem Bücherherbst. Osang, schon als Reporter und Kolumnist der Berliner Zeitung immer für Überraschungen gut, beweist seine Beobachtungsgabe und sein erzählerisches Talent nun auch in der großen Form. Die Nachrichten hat alles, was auch Osangs Zeitungs-Miniaturen auszeichnet: einen scharfen Blick für Grundsätzliches, das sich in alltäglichen Details zeigt -- und eine Menschenkenntnis, die mal liebevoll, mal bösartig daherkommt. Ein im wahrsten Sinne des Wortes aufwühlendes Buch: ironisch, aber ernsthaft, irgendwie traurig, und dennoch wunderbar leicht. Und das Fazit? Vielleicht: Wessis und Ossis haben die Welt nur unterschiedlich interpretiert, es kommt ihnen aber gleich wenig darauf an, sie zu verändern. --Axel Henrici

Kurzbeschreibung

»Er sah gut aus, war pünktlich und versprach sich nicht. Das waren die wichtigsten Eigenschaften eines Nachrichtenvorlesers. Er erfüllte sie.«

»Wenn es im Journalismus darum geht, möglichst genaue Szenarien zu schildern, so besteht die literarische Qualität eines Textes mehr in der Kunst des Andeutens und Weglassens. Osang beherrscht beides. (...)
Wie kompliziert es etwa ist, sich richtig zu küssen: nicht zu nah, nicht zu feucht, nicht zu wirklich, aber auch nicht zu sehr in die Luft. Von den Schwierigkeiten, sich der Gesellschaft der Mittdreißiger der Hamburger Medienschickeria anzuverwandeln, handelt diese Geschichte. Von der natürlichen Fremdheit eines Ostlers im Westen. Von Anpassung, Anmaßung und Arroganz. Aber auch von Hilflosigkeit und unfreiwilliger Komik. Von Mißverständnissen und tiefem Fall. (...)
Alexander Osang hat sich lange genug in Ost und West herumgetrieben, um ein vielfältiges Panorama der deutschen Gesellschaft entwerfen zu können.«
>Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Eine Feier des bösen Blicks.«
>Neues Deutschland<

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Held dieses Buches, Jan Landers, kopiert erfolgreich das Leben im Westen: Was man so anzieht, wie man eine Wohnung einrichtet und worüber man am Tisch redet. Doch ihm fehlt der egozentrische Trieb zur Selbstdarstellung seiner Umwelt; Er funktioniert noch immer nach dem Anreizsystem seiner DDR-Vergangenheit: Wie muss man sich richtig verhalten? ...um nicht negativ aufzufallen und doch nicht zu passiv zu sein? Er will einfach nur ein Teil des Ganzen sein. Er mag es nicht, wenn man ihn auf seine Vergangenheit anspricht. Und doch will er sie nicht verleugnen. Nicht nur, dass die Wertvorstellungen der Westler nicht seine eigenen geworden sind. Nein: Er kann sie nicht erkennen! Was treibt diese Leute an? Nur wenn er in den Osten zurückkehrt, um eine Talkshow in Leipzig zu moderieren, bemerkt er, wie sehr er sich selber mittlerweile verändert hat. Seine "Landsleute" sind ihm vertraut und doch eher eine Bedrohung für ihn und scheinen reflexartig immer wieder von neuem die alten Ost-West-Konflikte durchspielen zu müssen. Und ihre kleinbürgerliche Enge bereitet ihm Platzangst. Nicht nur Ostdeutsche in der Diaspora sollten dieses sehr unterhaltsame aber niemals ins klischeehafte abgleitende Buch lesen! Es ist eine exzellente Charakterstudie, eine Insiderreportage über unser Land und ein guter Roman-Text.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
10 Jahre musste es dauern, bis der erste gesamtdeutsche Roman entstehen konnte, der die Verwerfungen der Einheit auch literarisch anspruchsvoll schildert. Alexander Osangs Buch liest sich spannend wie ein Krimi und hinterlaesst einen schalen Beigeschmack, wie er auch nach dem Studium einer Stasi-Akte entstehen duerfte. Opportunistische Medien unter Quotendruck, karrieresuechtige Journalisten mit dem Hang zum Moralapostel, besserwisserische Wessis, angepasste Ossis, die sich doch alle nur ihren Anteil am Lebensgleueck sichern wollen - in "die nachrichten" gibt es keine Schwarz-Weiss-Malerei. Vielmehr entwirft der Autor ein bedrueckendes und nachdenklich stimmendes Panorama ost-west-deutscher Realitaet, das auch "Otto Normalverbraucher" einen Spiegel entgegenhaelt: Wer sich dort nicht wiedererkennt, werfe den ersten Stein. Das Buch gehoert fuer mich zu den literarischen Prunkstuecken des Jahres 2000.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein absolut empfehlenswertes Buch für Ost- und Westdeutsche. Als Ostdeutscher wird man angeregt, sich intensiver mit der eigenen "DDR-Vergangenheit" zu beschäftigen sowie die eigene Stellung als "Ossi" in der Gesellschaft zu überdenken. Außerdem hat man eine Menge Spaß an alten Erinnerungen, die man schon lange vergessen hatte. Oder weiß noch jemand, wie man ein russisches Verb konjungiert: aja, oi, oi, uju, oi, oi... Für Westdeutsche ist das Buch ebenso interessant, um die Befindlichkeit ihrer Landsleute zu verstehen (wenigstens deren Versuche, sich in den "westdeutschen Kulturkreis" einzuleben). Letztendlich ist der Schreibstil von Osang so gut, daß das Buch viel zu schnell gelesen ist. Ich wünsche mir auf alle Fälle mehr von dem Autor.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Empfehlenswert
Das Buch liefert Einblicke in die jüngere deutsche Geschichte. Es liest sich recht flott un ich finde es durchaus empfehlenswert. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von paule veröffentlicht
Seine Kolumnen sind klasse...
...leider eignet sich dieser phantastische Schreibstil ueberhaupt nicht fuer Buecher.
Dies ist sein erstes Buch und mein erstes Buch von ihm. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Pina veröffentlicht
Lesevergnügen durch Fehler eingebüßt
Das Buch wurde mir von jemandem empfohlen. Es sei so real, man könne sich vorstellen, mittendrin zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Corazon veröffentlicht
tolles Buch
Habe den Roman schon dreimal gelesen. Er ist einfach perfekt. Amüsant, unterhaltsam, intelligent. Nur zu empfehlen!
Veröffentlicht am 20. Februar 2008 von Jupiter
Eine Perle...
...oder ein ungeschliffener Rohdiamant in der Hörbuchlandschaft ist diese Lesung.
Unprätentiös und ehrlich, leise und unheimlich kraftvoll ist dieser Roman von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2005 von fräuleinföbe
Kann man alles vergessen?
1976 versuchte mich die Stasi für ihr Wachregiment zu keilen, was ich damals ablehnte, ohne großen Ärger zu bekommen. Lesen Sie weiter...
Am 13. Oktober 2003 veröffentlicht
Ein entbehrlicher Roman!
Eine Geschichte über einen Tagesschau-Sprecher aus der ehemaligen DDR, der nicht weiß, ob er "IM" der Stasi gewesen ist oder nicht, und einem merkwürdigem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2002 von Kurt Hahn
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Veröffentlicht am 11. Februar 2002 von bernd reufels
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Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt wie "Die Nachrichten" von Alexander Osang. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2001 von "heiner_stix"
Sehr gutes Buch sehr gut vorgelesen!
Ich beziehe mich auf das Hörspiel zum Buch "Die Nachrichten", gelesen von Jan Josef Liefers. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2001 von susko
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