Ein absolut empfehlenswertes Buch für Ost- und Westdeutsche. Als Ostdeutscher wird man angeregt, sich intensiver mit der eigenen "DDR-Vergangenheit" zu beschäftigen sowie die eigene Stellung als "Ossi" in der Gesellschaft zu überdenken. Außerdem hat man eine Menge Spaß an alten Erinnerungen, die man schon lange vergessen hatte. Oder weiß noch jemand, wie man ein russisches Verb konjungiert: aja, oi, oi, uju, oi, oi... Für Westdeutsche ist das Buch ebenso interessant, um die Befindlichkeit ihrer Landsleute zu verstehen (wenigstens deren Versuche, sich in den "westdeutschen Kulturkreis" einzuleben). Letztendlich ist der Schreibstil von Osang so gut, daß das Buch viel zu schnell gelesen ist. Ich wünsche mir auf alle Fälle mehr von dem Autor.