Kurzbeschreibung
Josef, Otto, Konrad und Fritz hat man blutjung und noch ohne Feindberührung kurz vor Kriegsende 1945 zur Waffen-SS eingezogen. Ihr Auftrag: den ultrageheimen Stützpunkt im Brandenburgischen warm halten, falls der Führer einen Rückzugsraum benötigt. Als sechzig Jahre später der letzte Büchsenöffner abbricht, kommt es in dem vergesse-nen unterirdischen Bunker nahe dem heutigen Autobahndreieck Wittstock zur Meuterei: Nach weit mehr als einem halben Leben tief unter der Erde, trotz unzähliger Durchhal-teparolen und gegenseitiger Beförderungen ist die eiserne Disziplin der mittlerweile steinalten Männer endgültig aufgebraucht, und sie beschließen den Ausstieg. Ans Ta-geslicht treten vier Don Quichotes der deutschen Vergangenheit, die ein heilloses Cha-os anrichten.
Der Verlag über das Buch
Ein grandioses Buch! Bissig, ironisch, bisweilen tragisch-komisch, man lacht und im selben Moment bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Kein „Wenderoman“ kein „Ost- oder Westroman“ - ein Deutschlandroman, wie es ihn in derart komplexer Weise bislang nicht gegeben hat. Und zugleich eine satirische Abrechnung mit altem und neuem Faschismus.
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Gebundene Ausgabe
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Über den Autor
Hans Waal, geboren 1968, lebt mit seiner Familie in Leipzig und arbeitet unter seinem richtigen Namen als Reporter beim Stern.