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Die Mutter - The Mother
 
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Die Mutter - The Mother

Anne Reid , Daniel Craig , Roger Michell    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Anne Reid, Daniel Craig
  • Regisseur(e): Roger Michell
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Eurovideo
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000K7DZ3C
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.017 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein feiner kleiner Film 10. Februar 2007
Von J. J.
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Warum sollen sich immer ältere Männer in junge Frauen verlieben und warum rümpfen im umgekehrten Fall immer alle die Nase?

Durch eine hervorragend agierende Anne Reid werden hoffentlich viele genau über diesen Punkt nachdenken. May verliert alles: ihren Mann, ihre Familie und letztlich auch Darren, ihren jungen Geliebten. Darren ist ein Loser, ein Taugenichts, der keine Vorstellung davon hat, was morgen sein wird. Er ist verheiratet, was ihn nicht daran hindert mit Paula, Mays Tochter zu schlafen und schließlich auch mit May selbst ins Bett zu gehen. Daniel Craig spielt diesen Feigling bravourös und absolut überzeugend. Als sich alle Gefühle entladen, und er May eine fürchterliche Szene macht, kommt sein wahres Gesicht zutage. Craig ist brillant in dieser Szene, und man kann nur erahnen, zu welchen Leistungen er auch auf der Bühne fähig ist. Anne Reid spielt mit einer Leidenschaft und einer Intensität, dass man mit ihr fühlt, sie versteht. Man verfällt dem netten Kerl ebenso wie sie, lässt sich verführen, obwohl man weiß, dass er einem früher oder später das Herz brechen wird.

May aber wird am Ende gestärkt und als einzige Siegerin aus einer Familie hervorgehen, die längst den Boden unter den Füßen verloren hat.

In diesem wirklich mutigen Film zeigt Craig, was in ihm steckt. Wer ihn also mal gar nicht James Bond like erleben will, darf diesen Streifen auf keinen Fall verpassen. Ein sehr tiefgründiger Film, der wirklich mitreißt und selbst in den Liebesszenen des ungleichen Paares immer glaubwürdig bleibt.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein tiefgreifendes Drama 16. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Format:DVD
Ein tiefgreifendes und tiefgründiges Drama! Durch gekonntes Kameraspiel und gute Schauspieler wird das Gefühl der Charaktere greifend vermittelt. Einerseits beschäftigt sich der Film mit der Angst vor dem Tod, mit Alter und Einsamkeit, andererseits zeigt er eine 60-jährige Frau, die ihre Liebe zu einem jungen Mann findet. Daher wirkt dieses Drama, inszeniert vom „Notting Hill" Regisseur Roger Michell, erschreckend und gleichzeitig abstoßend, da Erotikszenen mit älteren Menschen als ungewohnt empfunden werden. Fazit: Ein gelungener Film, der mit würdiger Qualität veröffentlicht wurde.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von W. Walz
Format:DVD
Den Zugang zu ihren beiden Kinder selbst versperrt, driftet die mittsechszigerin May (A. Reid) vom plötzlichen Tod ihres Mannes durchs fremde London, auf der Suche nach ihrem verpfuschten Leben. Vorübergehend wohnhaft bei ihrer alkoholkranken Tochter und den mit Eheproblemen entfremdeten Sohn, lernt sie den 30 Jahre jüngeren Darren (D. Craig) kennen, der ihr anfänglich Verständnis, dann Zuneigung und später sexuelle Wärme entgegen bringt. Brutal muß sie jedoch einsehen, dass diese Verbundenheit nur darauf beruht, sein vom Drogenkonsum ebenfalls vergeigtes Leben zu finanzieren.

Der Film hinterlässt einen dumpfen Nachgeschmack. Nichts ist groß in Szene gesetzt. Die Kamera ist nur Beobachter und ihre nüchternen Bilder, die kühlen Dialoge, verabreiben dem Zuschauer eine triste Einsamkeit und man wünscht das eigene Altwerden hinauszuzögern.
Einzig die Bilder des ersten gemeinsamen Familienabendessen nach Jahren, mit dem anfänglich noch lebenden Vater, gaukeln eine kurze wärmende Atmosphäre vor, die jedoch kurz danach jäh unterbrochen wird.

Letztendlich ist oder wird jede der einzelnen Filmfiguren durch seine Selbstlügen bestraft.

Nochmals, der Film hinterlässt einen dumpfen Nachgeschmack und ordnet sich wegen seiner Traurigkeit und der daraus resultierenden Nachdenklichkeit bei mir im 4 Sternerang ein.
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