»Ich habe »Die Mutter des Erfolgs« verschlungen, und ich könnte nicht sagen, was größer gewesen wäre: meine Faszination oder mein Unbehagen. Beides hatte denselben Grund. Amy Chua schreibt differenzierter und selbstironischer als die meisten ihrer Kritiker. Ihre Exzesse und Niederlagen legt sie so schonungslos offen, dass sie die Überlegenheit ihres Erziehungsstils sehenden Auges relativiert.«
Julia Schaaf, Frankfurter Allgemeine Zeitung 30.01.2011»Die deutsche Mittelschicht ist nervös. ... Amy Chua hat nicht etwa eine grundstürzende Dogmatik zum erzwungenen Gehorsam verfasst, wie die Debatte nun nahelegt, sondern eine Art schillernder Homestory, voller Widersprüche und Brüche. ... So angreifbar, so souverän, so genüsslich masochistisch und selbstironisch hat lange niemand vom Scheitern erzählt.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit 27.01.2011»Der Schrei dieser Tigermutter wird so schnell nicht verhallen: Nur Erfolgserlebnisse machen Kinder glücklich! Drum seid erdrückend streng und brutal fordernd, denn nur so wird man erfolgreich! Zwingt die Kinder zu ihrem Glück, sie werden es euch danken! ... Mit einer Mischung aus Ehrlichkeit, Selbstironie und Arroganz verführt Amy Chua zum Nachdenken, zum Ärgern, zum Mitleiden und oft genug auch zum Lachen.«
Kim Kindermann, Deutschlandradio Kultur 27.01.2011»Tiger Mom zeigt, dass Drill und Herzenswärme keine Gegensätze sind.«
Ilka Piepgras, Zeit Magazin 10.03.2011»Amy Chua erklärt die westliche Erziehungsmethode für gescheitert. ... Eine verblüffend intime Ansicht ihrer selbst und ihrer Familie.«
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.01.2011»Die Amerikanerin Amy Chua hält die westliche Kuschelpädagogik für verweichlicht. In ihrem Buch erklärt sie, wie sie ihre Töchter mit chinesischem Drill das Siegen lehrte. ... Das Buch ist die maximale Provokation. So etwas wie eine Kampfansage. Gerichtet an alle Eltern, Pädagogen, Bildungspolitiker, die meinen, größtmögliche Unbeschwertheit und Selbstentfaltung der Kinder sei die Hauptaufgabe der Erziehung.«
Uwe Wittstock, Focus 24.01.2011»Liest man genau, ist vieles in Chuas Beschreibung zwar hart und streng, aber schließlich auch selbstironisch.«
Petra Steinberger, Süddeutsche Zeitung 21.01.2011»Müssen Kinder zum Erfolg gezwungen werden? Sollen wir sie mit Druck und Erniedrigungen zu Spitzenleistungen treiben? Die US-Autorin Amy Chua hat genau diese Methoden bei ihren beiden Töchtern angewandt. Die Methoden ihrer chinesischen Eltern. Jetzt hat die Mutter ihre Familien-Geschichte aufgeschrieben - und weltweit eine Erziehungsdebatte ausgelöst.«
BILD 22.01.2011»(...) Amy Chua erzählt bei aller Selbstverliebtheit mit viel Selbstironie.«
Brigitte 30.05.2012»Die Autorin nimmt uns mit auf den Durchmarsch, den sie für ihre Töchter geplant hat - von der ersten Klavierstunde bis in die Carnegie Hall. Das wäre zum Davonlaufen, aber Amy Chua erzählt bei aller Selbstverliebtheit mit viel Selbstironie. Und weil die Perfektionierung ihrer beiden Töchter nur teilweise gelingt, kommen auch jene auf ihre Kosten, die nicht auf der Suche nach einem Masterplan für Wunderkinder sind.«
Brigitte Extra 30.05.2012
Amy Chua, geboren 1962 in Illinois, studierte und promovierte in Harvard, arbeitete als Anwältin und dann als Professorin für Rechtswissenschaften. Seit 2001 ist sie Inhaberin der John M. Duff-Professur für Recht an der renommierten Yale Law School. 2003 veröffentlichte sie ihr erstes Buch ›World on Fire: How Exporting Free Market Democracy Breeds Ethnic Hatred and Global Instability‹. Der New-York-Times-Bestseller, vom Wirtschaftsmagazin ›Economist‹ zu einem der besten Bücher des Jahres gekürt, wurde in acht Sprachen übersetzt. 2007 folgte ›Day of Empire: How Hyperpowers Rise to Global Dominance – and Why They Fall‹ und 2011 der Bestseller ›Die Mutter des Erfolgs‹, der weltweit in über zwei Dutzend Sprachen übersetzt wurde. Amy Chua lebt mit ihrem Mann Jed Rubenfeld und ihren zwei Töchtern in New Haven.