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Die Mutter des Erfolgs: Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte
 
 
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Die Mutter des Erfolgs: Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte [Gebundene Ausgabe]

Amy Chua , Barbara Schaden
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Amy Chua
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit diesem Buch kritisiert Amy Chua westliche Neigungen, Kinder ihren Weg selbst bestimmen zu lassen. Wir brauchen diese Kontroverse, deswegen sollten sich Eltern und Erzieher die Lektüre dieses spannend geschriebenen Erfahrungsberichts zur Pflicht nehmen." Bernhard Bueb "Ich habe "Die Mutter des Erfolgs" verschlungen, und ich könnte nicht sagen, was größer gewesen wäre: meine Faszination oder mein Unbehagen. Beides hatte denselben Grund. Amy Chua schreibt differenzierter und selbstironischer als die meisten ihrer Kritiker. Ihre Exzesse und Niederlagen legt sie so schonungslos offen, dass sie die Überlegenheit ihres Erziehungsstils sehenden Auges relativiert." Julia Schaaf, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.01.11 "Die deutsche Mittelschicht ist nervös. ... Amy Chua hat nicht etwa eine grundstürzende Dogmatik zum erzwungenen Gehorsam verfasst, wie die Debatte nun nahelegt, sondern eine Art schillernder Homestory, voller Widersprüche und Brüche. ... So angreifbar, so souverän, so genüsslich masochistisch und selbstironisch hat lange niemand vom Scheitern erzählt." Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 27.01.11 "Der Schrei dieser Tigermutter wird so schnell nicht verhallen: Nur Erfolgserlebnisse machen Kinder glücklich! Drum seid erdrückend streng und brutal fordernd, denn nur so wird man erfolgreich! Zwingt die Kinder zu ihrem Glück, sie werden es euch danken! ... Mit einer Mischung aus Ehrlichkeit, Selbstironie und Arroganz verführt Amy Chua zum Nachdenken, zum Ärgern, zum Mitleiden und oft genug auch zum Lachen." Kim Kindermann, Deutschlandradio Kultur, 27.01.11 "Tiger Mom zeigt, dass Drill und Herzenswärme keine Gegensätze sind." Ilka Piepgras, Zeit Magazin, 10.03.11

"Müssen wir alle Tigereltern werden, um mithalten zu können mit diesen unheimlichen Chinesen? Machen wir alles falsch in unserer Erziehung? Machen wir aus unseren Kindern Weichlinge, die in der rauhen Welt scheitern müssen?" Claus Kleber, Heute Journal, 26.01.11 "Noch nie habe ich ein Buch, dessen Aussage so konträr zu meiner eigenen Erziehungsphilosophie steht, mit solcher Faszination gelesen." Petra Gerster "Amy Chua erklärt die westliche Erziehungsmethode für gescheitert. ... Eine verblüffend intime Ansicht ihrer selbst und ihrer Familie." Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.01.11 "Die Amerikanerin Amy Chua hält die westliche Kuschelpädagogik für verweichlicht. In ihrem Buch erklärt sie, wie sie ihre Töchter mit chinesischem Drill das Siegen lehrte. ... Das Buch ist die maximale Provokation. So etwas wie eine Kampfansage. Gerichtet an alle Eltern, Pädagogen, Bildungspolitiker, die meinen, größtmögliche Unbeschwertheit und Selbstentfaltung der Kinder sei die Hauptaufgabe der Erziehung." Uwe Wittstock, Focus, 24.01.11 "Liest man genau, ist vieles in Chuas Beschreibung zwar hart und streng, aber schließlich auch selbstironisch." Petra Steinberger, Süddeutsche Zeitung, 21.01.11 "Müssen Kinder zum Erfolg gezwungen werden? Sollen wir sie mit Druck und Erniedrigungen zu Spitzenleistungen treiben? Die US-Autorin Amy Chua hat genau diese Methoden bei ihren beiden Töchtern angewandt. Die Methoden ihrer chinesischen Eltern. Jetzt hat die Mutter ihre Familien-Geschichte aufgeschrieben - und weltweit eine Erziehungsdebatte ausgelöst." BILD, 22.01.11 "Ein intimer Einblick in die Mentalität der asiatisch-stämmigen Migranten. Vor allem aber ist das Buch voller Selbstironie und lässt dem Lesepublikum anders als die üblichen Ratgeber, die der schwarzen Pädagogik das Wort reden, genug Raum, sich zu überlegen, wie viel Strenge es seinen Kindern zumuten will." Anna Riek, ZDF aspekte, 28.01.11

Kurzbeschreibung

Amy Chua ist Juraprofessorin in Yale und zweifache Mutter. Ihre Kinder will sie zum Erfolg erziehen - mit allen Mitteln. Und gemäß den Regeln ihrer Wurzeln in China ist Erfolg nur mit härtester Arbeit zu erreichen. Sie beschließt, dass ihre Töchter als Musikerinnen Karriere machen sollen. Nun wird deren Kindheit zur Tortur. Wo eine Eins minus als schlechte Note gilt, muss Lernen anders vermittelt werden als in unserer westlichen Pädagogik. In ihrem Erlebnisbericht erzählt die Autorin fesselnd, witzig und mit kluger Offenheit von einem gnadenlosen Kampf, der ihr und ihren Töchtern alles abverlangte: ein packendes und hochkomisches Buch über Familie und Erziehung, über Leistungsdruck und über den Willen, unbedingt zu siegen.

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111 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Sollte man nicht zu ernst nehmen!, 3. Februar 2011
Von 
Caliban (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter des Erfolgs: Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte (Gebundene Ausgabe)
Einen Stern muss man hier vergeben; den zweiten erhält die Autorin für das ehrliche und damit spannende Psychogramm, das sie über ihre eigene Persönlichkeit gibt. Wenn Sie auf den ersten Seiten berichtet, dass ihre älteste Tochter mit 18 Monaten habe lesen können und mit drei Jahren Sartre gelesen habe, weiß der Leser spätestens, dass es hier nicht um Kindererziehung geht, sondern um eine Art Fantasy-Roman über eine Person, bei der nicht ganz klar ist, worin die Gründe für ihre übersteigerte Geltungssucht liegen. Denn mit dem Buch dürfte sie einerseits viel Geld verdient, sich aber andererseits als Juraprofessorin unendlich viel mehr geschadet haben. Fesselnd fand ich daher Passagen wie diese: Die Autorin bekundet, dass sie nicht an Sternzeichen glaube und immer die Ansicht vertreten habe, dass jeder ein Problem habe, der in diesem Punkt anderer Ansicht sei. Dann aber holt sie aus und zeigt, wie die chinesischen Sternzeichen auf ihre beiden Töchter passen und wieviel mehr noch ihr eigenes Sternzeichen, das des Tigers. Verzweifelt wirft sie die Frage auf, ob sie als Chinesin nicht die älteste Kultur der Menschheit verraten habe, weil sie einem Juden zwei Töchter schenkte und nicht einem Chinesen. Spätestens hier wird man als Leser zu einer Art Voyeur, der mit gebanntem Grauen einem Seelen-Strip zusieht.

In der Sache ist das Anliegen der Autorin lachhaft und ist nicht zuletzt in der chinesischen Öffentlichkeit entsprechend zurechtgerückt worden. Jedenfalls unsere Kultur beruht nicht auf Sparta, sondern auf Athen, d.h. nicht auf Prügeln und Liebesentzug, sondern auf dem kreativen Herumlümmeln des Sokrates auf der Agora. Kinder kann man auch nicht zu Künstlern prügeln, man kann sie sicher auf diese Weise bis zu einem gewissen Grad Künstler imitieren lassen. Dies schafft die älteste Tochter mit ihrem Auftritt in der Carnegie-Hall sicher; als Klassik-Fan aber ist sie mir seitdem nicht durch bahnbrechende Einspielungen aufgefallen.

Ja, und auch darauf muss ich eingehen: Auf den Selbtwiderspruch ein solches Buch (in einer etwas billigeren englischen Ausgabe allerdings) erworben und dafür die Autorin auch noch unterstützt zu haben. Ich weiß; aber dieser Art Selbstentblößung lockte schlicht das Teufelchen in mir. Ich warte schon auf die Fortsetzung und schlage der Autorin einen Titel vor, den auch Karl May für seine Autobiographie gewählt hat: "ich".
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100 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Siegen um welchen Preis ?, 29. Januar 2011
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter des Erfolgs: Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte (Gebundene Ausgabe)
Die Thesen der Autorin sind provokant, keine Frage. Denn sie macht im Buch nichts anderes, als das auf Demokratie und Toleranz basierende westliche Erziehungsmodell in Frage zu stellen und das auf Autorität basierende chinesische dagegen zu setzen. Hierzu benennt sie zunächst die aus ihrer Sicht bestehenden 3 Hauptunterschiede, die in der erzieherischen Denkweise zwischen beiden existieren. Diese seien hier stichpunktartig wiedergegeben, weitgehend unkommentiert, um den Leser des Buches und dieser Rezension zu ermöglichen, sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Erstens sind westliche Eltern sehr besorgt um die Selbstachtung des Kindes. Sie wollen nicht, dass es sich als Verlierer fühlt. Bekommt ein Kind in China hingegen schlechte Noten, gehen die Eltern zwangsläufig davon aus, dass es sich nicht genug angestrengt hat. Die Antwort besteht immer darin, das Kind zu bestrafen, zu beschämen. Sie sind überzeugt, dass das Kind genau dies verkraftet und es stark macht für das spätere Leben. Zweitens glauben chinesische Eltern, dass das Kind ihnen alles verdankt - und entsprechend Zeit seines Lebens die Wohltaten der Eltern vergelten muss. Westliche Eltern sind hingegen eher der Auffassung, dass ihr Kind ihnen nichts schuldet. Bezeichnendes Zitat der Autorin dazu: " Mir scheint das kein gutes Geschäft für westliche Eltern"! Drittens glauben chinesische Eltern, dass sie genau wissen, was für ihr Kind das Beste ist, und setzen sich folglich über Vorlieben und Wünsche hinweg. Sie fokussieren sich voll auf die bestmögliche Ausbildung. Westliche Eltern hingegen bemühen sich eher, die Individualität ihres Kindes zu respektieren und zu fördern.

Werden wir Westeuropäer uns dem chinesischen Modell annähern müssen, um in 50 oder 100 Jahren leistungsmässig überhaupt noch mithalten zu können? Die Antwort lautet glücklicherweise : wahrscheinlich nicht! Im Buch geht es viel um den Geigen- und Klavierunterricht der beiden Töchter der Autorin. Geübt wird täglich, auch in den Ferien. Und die Töchter bringen es hier auch zu grosser Meisterschaft keine Frage - dank des unermütlichen Einsatzes der Eltern. Doch die Musik, die im Buch eine so grosse Rolle spielt, ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass durch eiserne Disziplin erreichter Erfolg nicht alles ist. Dagegegen steht der freie Wille des Menschen, seine Unabhängigkeit und Kreativität. Es gibt in China sehr viele ausgezeichnete Pianisten, so wie ja auch die Töchter der Autorin. Gleichwohl hat China bisher kaum einen bedeutenden Komponisten hervorgebracht. Warum? Weil zum Komponieren genau das gehört, was man den Kindern in China am liebsten wegerziehen möchte: Individualität, Originalität und darauf basierend Kreativität.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Wo Realität die Fantasie übertrifft, 10. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter des Erfolgs: Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte (Gebundene Ausgabe)
Amy Chua, die vieldiskutierte und umstrittene Juraprofessorin aus Yale, Tochter asiatischer Einwanderer und nicht zuletzt Mutter zweier Töchter, berichtet in diesem Buch vom Versuch, ihre Kinder durch strenge chinesische Erziehung zu erstklassigen Musikerinnen zu machen. Im für Frau Chua "laschen" und "im Niedergang befindlichen" Westen löste dieser tiefe Blick in den Alltag einer chinesischen Familie große öffentliche Empörung aus. Doch was macht "Die Mutter des Erfolgs" zur Provokation?

Im Grunde genommen erzählt Chua von ihrem Alltagsleben, bei dessen Schilderung ein westlicher Leser fast vom Stuhl fällt. Die Autorin berichtet von Szenen, die meine Fantasie bei weitem übersteigen: Mit rigiden Methoden und stählerner Zähigkeit zwingt die Mutter ihre Töchter täglich für mehrere Stunden an ihre Instrumente. Dies bringt ihnen schon bald Erfolg und Anerkennung - doch leicht ist es nicht.
Vor allem die jüngere Tochter Lulu lehnt sich sehr frühzeitig gegen die autoritären Übungsmethoden der Juraprofessorin auf. Und das schlägt sich auch sehr bald in einem Unterschied zwischen den beiden Schwestern nieder: Während Sophia, die ältere, am Klavier weiterhin einen glatten Aufstieg nach oben, bis in die Carnegie Hall, hinlegt, flattern Lulu Absagen von Konservatorien ins Haus.
Im Teenageralter bricht sich dann Lulus gesamter Widerstandsgeist, der von Amy Chua ein Leben lang rigoros unterdrückt wurde, Bahn und entlädt sich auf die Mutter. Die Übungsstunden geraten zum häuslichen Krieg, wiederholt bekundet die Tochter, Geigespielen zu hassen. Ausgerechnet im Russlandurlaub spielt sich schließlich die entscheidende Endschlacht ab.
Amy Chua verliert ihren Kampf "östliche Erziehung gegen westliches Umfeld" und kapituliert schließlich. Nach dem Moskauer Showdown beginnt sie, zusammen mit ihren Töchtern dieses Buch zu schreiben, als Familientherapie, wie sie selbst sagt.

Ich persönlich fand dieses Buch zwar flott und witzig geschrieben, die Intention der Autorin jedoch höchst anmaßend und sehr provokant: Im Vorwort schreibt sie, die Geschichte hätte davon handeln sollen, dass chinesische Eltern bessere Pädagogen sind als westliche. Obwohl der Verlauf des Buchs eindeutig zeigt, dass Chua gescheitert ist, beharrt sie bis zum Schluss auf dem Erfolg ihres Erziehungsmodells und besteht auf der Behauptung, die westliche Welt steuere kontinuierlich auf den Untergang zu.
Höchst interessant auch: In der Danksagung werden die Töchter von der Autorin als "Freude meines Lebens" bezeichnet - allerdings hörte sich das in den vorhergehenden Kapiteln noch ganz anders an. Da war von Stofftierverbrennungen die Rede, Sophia wurde als Müll beschimpft und Lulu als das Langweiligste und Ordinärste, was es gebe auf der Welt.
Für mich ist das ganze Buch von einer tiefen Arroganz durchzogen, die alles, was der Autorin in irgendeiner Weise missfällt, als minderwertig und vulgär denunziert. An solchen Stellen klingt Chua intolerant, klischeebehaftet und vorverurteilend. Noch dazu widerspricht sie sich selbst andauernd: Einmal stellt sie die These auf, dass es allen westlichen Eltern egal sei, ob etwas aus ihrem Kind werde oder nicht - etwas weiter hinten im Buch redigiert sie dies mit der Behauptung, alle Eltern der Welt wollten nur das Beste für ihre Kinder.

Zu guter Letzt: Als westlich erzogener Pianist kann ich Frau Chuas These, nur ständiger Übungsdrill, vermiedenes öffentliches Lob und tumbes Auswendiglernen führen zu Erfolg und damit zu Freude, aus ganzem Herzen widersprechen. Man kann sehr wohl Freude am Klavierspiel haben, auch wenn einem nicht alles hundertprozentig gelingt. Auch schon der Übungsprozess kann fröhliche Momente enthalten - und am meisten freut es einen natürlich, wenn man auch gelobt und nicht nur scharf kritisiert wird. Im Konzert kann man dann mit der Gewissheit, sein Bestes zu geben, und guten Gewissens an das Vorspiel herangehen.
Darum geht es letztendlich im Leben: Menschlichkeit. Frau Chua hat sie ihren Kindern fast komplett geraubt, sie in einer sterilen und abgegrenzten Parallelwelt aufgezogen. Dies in einem Buch zu schildern, mit stolzem Verweis auf Chinas konfuzianische Tradition, ist für mich nichts als eine Anmaßung. Zwei Sterne gibt es wegen des guten Stils und der hervorragenden Übersetzungsarbeit; das Ziel des Buches bleibt von mir unverstanden.

MfG
Infocat
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