Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Komödienautor und -regisseur Albert Brooks (
Kopfüber in Amerika,
Rendezvous im Jenseits und
Mother) hat sich schon immer schwierigen Charakteren zugewandt. Er spezialisierte sich aber nicht auf jene neurotischen, auf reizende Art tollpatschigen Personen, wie man sie von Woody Allen kennt. Brooks erschafft Menschen, deren Bekanntschaft an den Nerven nagt und bei denen es manchmal Qualen bereitet, ihnen nur zuschauen zu müssen. Dies heißt aber nicht, dass sie nicht gleichzeitig sehr amüsant wären. Wie auch immer, in
Die Muse gelingt es ihm, die Ecken und Kanten seiner Figuren etwas zu glätten und doch den Humor aufrecht zu erhalten.
Der Drehbuchautor Steven (Albert Brooks) kann niemanden für seine Skripte begeistern. Ein sehr erfolgreicher Freund empfiehlt ihm, sich an Sarah (Sharon Stone, Sphere, Schneller als der Tod) zu wenden, welche -- wenn man den Freuden Glauben schenken mag -- die Verkörperung einer der Musen ist, jene Töchter des obersten griechischen Gottes Zeus, die die Kreativität inspirieren. Das einzige Problem ist, dass Sarah nicht nur gibt, sondern auch nimmt: Sie fordert teure Geschenke in Form von Diamantenkolliers, feudalen Hotelzimmern, späten Besuchen von Nobelrestaurants und völlige Ergebenheit dessen, den sie unter ihre Fittiche genommen hat. Dies alles erregt ein Verdachtsmoment in Stevens Ehefrau Laura (Andie MacDowell, Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Und ewig grüßt das Murmeltier), doch bald bittet sie selbst um Inspiration bei Sarah und schon ist es Steven, der Eifersucht verspürt.
Sharon Stone verkörpert ihren launenhaften Part mit unglaublicher Energie, und eine Fülle von Gastauftritten versüßen die Entwicklung der Geschichte. Es treten auf: die Regisseure Martin Scorsese (Casino, Zeit der Unschuld), James Cameron (Titanic, True Lies) und Rob Reiner (Harry und Sally, Eine Frage der Ehre), die Schauspielerinnen Jennifer Tilly (Bound, Bullets over Broadway) und Cybill Shepherd (Taxi Driver, Texasville) sowie der Starkoch Wolfgang Puck aus dem In-Restaurant "Spago".
Das Bonusmaterial amüsiert durch zwei verschiedene Kino-Trailer (einer mit Albert Brooks als Ansager und einem kinematografischen Wahrnehmungsexperiment), einem Blick hinter die Kulissen (fünf Minuten mitten im Aufnahmeteam), einem Album mit 17 Aushangfotos, insgesamt sieben Minuten Interviews (mit Albert Brooks, Andie McDowell, Sharon Stone, Rob Reiner und James Cameron) und ein 6-minütiges Making Of. --Bret Fetzer
Video Jakob Kurzinhalt
Drehbuchautor Steven ist verzweifelt. Erst feuert ihn das Studio, und schon glaubt jeder, er habe seinen kreativen Zenit überschritten. Das Schlimmste ist, dass er es selbst auch glaubt. Da kann ihm nicht einmal mehr seine Frau helfen. Eigentlich wäre er ein Fall für die Götter. Aber wo findet man die heute schon? Im Internet? Wohl kaum. So bleibt Steven nichts anderes übrig, als sich Rat von seinem supererfolgreichen Kumpel und Kollegen Jack zu holen. Der erzählt ihm von einer Muse, die ihn immer wieder von neuem inspiriert. Eine Muse? Ganz genau! Eine jener entzückenden Töchter Zeus', die sich ausschließlich den schönen Künsten widmet. Doch als die Muse Sarah tatsächlich vor Stevens Haus steht, sind zwei Dinge klar - erstens: Guter Rat ist teuer, und zweitens: Sein ruhiges Leben hat ein Ende!
VideoMarkt
Der Drehbuchautor Steven Phillips ist am Boden zerstört. Sein Studio hat ihn gerade vor die Tür gesetzt, weil er angeblich seinen künstlerischen Zenit bereits überschritten hat, und auch er selbst mag nicht mehr so richtig an sich glauben. In seiner Not wendet Steven sich an den erfolgreichen Kollegen Jack Warrick. Der weiß zu helfen und verweist den Freund an die Muse Sarah. Doch damit gehen die Schwierigkeiten erst richtig los: Denn erstens erweist sich guter Rat als ausgesprochen teuer und zweitens als gefährlich fürs Eheleben mit Gattin Laura...
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Albert Brooks ("Mother - Niemand missversteht dich besser"), Autor, Schauspieler und Regisseur, in den USA gerne als Woody Allen der Westküste bezeichnet, beschäftigt sich auch hier wieder mit den eigenen Krisen und Neurosen. Das Ergebnis ist eine kurzweilige Komödie voller gut gesetzter Spitzen auf Studio-Yuppies und Hollywood-Mechanismen sowie witziger Gastauftritte von Film-Biz-Größen wie Martin Scorsese oder James Cameron. Überraschend gut auch Sharon Stone als verführerische Zeus-Tochter. Wegen mangelnder echter Höhepunkte kommen wohl nur ausgesprochene Comedy-Fans auf ihre Kosten.
Blickpunkt: Film
Drehbuchautor Steven steckt in einer Krise und wird von einem Freund an die Muse Sarah verwiesen. Die ist jedoch äußerst teuer und gefährlich für Stevens Eheleben. Komödie um Neurosen und Hollywood-Business mit einer überraschend guter Sharon Stone.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Bissige Hollywoodsatire, in der eine mystische Muse die Größen der Traumfabrik charmant-kapriziös um ihren kleinen Finger wickelt.
Kurzbeschreibung
Drehbuchautor Steven ist verzweifelt. Erst feuert ihn das Studio, und schon glaubt jeder, er habe seinen kreativen Zenit überschritten. Das Schlimmste ist, dass er es selbst auch glaubt. Da kann ihm nicht einmal mehr seine Frau helfen. Eigentlich wäre er ein Fall für die Götter. Aber wo findet man die heute schon? Im Internet? Wohl kaum. So bleibt Steven nichts anderes übrig, als sich Rat von seinem supererfolgreichen Kumpel und Kollegen Jack zu holen. Der erzählt ihm von einer Muse, die ihn immer wieder von neuem inspiriert. Eine Muse? Ganz genau! Eine jener entzückenden Töchter Zeus', die sich ausschließlich den schönen Künsten widmet. Doch als die Muse Sarah tatsächlich vor Stevens Haus steht, sind zwei Dinge klar - erstens: Guter Rat ist teuer, und zweitens: Sein ruhiges Leben hat ein Ende!
dvdcheck.de, 19. Juni 2000
"Die Muse" überraschte mich tatsächlich, obwohl ich sehr skeptisch an den Film heranging. Nach dem Ablegen aller Vorurteile bekam ich dann eine ausgesprochen gelungene Komödie vor die Augen. Hier wird eine gute Geschichte mit einer netten Überraschung gen Ende des Films geboten, die durchweg prächtige Unterhaltung mit einem intelligenten Humor paart! Die Idee des Überschreiten des geistigen Zenits und der darauf folgenden Konsultierung einer Muse - an und für sich schon ein Lacher. Es wurden wahrlich fantastische Ideen im Film verwirklicht, und das mit namhaften, sehr guten Darstellern. Das Frauen-Duo Sharon Stone und Andie MacDowell ist schon eine Klasse für sich. Hinzukommen die ganzen Gastauftritte bekannter Regisseure und Drehbuchautoren - sehr sehenswert. Und das gilt praktisch für den ganzen Film, denn er hat nicht nur gute Darsteller und viel Herz und Humor, sondern auch spritzige Dialoge, gute Witze und einen sehr gelungenen Soundtrack von Elton John. Absolut sehenswert!
Produktbeschreibungen
Drehbuchautor Steven (Albert Brooks) ist verzweifelt. Erst feuert ihn das Studio und schon glaubt jeder, er habe seinen kreativen Zenit überschritten. Das Schlimmste ist, dass er es selbst auch glaubt. Da kann ihm nicht einmal mehr seine Frau (Andie MacDowell) helfen. Eigentlich wäre er ein Fall für die Götter. Aber wo findet man die heute schon? Im Internet? Wohl kaum. So bleibt Steven nichts anderes übrig, als sich Rat von seinem supererfolgreichen Kumpel und Kollegen Jack (Jeff Bridges) zu holen. Der erzählt ihm von einer Muse, die ihn immer wieder von neuem inspiriert. Eine Muse? Ganz genau. Eine jener entzückenden Töchter Zeus′, die sich ausschließlich den schönen Künsten widmet. Doch als die Muse Sarah (Sharon Stone) tatsächlich vor Stevens Haus steht, sind zwei Dinge klar - erstens: Guter Rat ist teuer, und zweitens: Sein ruhiges Leben hat