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Die Musche - Tochter des Scharfrichters: Historischer Roman [Taschenbuch]

Ursula Meier-Nobs
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 335 Seiten
  • Verlag: Lübbe; Auflage: 4 (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404143620
  • ISBN-13: 978-3404143627
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 664.980 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
92 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und Mitleid 21. Mai 2002
Von Sonja
Format:Taschenbuch
Unter dem nicht unbedingt vielversprechenden Titel "Die Musche- Tochter des Scharfrichters" verbirgt sich ein historischer Roman, den ich nicht wieder aus der Hand legen konnte. Erzählt wird die Geschichte der von der Gesellschaft geächteten Hernkerstochter Josiane, zunächst aus ihrer Sicht, später aus wechselnden Perspektiven (der ihres Ehemannes Jost, ihres Beschützers Mathieu und ihrer Tochter Barbara). Josiane darf nicht außerhalb ihres Standes heiraten - und kein ehrbarer Bürger der Stadt Bern würde auch nur wagen, die Henkerstochter zu berühren - doch mit dem Chordiener Martin verbindet sie eine starke Liebe, aus der auch Tochter Barbara entsteht. Man leidet mit der Romanheldin Josiane, die in der auferzwungenen Ehe mit ihrem gewalttätigen Vetter Jost entsetzliche Qualen erleiden muss, und hofft und bangt bis zum Ende, dass sich ihre Liebe zu Martin doch noch erfüllen kann und sie zueinander finden.
Der Roman ist in einer leicht und flüssig zu lesenden Sprache geschrieben, die einem die Sitten und Gebräuche des zu Ende gehenden 17. Jahrhunderts sehr lebhaft vor Augen führt. Ich war des Öfteren sehr froh, als Frau nicht in dieser Zeit gelebt haben zu müssen. Umso mehr fesselte mich das Schicksal der Romanheldin.
Das einzige Manko dieses Buches sind einige unglaubwürdige Zufälle und Begegnungen, die andererseits aber die Spannung bis ins Unerträgliche erhöhen. Ein tolles Buch!
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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heißer Tip für Freunde historischer Romane 4. März 2005
Format:Taschenbuch
Es ist dies mein erstes Buch von Ursula Meier-Nobs (ich hab's noch nicht ganz durch), kann es aber schon jetzt allen Freunden historischer Romane wärmstens empfehlen.
Das Buch zeichnet ein lebendiges Bild des Lebens im Bern des ausgehenden 17. Jahrhunderts (und nicht der Renaissance, wie ein Korezensent anmerkte!). Die Handlung ist aus der sehr interessanten Perspektive einer Henkersfamilie beschrieben, wobei die Autorin zu Recht auf die alltäglichen Probleme einer Familie hinweist, deren Oberhaupt einem "unreinen" Beruf nachgeht. Ausgrenzung, Anfeindungen der "normalen" Bürger und Gesellschaft, die psychologische Verarbeitung von "berufsmäßiger" Folter und Hinrichtung nehmen einen angemessen großen Platz in der Geschichte ein. Wir lernen auch, daß die Henker interessanterweise nicht nur als Folterknechte, sondern auch als Ärtzte (natürlich heimlich) in Anspruch genommen wurden.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Musche, die Tochter des Henkers von Bern. Josiane, so ihr Name, kümmert sich um den kleinen Landstreicherjungen Mathieu, dessen Angehörige von ihrem Vater wegen Diebstahls bestraft und zeitweise eingesperrt werden. Sie erlebt, wie ihr Bruder David das Elternhaus verläßt, weil er nicht die Nachfolge seines Vaters antreten will. Sie verliebt sich in Martin, dessen Herkunft ein Geheimnis zu umgeben scheint. Und sie wird zur Ehe mit ihrem Vetter Jost gezwungen, damit das Amt des Henkers von Bern in der Familie bleiben kann. (weiter bin ich noch nicht)
Ursula Meier-Nobs beherrscht die deutsche Sprache souverän und hat einen sehr schönen Ausdruck. (Das tut gut, sind doch leider nicht alle aktuellen historischen Romane von sprachlich gleicher Qualität.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender, gelungener Roman 8. Juni 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Am Beispiel der Musche gibt das Buch einen guten Einblick in die Lebensverhaeltnisse des 18. Jahrhunderts. Es ist gut gelungen, die Zwiespaeltigkeit ihres Standes aufzuzeigen. Das Buch ist spannend geschrieben, laesst sich leicht und fluessig lesen und bringt durch den Wechsel der erzaehlenden Personen verschiedene Sichtweisen zum Ausdruck.Wer gerne historische Romane liest, sollte sich das Buch kaufen.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen etwas verwirrend. besser einer Perspektive treu 5. Dezember 2002
Format:Taschenbuch
Ich mag spannende historische Romane, in die man so richtig "versinken kann". Dieser hat den Ansatz dazu ganz sicherlich. Aber für meinen Geschmk sind die Charaktere etwas zu oberflächlich gehalten. Zu oft wechselt auch die Perspektive. Zuerst sieht man alles aus der Sicht der Musche, später aus der Sicht ihren brutalen Ehemannes, dann aus der Scht der Tochter... dieser ständige Wechsel hat mir nicht so gefallen.
Mit Josiana konnte ich richtig mitleiden ( *gg* ), aber mit den anderen Sichtweisen konnte ich das nicht mehr. Dazu ist das Buch einfach zu kurz. Ich hatte es in 2 Tagen ausgelesen und habe nicht besondern viel gelesen in den beiden Tagen. Hatte mir mehr erwartet. Aber trotzdem noch guter Durchschnitt, kurzweilig und nicht langweilig!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas oberflächlich 26. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Das Buch fängt gut an, aber die Personen bleiben für meinen Geschmack zu blas. Ich konnte nicht richtig mitfiebern mit Josiane, sondern fühlte mich immer nur als Beobachter. Schade, wo die Autorin die Zeit in der das Buch spielt gut darstellt. Aus der Geschichte hätte man mehr machen können...
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial geschrieben, Frau lässt grüßen! 19. Februar 2006
Format:Taschenbuch
Ein schönes Buch! Ein Buch, welches imstande ist, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Ein Buch, dass manchmal weh tut aber sogleich wieder zärtlich tröstet.
Eben von einer Frau geschrieben! Nicht dass dies Männer nicht ebenso gut könnten. Sie trauen sich nur nicht!
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