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Moviemans Kommentar zur DVD: Ein tolles DVD-Set: 38 Folgen, tolle Bildqualität, angemessene Tonqualität und eine Vielzahl hervorragender Extras. Einfach toll!
Bild: Die Bildqualität dieser mehr als 40 Jahre alten Serie ist wirklich phänomenal. Das kontrastreiche Schwarzweißbild verfügt über guten Schwarzwert, der Konturen genau definiert. Rauschen ist leicht vorhanden, aber niemals störend. Gleiches gilt für die Kompression, die zwar mit leichter Blockbildung agiert, aber sich auch nie nervend in den Vordergrund rückt. Die Schärfe ist angenehm bis gut und lässt die Einzelheiten gut erkennen. Die Vorlage ist an sich gut erhalten, nur selten fallen kleinere Dropouts auf. Koch hat hier wirklich sehr viel aus der alten Serie herausgeholt. Einen Grund zur Klage gibt es hier nicht im Mindesten.
Ton: Der Originalton gefällt hier weit besser. Zwar gibt es ein leichtes Rauschen im Hintergrund zu vernehmen, aber das erklärt sich durch das Alter. Die Synchronisation ist ja noch eher jüngeren Datums und klingt darum auch sauberer, allerdings auch deutlich steriler, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Dialoge etwas überlaut erschallen. Die meisten Fans werden "Die Munsters" aber ohnehin durch die Original-mit-Untertitel-Ausstrahlungen in den 80er Jahren kennen gelernt haben, so dass der O-Ton hier ganz klar vorzuziehen ist. Etwas nervend ist der Laugh-Track, den diese Serie nun wirklich nicht gebraucht hätte.
Extras: Hochinteressant ist die farbige Pilotfolge der Serie, die die Grundlage für die zweite Episode "Der Liebestrank" bildete. Bemerkenswert ist, dass hier in den Rollen von Lily (hier noch Phoebe) und Eddie noch andere Schauspieler zu sehen sind. Man konnte die Munsters ja später in einem eigenen Kinofilm schon in Farbe sehen, aber hier ist es mehr als faszinierend, sie einmal in Farbe zu erleben. Die Bildqualität dieser Präsentation, mit der die Serie dem Sender angepriesen wurde, ist ebenfalls hervorragend. Weiterhin sind hier zwei jeweils knapp 45 Minuten lange Dokumentationen enthalten. "America's First Family of Fright" beschäftigt sich mit der Enstehung der Serie und geht dabei zurück bis in die 40er Jahre, als ein Zeichentrickfilmer eine Spaßgeschichte aus den Universal-Monsters namens "The Monster Family" machen wollte. Damals wurde nichts daraus, aber in den 60er Jahren entwickelte man "Die Munsters" als Superschnellschuss, der die Konkurrenz-Serie "Die Addams Family" attackieren sollte. Die Menge an Informationen, die in dieser Dokumentation zu finden sind, sind schlichtweg überwältigend. Sehr schön ist auch die Dokumentation über Fred Gwynne, den Darsteller von Herman Munster, in der gut aufgezeigt wird, dass die Rolle des Frankenstein-Monsters seine komplette Karriere überschattete. --movieman.de
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