Als wäre nichts selbstverständlicher nimmt uns Tove Jansson mit in die liebevoll-skurile Welt der Mumins, Snorks, Hemuls u.s.w., in der Eierschalen in Zauberhüten zu kleinen Wölkchen werden, mit denen man sacht über Wälder fliegen oder auch wilde Reiterspiele veranstalten kann. Wer den Haftinatten ihr Barometer wegnimmt, darf sich nicht wundern, wenn diese nachts ins Zelt schlüpfen. Auch Tofsla und Vifla nehmen es mit dem Eigentumsbegriff nicht so genau, geben aber die Handtasche der Muminmutter, in der sie so schön schlafen konnten, aus Mitleid doch wieder zurück und werden als Finder vom ganzen Tal gefeiert. Übrigens sprechseln sie auchsla ein bischen anders als wirsla, doch Gefühle wie z. B. Eifersucht und Eitelkeit, aber auch Sehnsucht und stille Freude gibt es auch im Mumintal. Das Beste aber ist die selbstverständliche Toleranz der Mumins: Kommt ein Fremder gleich welcher Größe und Erscheinung ins Mumintal, wird einfach ein neues Bett aufgestellt und niemand wundert sich darüber, dass alle ein bisschen anders sind als man selbst!