Produktbeschreibungen
Die Produzenten von Die Mumie und Die Mumie kehrt zurück und der Regisseur von The Fast and the Furious präsentieren ein fulminantes Filmepos voller Magie, Humor und Action, dessen gigantische Schlachten und mitreißende Zweikämpfe jetzt auf DVD weiterleben – bis in alle Ewigkeit.
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Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild der Bluray brilliert in allen Belangen. Es bietet Klarheit und wunderbar natürlich leuchtende Farben. Auch akustisch fehlt es dem Effektspektakel an nichts und die Extras sind nicht nur umfangreich und hintergründig, sondern bieten aufgrund von BD-Live- und U-Control-Funktion sogar eine Menge Erweiterungen und Einflussmöglichkeiten.
Bild: In warm leuchtenden Farbtönen erstrahlen die weiten Wüstenbilder. Aber auch in Innenräumen bietet sich ein wunderschön runder farblicher Eindruck, der eine riesige Anzahl an unterschiedlichen Nuancen bereit hält (Esszimmer, 00:12:53). Auch Nahaufnahmen von Gesichtern erfreuen das Zuschauerauge mit nicht nur hoch auflösenden Details, sondern auch mit einer ausgewogenen, brillanten Farbwahl (Gesicht, 00:09:55). Die Kontrastwerte halten auch der Dunkelheit in den Grabkammern stand, nur selten lassen sich leichte Überbelichtungen finden, die aber recht stimmungsvoll ausfallen (Hals, 00:25:46). Von Rauschen oder Artefakten ist praktisch keine Spur.
Ton: Ein wahres Feuerwerk an Effekten wird von der Bluray angeboten. Fast permanent grollt, knallt und zischt es aus allen Seiten des Raumes. Dabei bieten die Signale eine ausgewogene Mischung aus Basstiefen und Höhen und zu gegebenem Zeitpunkt kehrt auch mal eine wohltuende oder knisternde Stille ein. Vielversprechend klingen auch die Synchronisationen, die mit reichlich räumlicher Qualität ausgestattet sind (Hall der Stimme in Grabhalle, 00:22:50). Effekte wie Explosionen dröhnen ordentlich (Sprengung, 00:17:12), wobei die interessanteren Richtungswechsel in Detailgeräuschen zu finden sind.
Extras: Die Disc bringt reichlich Extras mit. Neben der BD-Live-Funktion hat der Zuschauer außerdem über eine "U-Control"-Funktion Eingriffmöglichkeiten. Unter dieser finden sich ein visueller Audiokommentar, "Kenne Deine Mumie", ein Szenen-Explorer und eine "Bild im Bild"-Funktion. In den eigentlichen Extras folgen "Meine Szenen", ein Making Of, unveröffentlichte Szenen und die Featurettes "Von der Stadt zur Wüste", "Das Terracotta-Erbe", "Es geht los: Der Casting Prozess", "Vorbereitungen auf den Kampf mit Brendan Fraser und Jet Li" sowie "Jet Li: Herstellung der kaiser Mumie". Das ist aber noch nicht alles. Ein Audiokommentar des Regisseurs Rob Cohen und das Featurette "Erschaffung von neuen und übernatürlichen Welten" erweitern das satte Aufgebot und machen die Extras insgesamt zu einem eindrucksvollen Hintergrundbericht. --movieman.de
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Diese wird allerdings nicht wie erwartet durch deutsche Museen touren, denn ganz böse Bösewichte planen, den Kaiser und seine Armee wieder zum Leben zu erwecken und - wie könnte es anders sein - die Welt erobern zu lassen.
Wie das genau hätte aussehen sollen, bleibt allerdings fraglich, denn die Tonzombies sind weder sonderlich robust noch außerordentlich bewaffnet, so dass man das Problem beispielsweise mit einer großen Steinkugel hätte erledigen können. Der Kaiser selbst ist mit seiner unerklärlichen Fähigkeit, sich in einen dreiköpfigen Drachen zu verwandeln, etwas bedrohlicher, doch der Film spielt nach dem Zweiten Weltkrieg, da würde dieses Viech auch nicht mehr Schaden anrichten als ein Sturzkampfbomber der deutschen Luftwaffe. Auch auf Plot-Ebene ist der Film erstaunlich schlecht durchdacht. Schneemenschen, Unsterblichkeit und untote Pferde sind in diesem Genre allesamt zu akzeptieren, doch wenn die OConnells unter großem Aufwand nach China gelockt werden, nur um einem Chinesen eine chinesische Inschrift vorzulesen, dann ist das einfach nur miserabel konstruiert.
Leider bewahrheitet sich auch die größte Angst der Fans: Maria Bello als Ersatz für Rachel Weisz funktioniert leider überhaupt nicht. Bello, normalerweise ebenso ansehnlich wie darstellerisch überzeugend, kämpft nicht nur mit den grenzdebilen Dialogen, sondern auch mit der nichtexistenten Chemie zwischen ihr und Brendan Fraser. Letzterer hat allerdings nichts von seiner Spielfreude eingebüßt und beschert dem Film in den Momenten, wo seine Frau ihn lässt, immerhin einige witzige Momente.
Des Weiteren könnte man noch positiv anführen, dass der Sohn nicht mehr ganz so nervtötend ist wie im zweiten Film, auch wenn die Messlatte diesbezüglich arg niedrig liegt.
Die Mumie 3 wirkt von vorne bis hinten wie ein Flickwerk aus geklauten Ideen und undurchdachten Entwicklungen, aufgepeppt mit viel CGI und einer Menge Getöse. 2007, als der ähnlich verkorkst konstruierte Fluch der Karibik 3 die Kinokassen dominierte, wäre Regisseur Rob Cohen vielleicht damit durchgekommen. 2008 ist es einfach nicht gut genug.
Filmkritik von Felix "Flex" Dencker


