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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen14
4,4 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 28. Dezember 2007
Ab und an, nicht immer, aber doch hin und wieder braucht frau eben jene Literatur, von der man schon zu Beginn weiß, dass man sich zu einem guten und freudigen und wohl auch wunderschönen, wenn nicht gar traumhaften Ende hinarbeitet.

Obgleich man also weiß, wie dieser Roman sein Ende finden wird und wie sich zwei Menschen endlich trotz der großen Verwirrungen und Irrtümer finden, zieht man es aus dem Bücherregal, wirft sich auf den gemütlichsten Sessel, denn das eigene Heim bereit hält, schlägt die Beine unter und steckt den Kopf in das Buch. Man schmöckert nicht, man liest nicht, man saugt vielmehr jedes Wort auf, jeden Gedanken, jedes Fünkchen Liebe, das man als Leser schon längst erkennt, wenn es für die Haupt- bzw. Romanfiguren noch nicht erkenntbar ist. Und so sitzt frau also stundenlang auf dem Sessel, vergisst die Suppe auf dem Herd, geht nicht mehr ans Telefon, und reist durch die Welt.

Bei diesem Buch hat man die Gelegenheit mit Quin, Heini, Pilly, Leonie, ... & eben auch Ruth mitzureisen. Man hat die Möglichkeit, noch einmal wie ein Schulmädchen kichern zu dürfen, wenn sich die Liebenden endlich finden.
Dieser Roman mag also mitunter sogar vorhersehbar sein, manchmal sogar schon an Kitsch grenzen, aber mit einer Tasse heißer Schokolade (je nach Wunsch mit oder ohne Schlag) verspricht er dennoch unterhaltsame Lesestunden, die bei Empfänglichen sogar noch für das altbekannte Kribbeln im Bauch sorgen.
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am 12. Juli 1999
Im Europa der dreißiger Jahre rettet der britische Professor Quinton Sommerville das Leben der Wiener Studentin Ruth Berger, der Tochter eines befreundeten Professors, durch eine Scheinehe, durch die Ruth Österreich verlassen kann, um ihrem "Mann" nach England zu folgen. In London angekommen wollen die beiden sich nicht mehr wiedersehen und die Ehe soll so schnell wie möglich geschieden werden, damit Ruth ihren Liebsten, einen jungen Konzertpianisten, heiraten kann. Doch wie so oft kommt alles anders als geplant...
Eva Ibbotson beschreibt in ihrem Buch die Schwierigkeiten der Emigranten, sich in einem fremnden Land zurecht zu finden und ihr neues Leben in die Hand zu nehmen, sowie die Londoner Ablehnung und angst der britischen Bevölkerung gegenüber den Flüchtlingen. Allerdings geht sie dabei nicht in die Tiefe, sondern verarbeitet dies schwierige Thema im Rahmen einer Liebesgeschichte quasi nebenbei, wodurch es oft oberflächlich wirkt. Trotz allem gelingt es ihr aber, ungewöhnliche und liebenswerte Charaktere zu entwerfen, die einem im Laufe des Romans ans Herz wachsen und von denen man noch mehr lesen möchte, wenn man die letzte Zeile gelesen hat. Wenn man also nach Feierabend gerne einen Liebesroman zum Abschalten lesen möchte, ist die Morgengabe durchaus geignet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. November 2007
Schon seit langem eines meiner Lieblingsbücher: witzig, romantisch und trotzdem nicht seicht.
Es ist nicht oft möglich, so heiter über diese schwere Zeit zu schreiben.
Sicherlich ist es eher ein Buch, daß Frauen gefällt, aber das macht ja nichts!
Beste Unterhaltung mit Niveau - was will man mehr??!!
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am 17. September 2005
... vorzugsweise am Strand zu genießen.
Der geschichtliche Hintergrund dieses Romans, den ich schon in die Kategorie Historienroman einordnen möchte, ist sehr ernst: Im Österreich Anfang der Hitlerzeit rettet ein englischer Professor eine junge Frau aus Wien mittels Paßehe vor der Verschleppung ins Konzentrationslager.
In London finden die Eltern und Freunde der jungen Frau als verarmte Flüchtlinge wieder zusammen. Sie müssen sich mit einfachen Arbeiten durchs Leben schlagen und gegen Vorurteile in der Bevölkerung durchsetzen. Schicksale werden durcheinandergewirbelt und man kommt einander näher...
Eva Ibbotson schreibt diese eigentlich ziemlich konservative Liebesgeschichte mit viel Hintergrundwissen über das Alltagsleben der österreichischen Flüchtlinge in England. Obwohl ich schon vorher wußte, wie dieses Buch ausgehen wird - natürlich gut, und sie kriegen sich auch alle - folgte ich den Verwicklungen der Handlung gerne. Es gelingt Eva Ibbotson nämlich immer wieder, kräftige Seitenhiebe auf das zurückhaltende englische Landleben und den Standesdünkel der "Upper Class" auszuteilen und im Kulturvergleich österreichische und britische Lebensgewohnheiten amüsant gegeneinander zu setzen. Außerdem schafft sie eine Menge liebenswerter und schrulliger Nebenfiguren, die das Buch bunt und fröhlich werden lassen. Die vielen humorvolle Szenen mit witzigen Details und netten Dialoge, die in den Roman einfließen, machen es zu einem leichten entspannenden Lesevergnügen.
Ich halte es für möglich, daß dieser Roman einmal verfilmt wird.
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am 31. August 2005
Gewöhnlich lese ich nur zwischendurch mal einen Liebesroman. Und meist bleibt er mir nicht lange im Gedächtnis. Doch dieses Buch hat mich gefangen. Seit ich es vor vielen Jahren zum ersten Mal gelesen habe, bin ich ein großer Ibbotson-Fan. Es gibt jedoch kein schöneres Buch als "Die Mogengabe". Seit damals habe ich die Geschichte von der jungen Ruth und ihrer Scheinehe mit dem Professor Quin schon über zehn mal gelesen. Obwohl man sich bereits van Anfang an denken kann, wie das Buch ausgeht, ist es doch immer wieder schön diese Beiden und die vielen tollen Nebencharaktere auf ihrer Reise zu begleiten. Allen Frauen, die noch überlegen, ob sie dieses Buch kaufen sollen, sei gesagt: Wer ein Buch sucht bei dem man abwechselnd lachen, weinen und sich in die Charaktere verlieben möchte, ist hier richtig beraten.
Ich bin mir sicher, daß ich "Die Morgengabe" auch weiterhin von Zeit zu Zeit lesen werde.
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am 22. Mai 2000
Eigentlich hatte mich der Klappentext nicht sehr angesprochen. Aus irgendeinem Grund schlug ich jedoch das Buch auf und las den ersten Absatz. Bereits die ersten Zeilen gefielen mir so gut, dass ich das Buch schnellstens gekauft und kaum zu Hause angelangt auch mit dem Lesen begonnen habe. Aufgehört habe ich erst nachdem ich es ganz gelesen hatte und das war um halb vier nachts.
Der Text ist von einer erfrischenden Leichtigkeit ohne dabei seicht zu wirken und mit interessanten Personen bestückt. Vor allem die Protagonistin Ruth werden Sie nach wenigen Seiten lieben.
Teilweise erinnert mich der Stil etwas an Jane Austen, wenngleich natürlich die Wortwahl moderner gestaltet ist.
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TOP 100 REZENSENTam 14. April 2015
Wien im Jahre 1938. Eigentlich hätte Ruth Berger schon längst in England sein sollen. Bei der Ausreise hat ihr jedoch die Unbedenklichkeitserklärung gefehlt, die seit dem Anschluss an das Deutsche Reich zwingend vorgeschrieben war. Der englische Wissenschaftler Quinton (genannt Quin) Somerville, der Ruths Familie von einem früheren Studienaufenthalt kennt, erklärt sich spontan bereit, die junge Frau zu heiraten, um zu helfen. Eine Passehe. In England angekommen trennen sich die Wege von Ruth und Quin. Die Ehe soll nur solange Bestand haben wie unbedingt nötig.

Während Quin seine Forschungstätigkeit wieder aufnimmt, will Ruth ihr Studium in London fortsetzen. Das College, von dem sie ursprünglich eine Zusage erhalten hatte, hat ihren Platz jedoch anderweitig vergeben. Einzig Thameside will sie aufnehmen. Das ist jedoch ausgerechnet die Hochschule, an der Quin einen Lehrstuhl innehat. Engere Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden sind untersagt. Des Weiteren hat ihm sein Anwalt geraten, jeglichen Kontakt mit Ruth auf das Minimum zu beschränken, um die spätere Auflösung der Ehe nicht zu gefährden, weswegen Quin alle Hebel in Bewegung setzt, damit Ruth ausgeschlossen wird. Da außer den beiden keiner von der Eheschließung weiß, stößt sein Vorgehen auf große Verwunderung und Widerstand, so dass Quin schlussendlich aufgeben muss. Zusätzliche Komplikationen ergeben sich durch eine andere, eine Upper-class-Studentin, die es auf den Professor abgesehen hat, sowie durch einen Vetter Ruths, einen Konzertpianisten, dem die Emigration ebenfalls geglückt ist.

Eine alleinstehende Tante, die das Herrenhaus hütet, ein charmanter Mischlingshund mit unnachahmlichen Manieren, eine ehrgeizige Mutter, die ihre Tochter gut verheiraten will, ein Vater, der ausgerechnet Vizekanzler der Universität Thameside ist, ein paar Studenten und andere Familienmitglieder … die Nebenrollen sind überschaubar.

Ruths Name ist natürlich Programm: „Wo du hingehst, da will ich auch hingehen, wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.“ So die Worte der Urgroßmutter Davids, die eine Moabiterin war.

Das Happy End wird leider schon auf der Buchrückseite angekündigt. Dennoch hat mich diese warmherzige Liebesgeschichte über mehrere Tage hinweg gut unterhalten.
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am 17. März 1999
die "Morgengabe" gibt - obwohl sie zur Zeit des 2. Weltkrieges spielt -, ein wundervolles Beispiel dafür, wie die Kombination von Intelligenz und Phantasie auch in schweren Zeit der Liebe und dem Glück zu ihrem Recht verhelfen. Beim Lesen der spritzigen Dialoge mußte ich oft laut lachen. Erinnert in der Art an die Romane von R. Pilcher.
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am 11. September 2003
Eva Ibbotsens "Morgengabe" ist meiner Meinung nach eines ihrer besten Bücher. Eine warmherzige Leibesgeschichte, wunderbar formuliert, witzig, gefühlvoll und mit sehr gut gezeichneten Nebenfiguren. Walt Disney für weibliche Erwachséne, ein richtiger Gute-Laune-Schmöker
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am 16. April 2015
Wie die meisten Bücher von E. I. spielt auch dieses in England/Österreich der 30er und 40er Jahre. Ihre Story ist zwar ein bisschen vorhersehbar, aber ich lese ihre Bücher immer gern. Es gibt oft zeitgeschichtliche Details, die spannend geschildert werden. Einfach ein gut lesbarer Stil und nicht alltäglich.
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