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Die Morde des Émile Poiret 02: Briefe um Mitternacht
 
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Die Morde des Émile Poiret 02: Briefe um Mitternacht [Audiobook] [Audio CD]

Ascan von Bargen , Donald Arthur , Peter Buchholz , Ole Pfennig , Michael Tietz , Andreas Von der Meden , Gisela Fritsch , Melanie Fouché , Ghadah Al Akel
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Maritim Verlagsgruppe Hermann; Auflage: 1., Aufl. (16. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867142076
  • ISBN-13: 978-3867142076
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 781.882 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Émile Poiret, der belgische Meisterdetektiv, staunt nicht schlecht, als er unverhofft von einer jungen Dame parfümierte Briefe erhält. Die obskuren Andeutungen darin wecken sofort die Neugier des berühmten Gaunerschrecks. Mit seinem untrüglichen Gespür für das Verbrechen wittert Poiret einen neuen Fall, der seine ganze Kombinationsgabe erfordert.
Zwischen den Roulettetischen und zwielichtigen Besuchern des Londoner "EMPIRE CASINO" kommt Poiret einem diabolischen Intrigenspiel auf die Schliche. Und am Ende stellt sich für Poiret nur noch eine einzige Frage: Wer ist der maskierte Unbekannte, der um Mitternacht seine Briefe überbringt, die sowohl unermesslichen Reichtum, als auch den sicheren Tod versprechen?

Über den Autor

Der 1976 geborene Ascan von Bargen startete als Comic-Zeichner, widmete sich dann aber schnell dem Schreiben und fand dort seine Leidenschaft. Waren es zunächst Geschichten für die erfolgreiche John Sinclair Reihe, folgten mittlerweile mehrere Hörspiele bei Maritim und nun der erste Roman.Des Weiteren arbeitet von Bargen an zahlreichen Hörspiel- und Filmprojekten, wovon 2006 einige das Licht der Öffentlichkeit entdecken werden.Sein Schreibstil ist treffsicher, mitreißend und unerhört spannend. Man könnte sagen, er orientiert sich an den großen amerikanischen Namen, behält dabei aber seinen eigenen Stil, der vergangene Zeiten mühelos wieder lebendig werden lässt.Peter Weis absolvierte sein Schauspielstudium an der Niedersächsischen Hochschule für Musik und Theater. Anschließend folgten Engagements in Darmstadt, am Deutschen Theater Göttingen und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Peter Weis wirkte außerdem in zahlreichen Fernseh- und Filmproduktionen mit. Darüber hinaus schreibt er Drehbücher für das Kinderfernsehen des NDFR. Er arbeitet als Synchronsprecher und ist als Regisseur und Sprecher für den Hörfunk tätig.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Als Émile Poiret, der belgische Meisterdetektiv, parfümierte Briefe, in welchen er inständig um Hilfe und ein geheimes Treffen gebeten wird, ist seine Neugierde geweckt. Er kann nicht widerstehen und trifft sich mit einer geheimnisvollen Fremden Frau im Kasino. Diese Frau erhält jeden Monat um Mitternacht einen Brief mit Geld, und zwar so lange, bis sie eine Million erhalten hat, dann soll sie sterben. Der letzte Brief wird diese Nacht eintreffen. Wird es Émile Poiret gelingen diese unglückliche Frau zu retten?

Der oben geschilderte Fall beginnt leider erst, nachdem etwa die Hälfte der CD und somit des Hörspiels bereits vorbei ist. Die erste Hälfte des Hörspiels beschäftigt sich mit den Frühstücksgewohnheiten des großen Detektivs und Gesprächen mit seinen Angestellten, als da wären der Butler und seine Sekretärin. Der Hörer erfährt mehr persönliches über die Sekretärin und das Personal des Detektivs als über die Klientin. So ist es kein Wunder, dass die Auflösung des Falles überraschend ist, denn alles, was an Informationen zu diesem Verbrechen wichtig ist, wird einem bis zur obligatorischen Beichte des Delinquenten verschwiegen.
Das ist einfach nur unglaublich schlecht gemacht. Das ist kein Krimi, das ist eine extrem ermüdete, langweilige Selbstdarstellung des Émile Poiret.
Die Sprecher sind durchwachsen.
Donald Arthur verleiht Émile Poiret eine unvergleichliche, unverwechselbare Stimme. Melanie Fouché als Cassandra jedoch fand ich etwas leblos und steif. Zudem sind einige Gespräche suboptimal ausgesteuert, so dass Cassandra deutlicher zu hören ist als Poiret.
Das Beste an diesem Hörspiel ist die stimmungsvolle Musik, die einen zum mitwippen animiert.
In diesem Teil nun auch (endlich) die lange erwartete Erwähnung der "kleinen grauen Zellen", das letzte Stücken das noch fehlte um Poirot, bzw. Poiret zu vervollkommnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Erster Eindruck: Geheimnisvolle Briefe

Émile Poiret, der belgische Meisterdetektiv, erhält mysteriöse parfürmierte Briefe, die auf großen Widerstand bei seiner Haushälterin Ms. Leve'n stoßen. Dennoch beschießt er, die geheimnisvolle Fremde zu treffen und erfährt schließlich ihre Geschichte: Jeden Monat bekommt sie Geld zugeschickt, ohne Vermerk des Gönners, dafür mit einer Morddrohung...

Émile Poiret mag kein englisches Frühstück. Eigentlich eine nette, kleine Information, die einen Charakter realistischer erscheinen lässt. Doch in der zweiten Folge von "Die Morde des Émile Poiret" wird eben jener Fakt zu einer langen Introszene - zwar unterhaltsam gestaltet und lustig, für den Fall aber völlig belanglos und in die Länge gezogen. Gleiches gilt für Szene zwei, in der seine Haushälterin ausführlich beschrieben wird. Nach einiger Zeit beginnt man sich zu fragen, wohin der Fall den führen soll, wenn so lange Zeit Heiteres, aber letztlich unwichtiges erzählt wird. Schade, denn danach holt die Folge mächtig auf, der eigentliche Kriminalfall ist spannend und rätselhaft, zudem noch richtig gut erzählt. Auch hier sind wieder sehr menschliche und nachvollziehbare Charaktere beschrieben, die das Geschehen glauhaft erscheinen lassen. Mit einer Straffung um etwa 20 Minuten wäre es ein wirklich hervorragendes Hörspiel geworden, die langgezogene Anfangssequenz trübt diesen positiven Eindruck jedoch deutlich.

Auch in dieser Folge kann mich Donald Arthur als Émile Poiret sehr überzeugen und spielt sich mit Witz, Charme und glaubhaften Akzent druch die Handlung. Sein Butler Otis wird von niemand anderen als Andreas von der Meden gesprochen, der auch hier mit vornehmer Zurückhaltung einen perfekten Gentleman abbildet. Mein Highlight dieser Folge ist jedoch Ghadah Al-Akel, die dieses mal vollkommen überzeugen kann und die gesamte Gefühlspalette von Liebe, Wut und Trauer locker abzudecken weiß. Weitere Sprecher sind Melanie Fouché, Gisela Fritsch und Michael Tietz.

Die Musik die hier für das Hörspiel gewählt wurde fügt sich in die Produktion bestens ein, hier hat man eine gute Mischung gefunden. Maritim ist bekannt dafür das es in ihren Hörspiele Geräuschtechnisch eher etwas reduzierter zugeht, das ist bei Émile Poiret ebenso aber die Geräusche die man eingesetzt hat sind punktgenau und unterstreichen die einzelnen Situationen

Ein schlichter Hintergrund mit dem Schriftzug und Logo, darin eingefasst ein einfaches Bild, das Gegenstände aus dem Hörspiel zeigt - das ist ein gern verwendetes Coverkonzept. Mit Verwendung der Farbe weiß wirkt dieses Cover aber edel und fällt ein wenig aus dem Rahmen.

Fazit: Nach einem langatmigen Intro geht es faszinierend, spannend und unterhaltsam weiter. Der Fall an sich ist durchaus intersannt nur an der einen oder anderen Stelle hätte es etwas gestrafter sein dürfen.
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Von Christina Liebeck (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Briefe um Mitternacht" ist der zweite Fall von Émile Poiret, geschrieben von Ascan von Bargen, unter anderem auch der Autor der Hörspielreihe Dark Trace - Spuren des Verbrechens". Der belgische Detektiv Poiret ist so unverkennbar ein vollkommenes Abbild von Hercule Poirot, der Romanfigur aus der Feder Agatha Christies, dass man schon nicht mehr von einer bloßen Hommage sprechen kann. Alles ist gleich - die gemütliche und absolut von sich überzeugte Art des Detektivs, sein Exil in England, der Running Gag, dass sowohl Poirot als auch Poiret des Öfteren mit Franzosen verwechselt werden, die Genusssucht, das herausragende detektivische Gespür.

Der Fall kann zumindest atmosphärisch auf jeden Fall überzeugen: Die eingängige Titelmelodie geht sofort ins Ohr, und auch ansonsten sind Hintergrundgeräusche und Musik treffend eingesetzt. Auch die Sprecher sind sehr gut ausgewählt. An Poirets sehr sonore Stimme (Donald Arthur), die oft komisch wirkt, muss man sich zunächst gewöhnen, dann lässt sie aber den charmanten belgischen Detektiv lebensecht vor dem inneren Auge entstehen. In den Nebenrollen brillieren die sehr bekannten Stimmen von Andreas von der Meden als Butler Otis und Gisela Fritsch als spröde Mrs. Leve'n. Nicht immer vermag Melanie Fouché in der Rolle von Cassandra Shelby zu überzeugen; das zu Tode verängstigte Verschwörungsopfer kauft man ihr zumindest teilweise nicht ab, weil sie einfach zu beherrscht und zu ruhig wirkt.
Die Auflösung des Falles um die mitternächtlichen Briefe ist durchwachsen. Sehr unlogisch und unnötig wirkt das schlichte Zu-spät-Kommen Poirets. Auch die Enthüllung der Zusammenhänge am Ende ist nicht völlig befriedigend für den Hörer, weil Poiret über Wissen verfügt, das an keiner Stelle vorher angedeutet wurde. Die Lösung des Falles wirkt dadurch wie ein Monolog Poirets, der jetzt auf einmal alle Details präsentiert, ohne dass vorher Spuren in diese Richtung gelegt wurden. Statt der wirklich ellenlangen Eingangsszene, in der Poirets Abneigung gegen die englische Kochkunst zum Ausdruck gebracht wird - diese Szene ist zwar komisch, aber eben auch viel zu lang! - hätte man hier mehr Wert auf den eigentlichen Fall legen sollen.

Fazit: Stimmung und Besetzung dieses Hörspiels gefallen sehr und sorgen dafür, dass man gespannt ist auf weitere Poiret-Fälle. Vor allem das Geplänkel zwischen Poiret und seiner Sekretärin und die Dialoge mit Otis sind witzig und treffend. Der Fall selbst überzeugt weniger, obwohl er vielversprechend und angemessen mysteriös beginnt. Ob Fans des Originals Hercule Poirot Gefallen am Abziehbild Émile Poiret finden, ist sicher Geschmackssache. Émile Poirets Ermittlungen werden fortgesetzt in Folge drei mit "Der Fluch der weißen Rose" und in Folge vier mit "Das Grab des Oliver Raymonds".
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